Hauser Wolfgang

Können Sie es auch nicht mehr hören?

von am 01.10.2014 in Allgemein

Nun ist die Staatsverschuldung in Österreich auf 280.000.000.000 EUR bzw. auf 87% (!) des BIPs angestiegen

Nach dem ab sofort europaweit verpflichtenden ESVG 2010 (ESVG steht für Europäisches System der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung) müssen nun die Schulden aller ausgelagerten Unternehmen mit mehr als 50 Prozent öffentlichem Anteil der Staatsschuld zugerechnet werden. (Ach, war dies bei über 1.400 Fällen bis jetzt denn nicht der Fall?!)

Anders ausgedrückt, es darf nicht mehr so viel “getäuscht” und “getarnt” und “verschleiert” werden.

Aber ist das schon die gesamte Wahrheit? Nein leider bei weitem nicht!

Zu diesen Schulden müsste man dann entsprechend dem kaufmännischen Prinzip auch noch folgende Positionen hinzurechnen:

  • Den Teil der übernommenen Haftungen für marode Staaten, Banken und Unternehmen, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit schlagend werden 
  • Alle Versprechungen (und somit Verpflichtungen) hinsichtlich künftiger Sozialleistungen

Würde der Staat seine Verschuldung genauso korrekt anführen, wie es alle Unternehmen machen die nicht in den Konflikt mit dem Gesetzgeber kommen wollen, dann beläuft sicher der aktuelle Schuldenstand auf bereits über 500 Mrd. EUR (!).

Die wichtigste Frage lautet daher: “Was heißt das für Sie persönlich?” Eigenverantwortung heißt das Zauberwort! Vertrauen Sie auf sich selbst und bauen Sie sich (Vermögens-)Werte auf, die Ihnen in jeder “Wetterlage” einen guten Schutz vor der Unfähigkeit unserer Staatslenker bieten.

Schneider Johannes

Weniger Pension – Frauen sollten frühzeitig mit Vorsorge beginnen

von am 01.10.2014 in Allgemein, Versicherungen

Laut einer kürzlich veröffentlichen Studie der Allianz Gruppe lebt jede zehnte Frau in Österreich im Alter von über 65 Jahren in Armut.  Die Armutsquote wird dabei definiert als Bevölkerungsanteil, dessen verfügbares Einkommen unter 50% des Medianeinkommens (durchschnittliches Einkommen) liegt.

Lt. Studie ist ein ausschlaggebender Faktor der Witwenstand. Im Jahr 2011 waren 43 Prozent aller österreichischen Frauen über 65 Jahren verwitwet. Die Witwenpension in Österreich ist lt. Sozialversicheurngsträger sehr gering. Im Durchschnitt erhielten die Witwen im Jahre 2012 monatlich  693,- Euro.

Fakt ist, dass die Frauen im Ruhestand mit wesentlich weniger Geld auskommen müssen. Die Pensionen sind um einiges geringer als die der Männer. Die Gründe dafür sind vielfältig.

  • geringeres Einkommen in der Aktivzeit (der Schnitt liegt in Österreich bei ca. 23%)
  • Teilarbeitszeiten – diese werden sehr oft von Frauen in Anspruch genommen
  • weniger Beitragsjahre durch Kindererziehung
  • früherer Pensionseintritt
  • kürzere Lebensarbeitszeit
  • und zu guter Letzt noch eine höhere Lebenserwartung = längere Pensionszahlungsdauer, dadurch sinkt langfristig der Wert der Pension weil die Anpassungen nicht die Höhe des Verbraucherpreisindex erreichen

Ein Thema wird gerne übersehen: Die Schere der Pensionshöhe im Vergleich zu den Männern wird in Zukunft zu Ungunsten der Frauen noch weiter auseinandergehen. Der Grund ist das neue Pensionskonto, wo nun das gesamte Berufseinkommen berücksichtigt wird.

