Hauser Wolfgang

Wann Gold als Investment Sinn macht

von am 18.02.2015 in Investments

Vorweg sei eines klar und deutlich angemerkt: “Gold als Investment taugt wenig!”

Ich möchte sofort die Begründung nachliefern. Nun als Investment bezeichnet man Veranlagungsformen, bei denen man sich einen entsprechenden Zuwachs  bzw. Gewinn erwartet bzw. ausrechnet. Gold wird zurecht als einzige echte und wahre Währung bezeichnet. Leider würde ein starker Goldkurs zu einer derartigen Nachfrage an den Märkten führen, dass der Kurs aufgrund des sehr begrenzten Goldvorkommens auf der Welt, in nicht vorstellbare Höhen aufsteigen würde. Experten sprechen dabei von 100.000 USD pro Unze. (derzeit ca. 1.150). Diese Nachfrage würde den Geldmarkt in kürzester Zeit existenziell gefährden

Aus diesem Grunde wird der Goldkurs hochgradig manipuliert. Auch Laien können dies sehr einfach nachvollziehen und überprüfen. Achten Sie vergangenheitsbezogen und auch bei künftigen Krisenzeiten oder Momenten darauf, wie sich der Goldkurs verhält. Wann immer UDS oder EUR in eine Vertrauenskrise schlittern, stürzt auch der Goldkurs aus unerklärlichen Gründen ab. Mit diesen Kursmanipulationen wird erreicht, dass die verunsicherten Anleger das Gold auch nicht als geeignete Veranlagungsform identifizieren, da es ja auch an Wert verloren hat. Stichwort Zypernkrise, etc.

Gold wird als mit allen Mitteln “geringwertig” gehalten, um die Nachfrage einzudämmen.

Wann also macht Goldbesitz doch Sinn?
Dann, wenn man es nicht als Investment im klassischen Sinne betrachtet, sondern als maximale Sicherheit in echten existenziellen Krisenzeiten. Wer also von einem Währungs-Crash bzw. Hyperinflation ausgeht, ist mit echten Gold richtig aufgestellt. 

Ferstl Stefan

Die EZB auf Einkaufstour – neue Chancen für Anleger?

von am 18.02.2015 in Investments

Nach der Meldung der EZB, ein Ankaufsprogramm für Anleihen im Ausmaß von über einer Billion EUR zu starten, haben sowohl die Aktien- wie auch die Rentenmärkte sehr positiv reagiert. Für Unternehmen bedeutet die Vorgehensweise der EZB weiterhin eine günstige Refinanzierung ihres Finanzbedarfs und damit mehr Potenzial für zukünftiges Wachstum. Für Inhaber von Anleihen war die Meldung ebenfalls erfreulich, zumal einerseits eine automatische Nachfrage nach Papieren durch die Käufe der EZB entsteht und gleichzeitig das Handeln der Zentralbank einen guten Hinweis darauf liefert, dass die Inflation auf absehbare Zeit niedrig bleiben wird. Für die Verzinsung der Papiere bedeutet das zwar einen weiteren Rutsch nach unten, aber gleichzeitig können sich Besitzer von festverzinslichen Wertpapieren über Kurszuwächse freuen.

Im Rahmen des ARIQON Konservativ hat sich die Strategie durch die Entscheidung der EZB nicht wesentlich geändert. Schon zuvor hatten wir zahlreiche Positionen im Bereich der Staatsanleihen und der Unternehmensanleihen, was sich in den letzten Tagen gut ausgezahlt hat. Einen weiteren Beitrag zur sehr guten Wertentwicklung im Jänner lieferten jene Wertpapiere, die im USD notieren. Durch die Lockerung der Geldpolitik durch die EZB kam gleichzeitig auch der EUR deutlich unter Druck, was USD-Anlagen entsprechend favorisierte. Der überwiegende Teil unserer Positionen wird aber weiterhin im EUR verbleiben, zumal wir im Sinne unserer Kunden kein hohes Währungsrisiko eingehen möchten.

In Summe kann man als Anleger die Entscheidung der EZB jedenfalls begrüßen, zumal sich insgesamt das Umfeld für europäische Wertpapiere (Aktien und Anleihen) dadurch als sehr interessant darstellt.

Mag. Stefan Ferstl ist Mitglied des Vorstandes der ARIQON Asset Management AG.