Es gibt nur ein Entkommen aus diesem Teufelskreis. Frauen sollten das Thema “private Vorsorge” ernst nehmen und selber in die Hand nehmen. Das Wichtigste ist, so früh wie möglich mit der Vorsorge  zu beginnen um den Faktor Zeit (Zinseszinseffekt) voll auszunutzen. Auch kleine Beträge machen absolut Sinn. 

Ridißer Johann

Die Anlegerwohnung – Eine Erfolgsgeschichte / Teil 9: Wahl des geeigneten Anbieters

von am 01.10.2014 in Immobilien-Investments

Eine Anlegerwohnung sollte dem oftmals verwendeten Slogan “Die Immobilie als Investment” auch in der Praxis gerecht werden. Das bedeutet, dass ein Anleger mit seiner zum Zweck der Geldanlage erworbenen Wohnung sowohl beim Kauf als auch während der Jahre der Vermietung keinerlei Aufwand bzw. Umstände haben sollte. Um diesen Zustand erreichen zu können, ist die Wahl des “richtigen” Anbieters von ganz entscheidender Bedeutung.

Wer ist “der Richtige”?

Nach Ausbruch der Finanzkrise in den Jahren 2008 – 2009 stieg die Nachfrage nach Immobilien aufgrund der wachsenden Unsicherheit der Menschen stark an. Dementsprechend ist auch die Zahl der Anbieter sehr viel größer geworden. Mittlerweile wirbt fast jeder Bauträger bzw. Makler mit “Anleger- bzw. Vorsorgewohnungen”. Aus diesem Grund ist es äußerst schwierig die richtige Wahl zu treffen.

Zunächst ist es daher wichtig “die Spreu vom Weizen” zu trennen. Nach diesem Schritt sollten nur diejenigen Unternehmen übrig bleiben, die eine umfassende und langfristige Betreuung als fixen Bestandteil in ihrem Konzept überhaupt anbieten. Die Anzahl sollte sich nun schon deutlich reduziert haben, denn es gibt in Österreich letztendlich nur “eine Handvoll” von Firmen, die sich das Prädikat “Anlegerwohnungsexperten” auch wirklich verdienen.

Unter den verbliebenen Kandidaten sollte nun auf die Erfahrung und somit auf die Historie eines Unternehmens besonderes Augenmerk gelegt werden. Als Gradmesser kann diesbezüglich die Anzahl der bislang verkauften und verwalteten Wohnungen und die dazugehörige Vermietungsquote dienen.

Erfahrungsberichte von Anlegern

Besonders hilfreich können naturgemäß Erfahrungsberichte von Personen sein, die bereits seit einigen Jahren eine oder mehrere Wohnungen des jeweiligen Anbieters besitzen. Sie wissen bereits wie so eine Investition in der Praxis tatsächlich abläuft und können erzählen, wie sich so eine Anleger-Immobilie während der Vermietungsphase “anfühlt” (z.B. regelmäßige Überweisung der Mietzahlungen auf das Konto).

FAZIT – Der Anbieter ist wichtiger als die Wohnung selbst

Zusammenfassend soll an dieser Stelle noch einmal betont werden, dass die Auswahl des “richtigen” Anbieters an erster Stelle stehen sollte. Die Wohnung selbst spielt im Grunde nur eine untergeordnete Rolle – man wohnt ja schließlich nicht selbst darin. Wenn das geeignete Unternehmen erst einmal gefunden wurde, dann darf man davon ausgehen, dass auch die angebotenen Wohnungen passen.

Letztendlich geht es darum, genau das zu bekommen was man will, und das sollte bei einer Anlegerwohnung neben langfristigen und sicheren Erträgen eben auch geringstmöglichen persönlichen Aufwand bedeuten.

 Hinweis: Das war der letzte Beitrag dieser Serie. Alle Beiträge finden Sie zum Nachlesen auf unserer Homepage unter “Newsblog”.

 

KAPITAL & SICHERHEIT

Aktuelle Umfrage September 2014

von am 01.10.2014 in Allgemein

Stimmen Sie ab!

Die aktuelle Umfrage lautet:

Wird die Österreichische Regierung in den nächsten 5 Jahren ein Null-Defizit (= keine Neuverschuldung) schaffen? hier zur Umfrage

Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage einmal im Monat neu gestaltet und auf unserer KAPITAL & SICHERHEIT Homepage präsentiert. Mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen.

Hauser Wolfgang

Achtung bei Ethik- bzw. Öko-Investments

von am 28.08.2014 in Investments

Viele Anleger hegen den Wunsch, entsprechenden Einfluss auf die Art der Anlage zu nehmen. So sind die Volumina im Bereich von Ethik- und Öko-Fonds in den vergangenen Jahren enorm angestiegen.

Viele Anleger streben dabei nicht nur nach Rendite, sondern haben übergeordnete bzw. höhere Ansprüche an das Investment. So werden bspw. Unternehmen und deren Handlungsweisen bzw. Praktiken genau unter die Lupe genommen und ggf. ausgeschieden. Dass das für Außenstehende nicht immer ganz einfach ist, versteht sich von selbst.

Als besonders seriös werden oft Staatsanleihen bzw. Investments mit starken Staatsanleihenbezug betrachtet. Bezieht der Anleger jedoch die Tatsache mit ein, dass …

  • Deutschland der 3. größter Waffenexporteur der Welt ist und
  • Frankreich derzeit 19 Atomkraftwerke mit über 50 Reaktorblöcken betreibt,

dann bekommen die oft uneingeschränkt seriös eingestuften Staatsanleihen ein anderes Gesicht.

Fazit: Es ist nicht ganz unanspruchsvoll, beim Wunsch Ethik- und Öko-Investments zu tätigen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Schneider Johannes

Pensionsvorsorge – das “demographische” Problem

von am 28.08.2014 in Allgemein

Mehr ältere Menschen stehen immer weniger jüngeren Menschen gegenüber. Die demografische Entwicklung hat auf fast alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens Auswirkungen. Ganz besonders betroffen ist davon unser Pensionssystem.

Unser Pensionssystem ist ein sogenanntes “Umlageverfahren“.  Einfach erklärt zahlen die berufstätigen Bürger die Pensionen der Pensionsbezieher. Und genau hier liegt das große Problem, die Pensionen langfristig auf dem heutigen Niveau halten zu können. Die einzige Maßnahme die mir einfällt ist, dass die berufstätigen Menschen immer mehr zur Kassa gebeten werden – meiner Meinung nach ist diesbezüglich aber der Zenit erreicht. Die Probleme im Detail:

1. steigende Lebenserwartung – die Bevölkerung wird immer älter:

Die Lebenserwartung steigt im Durchschnitt um zwei Jahre pro Jahrzehnt. Derzeit liegt die Lebenserwartung bei Männern bei 77,7 Jahren und bei Frauen bei 83,1 Jahren.

Nach Angaben der Statistik Austria verschiebt sich die sogenannte “Alterspyramide” immer mehr in Richtung ältere Menschen. Aktuell sind 23 Prozent der Bevölkerung über 60 Jahre alt, im Jahre 2020 werden es rund 26 Prozent und ab ca. 2030 voraussichtlich mehr als 30 Prozent sein.  Das heißt im Klartext, die Anzahl der Pensionsbezieher steigt – es sind immer mehr Pensionen zu zahlen.

2. Geburtenrate  – es kommen immer weniger Junge nach:

Die Geburtenrate liegt derzeit in Österreich bei 1,44 Kindern pro Frau.

Lt. Statistik wird die Zahl der Kinder und Jugendlichen im Alter bis 20 Jahre in den nächsten 20 Jahren nochmals abnehmen (rund 2 Prozent). Weiteres wird erwartet, dass die Anzahl der Menschen im Alter zwischen 20 bis 30 Jahren von rund 1,28 Millionen bis 2030 auf rund 1,16 Millionen fällt. Das wäre eine Reduzierung um fast zehn Prozent.

3. Längere Ausbildungszeiten:

Die Ausbildungszeiten haben sich gegenüber der Vergangenheit stark verlängert, dadurch verkürzen sich die Beitragszeiten der Pensionszahler. Diese Zeiten könnten nur durch einen späteren Pensionseintritt wieder gutgemacht werden. Diesbezüglich kann sich diejenigen freuen, die privat ausreichend vorgesorgt haben und dadurch die Möglichkeit/Freiheit haben, früher in Pension zu gehen.

Fakt ist: Immer weniger Erwerbstätige stehen aufgrund der demografischen Entwicklung immer mehr Pensionisten gegenüber. Das heißt, immer weniger Einzahler in das Pensionssystem stehen immer mehr Empfängern von Alterspensionen gegenüber. Bedenken Sie, bereits heute ist die Differenz vom Aktiveinkommen zur Pensionshöhe nicht unwesentlich.

Jeder, der im Alter nicht auf den zum Teil mühsam aufgebauten Lebensstandard verzichten will, oder selber entscheiden möchte wann er in den Ruhestand geht, sollte bzw. muss daher frühzeitig eine sinnvolle private Altersvorsorge aufbauen. Möglichkeiten dazu gibt es viele – fragen sie einfach Ihren Berater.

Ridißer Johann

Die Anlegerwohnung – Eine Erfolgsgeschichte / Teil 8: Betreuung während der Laufzeit

von am 28.08.2014 in Immobilien-Investments

Das Thema der Betreuung ist der wohl am meisten unterschätzte  Aspekt im Entscheidungsprozess für den Erwerb einer Anlegerwohnung. Das liegt ganz einfach daran, dass Anleger die zum ersten Mal eine Immobilie erwerben, noch keine Erfahrung auf diesem Gebiet haben. Aus diesem Grund ist es ganz besonders wichtig, dass bereits vor dem Kauf der Wohnung fest steht, wer sich in welcher Form um die dauerhafte und umfassende Betreuung der Anlegerwohnung kümmert.

Was bedeutet umfassende Betreuung einer Anlegerwohnung

Eine Anlegerwohnung sollte – wie der Name schon sagt – ein reines Kapitalinvestment sein und so wie jede andere Geldanlage auch keine zusätzliche Arbeit verursachen. Umfassende Betreuung bedeutet daher, dass dem Käufer einer “echten Anlegerwohnung” sämtliche Arbeitsschritte, die im Zusammenhang mit dem Besitz einer solchen Immobilie anfallen können, abgenommen werden. Die wichtigsten Punkte sind im Folgenden aufgelistet und sollen bewusst machen, dass es grundsätzlich nicht empfehlenswert ist, sich um diese Dinge selbst kümmern zu wollen bzw. zu müssen:

  • dauerhafte Vermietung (der wohl wichtigste Punkt)
    Mieterwechsel sind von Zeit zu Zeit ganz normal. Wichtig ist, dass mit möglichst kurzer Unterbrechung die Wohnung neu vermietet wird.
  • Verwaltung und Instandhaltung
  • Mietzinsanpassungen
    Die Mieten werden analog zur Entwicklung des Verbraucherpreisindexes bei Überschreitung bestimmter Grenzen erhöht
  • laufene Überprüfung des/der Mieter/s und der Zahlungseingänge
  • regelmäßige Kontrolle des Wohnungszustandes
  • schnelles Mahnwesen (bei Zahlungsverzug durch Mieter)
  • steuerliche Anforderungen (spezialisierter Steuerberater sollte zur Verfügung stehen)
  • etc.

Resümee

Neben den in den bisherigen Beiträgen genannten Punkten, die beim Erwerb einer Anlegerwohnung berücksichtigt werden sollten, fällt dem Thema der Betreuung ganz besondere Bedeutung zu. Das Investment in eine Immobilie ist eine längerfristige Kapitalanlage. Aus diesem Grund ist es nur logisch, dass das Funktionieren der laufenden Bewirtschaftung der Wohnung eine unabdingbare Voraussetzung sowohl für den wirtschaftlichen Erfolg als auch für das persönliche Wohlbefinden ist.
Bei der Auswahl des Wohnungsanbieters sollte dieser Aspekt daher genau unter die Lupe genommen werden.

Aufgrund der Wichtigkeit wird das Thema “Wahl des geeigneten Wohnungsanbieters” im nächsten Beitrag behandelt werden.

KAPITAL & SICHERHEIT

Aktuelle Umfrage August 2014

von am 28.08.2014 in Allgemein

Stimmen Sie ab!

Die aktuelle Umfrage lautet:

Wie wird sich die Höhe der Pensionslücke – Aktiveinkommen gegenüber der zu erwartenden Pension – in den nächsten 20 Jahren verändern? hier zur Umfrage

Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage einmal im Monat neu gestaltet und auf unserer KAPITAL & SICHERHEIT Homepage präsentiert. Mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen.

Hauser Wolfgang

Warum die historisch niedrigen Zinsen eine große Gefahr sein können

von am 17.07.2014 in Finanzierungen

Seit Jahren befinden sich die Zinsen im Keller. Haben-Zinsen gleichermaßen wie Soll-Zinsen. Also Sparbuch und Kredit. Die niedrigen Zinsen verringern die aktuelle Zinsbelastung bei Krediten (Bsp.: 200.000 EUR) um ca. 650 EUR pro Monat. Die niedrigen Sparzinsen verleiten viele dieses Geld nicht anzusparen, sondern in den Konsum zu stecken.

Das ist auf den 1.Blick doppelter Spaß. Einerseits mit so geringen Zinsen den Kredit locker bedienen zu können und andererseits so viel schönes zusätzliches Budget um sich viele schöne Dinge zu kaufen. So weit so gut. Nur was ist die Kehrseite dieser Medaille?

Nun die Zinsen werden wieder steigen. Viele vergessen, dass die Zinsen noch 2008 über 6,0% gelegen sind. Das ist noch gar nicht so lange her. Diese Zeiten kommen sicher wieder. Auch wenn es vermutlich noch ein wenig dauern wird. Wenn die Zinsen dann gestiegen sind, gelten wieder die alten monatlichen Kreditraten, von +650 EUR. Für viele sicher ein äußerst unangenehmes Szenario, weil sie sich schon an die niedrigen Zinsen gewöhnt haben und viele andere „Gewohnheiten bzw. Verbindlichkeiten“ im eigenen Leben aufgebaut haben. Da wird es dann für so manchen brenzlig.

Das schlauere Verhalten auf die niedrigen Zinsen zu reagieren ist zweifellos ein anderes. Schlaue Köpfe nutzen dieses „unglaublich große Geschenk“ (niedrige Zinsen) und legen sich die 650 EUR monatlich auf die Seite. Bilden Rücklagen. Diese Rücklagen können dann, wenn die Zinsen wieder steigen exzellent für Sondertilgungen verwendet werden. Also genau in dieser Zeit wenn die Zinslast wieder steigen würde, durch vorzeitige Teilrückzahlung des Kredites dafür zu sorgen, dass die Kreditrate aus diesem Grund sinkt und ein wesentlich früheres Kreditende zu erreichen.

Es liegt an jedem selbst zu erkennen, dass das richtige Verhalten über Erfolg und Qual entscheidet. Zu wissen, dass man das maximale aus diesem historischen Zinsvorteil herausholt fühlt sich einzigartig an.

Sollten Sie die Zinsvorteile noch nicht zur Seite legen, dann fangen Sie sofort damit an. Wenn Sie die Zinsdifferenz bereits monatlich zur Seite legen, dann Hut ab und große Kompliment.

Schneider Johannes

Brandschutz in privaten Haushalten – Nachholbedarf

von am 17.07.2014 in Allgemein

Im Jahr 2012 ereigneten sich in Österreich 7683 Brandschäden mit höherem Einzelschaden als 2000 Euro. Die Gesamtsumme betrug 280 Mio. Euro. Uns interessierte an dieser Statistik die Frage, in welchen Bereichen haben sich die Brände ereignet?

  • Mehr als 50% entfielen auf private Haushalte.
  • die Landwirtschaft lag mit 19% deutlich darunter
  • dicht gefolgt vom Gewerbe 16%.
  • die Industrie lag auf 4%.

Aus diesen Zahlen kann man ablesen, dass überall wo es strenge Vorschriften in Bezug auf Brandschutz  gibt (Gewerbe und Industrie), die Anzahl der Brände nach unten geht.  

In privaten Haushalten wird der Brandschutz derzeit noch nicht sehr ernst genommen. Dies erleben unsere AllfinanzCOACH`s immer wieder bei Ihren Beratungen zum Thema Feuerversicherung. Sehr viele handeln unter dem Motto „wird schon nichts passieren“. Und wenn`s brennt, gibt es eine Feuerversicherung.

In privaten Haushalten gelten die strengen Vorschriften wie im Gewerbe und Industrie noch nicht. Mit der österreichischen Vereinheitlichung der Bauvorschriften, der Vorschreibung von Rauchwarnmeldern auch in privaten Haushalten bei Neubauten ist schon ein erster Schritt in Richtung Präventation bei Feuerschäden getan.

Rauchmelder schützen Leben!

Trotzdem haben nur die wenigsten einen Rauchwarnmelder in der Wohnung installiert. Ein Rauchwarnmelder kostet nicht viel und ist sehr einfach zu montieren.
Denken Sie daran, eine kleine Investition (gibt es in jedem Bauhaus… ) kann im Falle des Falles viel Schlimmes verhindern, natürlich nebst der Feuerversicherung.

Ridißer Johann

Die Anlegerwohnung – Eine Erfolgsgeschichte / Teil 7 (Ertragsvorschau)

von am 17.07.2014 in Immobilien-Investments

Für den tatsächlichen Erfolg einer Anlegerwohnung, ist nicht die Planrechnung (vor dem Kauf), sondern letztendlich immer der tatsächliche Ertrag nach dem Erwerb und während der Vermietung der Immobilie ausschlaggebend. Das klingt zwar völlig logisch ist aber in der Entscheidungsphase ein wesentliches Kriterium, weil zu diesem Zeitpunkt eben nur eine voraussichtliche Planrechnung vorliegt. Nun ist es also von größter Bedeutung mit welchen Zahlen in dieser Ertragsvorschau gerechnet wird.

Das Angebot soll möglichst gut aussehen

Selbstverständlich möchte jeder Anbieter von Anleger- bzw. Vorsorgewohnungen seine Immobilie möglichst gut darstellen. Da kann es schon einmal vorkommen, dass die Zahlen in der Planrechnung etwas zu optimistisch angenommen werden. Das Problem dabei ist, dass solche Angaben für den Anleger in den meisten Fällen überhaupt nicht auffallend bzw. ersichtlich sind.

Die wesentlichen Parameter einer Ertragsvorschau

Die Planrechnung für eine Anlegerwohnung sollte prinzipiell so gestaltet sein, dass die angenommenen Werte nach dem Erwerb der Immobilie auch tatsächlich erreicht, im Normalfall aber sogar überschritten werden. Leider kommt dies in der gelebten Praxis eher selten vor. In der Folge sind die wichtigsten Parameter und deren Bedeutung aufgelistet.

  • Voraussichtliche Mieterlöse
    Ist der wichtigste Wert überhaupt, weil es sich um den wesentlichsten Ertragsfaktor handelt. Schon kleine Abweichungen können große Bedeutung haben. Hier ist es besonders wichtig, dass die angenommenen Werte in der Praxis auch tatsächlich erreicht werden. In diesem Zusammenhang wäre es von großem Vorteil, wenn es bereits bestehende Wohnungen gäbe, die zum Vergleich herangezogen werden könnten.
  • Angenommene Verzinsung der Fremdfinanzierung
    Für den Kreditzinssatz sollte ein Mittelwert der letzten Jahre angenommen (z.B. 4,0%) und nicht mit dem aktuellen Zinssatz hochgerechnet werden. Gerade in der derzeitigen Niedrigzinsphase ist dies sehr wichtig, denn irgendwann werden auch die Zinsen wieder steigen.
  • Voraussichtliche Inflationsrate (zur Miet- und Wertanpassung)
    Aufgrund der Tatsache, dass Mieten regelmäßig an die inflationsbedingte Geldentwertung angepasst werden (Indexanpassung), ist auch die Angabe der voraussichtlichen Inflationsrate in der Planrechnung erforderlich. Auch hier sollte ein eher niedriger Wert angenommen werden. Durch die langfristige Hochrechnung können sich auch kleine Differenzen stark auswirken.
  • Angenommene Wertsteigerung der Immobilie
    Immer wieder kommt es auch vor, dass für die angebotene Wohnung eine Wertsteigerung (zusätzlich zum inflationsbedingten Ausgleich) angegeben wird. Diesbezüglich ist es empfehlenswert solche Angaben grundsätzlich gänzlich außer Acht zu lassen.

FAZIT

Aufgrund der vielen verschiedenen Parameter und der oftmals sehr unterschiedlichen Zahlenangaben ist der objektive Vergleich von Angeboten für einen Laien praktisch unmöglich. Aus diesem Grund ist es äußerst empfehlenswert die Unterstützung eines unabhängigen Experten bei der Auswahl der bestmöglichen Immobilie bzw. des geeigneten Anbieters in Anspruch zu nehmen.

Schneider Johannes

OGH Entscheidung – Aus für Zahlscheingebühren

von am 17.07.2014 in Allgemein

Das “exemplarische” Verfahren gegen T-Mobile ist zu Ende, es ist nun fixiert. Der OGH (oberste Gerichtshof) hat die Einhebung einer Gebühr auf die Bezahlung per Zahlschein für unzulässig erklärt. Der VKI und das Sozialministerium betonen, auch Versicherungen seien von dem Spruch des OGH betroffen.

Bei Versicherungsverträgen ist das Thema Zahlscheingebühr hin und wieder noch gegenwärtig.

Dazu sollte man wissen, dass mit  01.11.2009 (Inkrafttreten des ZaDiG – Zahlungsdienstgesetz) das Thema eigentlich schon geregelt wurde. Ein Zahlschein ist ein “Zahlungsinstrument” und somit darf dafür keine Extragebühr verlangt werden. Lt. OGH sind Sonderentgelte für bestimmte Zahlungsvorgänge unwirksam. Auch das Sozialministerium betont: „Wie der OGH ausdrücklich klargestellt hat, war es seit 01.11.2009 selbstverständlich auch Versicherungsgesellschaften verboten, Kunden, die nicht mittels Einzugsermächtigung zahlten, Zusatzentgelte zu verrechnen.“

Das heißt im Klartext, sollte man in der Vergangenheit (seit 01.11.2009) Zahlscheingebühren bei Versicherungsverträgen bezahlt haben, kann man diese von der Gesellschaft zurückverlangen.

Das Sozialministerium appellierte an die Unternehmen, die seit 1. November 2009 „solche unzulässigen Gebühren verrechnet haben, ihre Kunden von sich aus und unabhängig von einer Aufforderung zu entschädigen“.