Diese Marketingmitteilung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt kein Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Fondsanteilen dar, noch ist sie als Aufforderung anzusehen, ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder Nebenleistung abzugeben. Dieses Dokument kann eine Beratung durch Ihren persönlichen Anlageberater nicht ersetzen. In der Vergangenheit erzielte Erträge sind keine Garantie für zukünftige Entwicklungen. Der Wert der Anlage kann schwanken, sich negativ entwickeln und wird nicht garantiert. Ausgabe- und allfällige Rücknahmegebühren sind in der Performance-Berechnung nicht berücksichtigt. Aktuelle Prospekte sowie die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) sind kostenlos und auf Deutsch erhältlich bei ARIQON (www.ariqon.com) und bei der Semper Constantia Invest GmbH, Heßgasse 1, 1010 Wien (www.semperconstantia.at). Alle Angaben sind ohne Gewähr. Dieser Fonds ist auch für den öffentlichen Vertrieb in Deutschland zugelassen. Die Kurse werden täglich festgestellt und unter www.semperconstantia.at sowie www.ariqon.com veröffentlicht.

Ridißer Johann

Hohe Rendite durch Veränderung der Perspektive

von am 18.02.2015 in Allgemein

Es liegt in der Natur des Menschen, dass er für seine Kapitalveranlagung eine möglichst große Rendite erhalten möchte. Das Problem dabei ist, dass die Chance auf eine hohe Verzinsung immer nur mit einem gewissen Mut zum Risiko erreicht werden kann. Wer nicht in Aktien investieren möchte – was historisch und auf lange Sicht gesehen bisher immer die besten Ergebnisse gebracht hat – der kann mit Hilfe eines “Tricks” einen außerordentlich “hohen Kapitalertrag” erzielen ohne dabei ein Risiko einzugehen!

“Selbstgewählte Rendite” durch Veränderung der Perspektive

Wenn es um die Wahl eines geeigneten Produktes für die Veranlagung von Geld geht, dann steht zumeist der zu erwartende Zinssatz im Mittelpunkt des Interesses. Schließlich soll das schwer verdiente Geld nun für den Anleger arbeiten. Auf der anderen Seite sollte im besten Fall bei hoher Rendite-Chance aber auch keine Risiko für den teilweisen Verlust des Kapitals bestehen. Wie wir alle wissen ist das in der Praxis leider nicht möglich, denn ohne Risiko kann auch keine hohe Rendite erzielt werden.

Eine Alternative dazu liegt allerdings in der Veränderung der persönlichen Sichtweise. Was damit gemeint ist, soll mit dem folgenden Beispiel erläutert werden.

Beispiel für “hohe Rendite ohne Risiko”

In unserem Example will ein Anleger monatlich EUR 200,- ansparen um sich in den nächsten 5 Jahren einen finanziellen Polster zu schaffen. Er möchte eine möglichst hohe Rendite erzielen, gleichzeitig aber kein Verlust-Risiko eingehen. Als Ansparprodukt kommt somit nur ein Sparkonto (z.B. Sparbuch, Anleihenfonds, etc.) in Frage, weshalb der mögliche Zinsgewinn vernachlässigt werden kann. Unser Anleger möchte aber trotzdem einen hohen Ertrag erzielen, weshalb er auf folgende Idee kommt: “Wenn ich weitere EUR 20,- pro Monat weglege, was ca. 75 Cent pro Tag bedeutet und daher nicht spürbar ist, dann werde ich nach 5 Jahren 10% mehr am Konto und eine extrem hohe Rendite erzielt haben!”

Der Anleger in dem Beispiel hat also nach 5 Jahren anstatt EUR 12.000,- nun EUR 13.200,-  an Kapital angespart. Das entspricht einer Verzinsung am Sparbuch von 5,1% p.a. (vor KEST). Die Veränderung der Perspektive bzw. der Sichtweise hat diesem Menschen also einen unglaublichen Vorteil verschafft, weil er keinerlei Risken eingegangen ist und trotzdem wesentlich mehr Kapital aufgebaut hat als ursprünglich geplant.

Besonders aufregend (zumindest für den Anleger in unserem Beispiel) ist der Gedanke, dass man sich auf diese Art und Weise die Höhe der Rendite quasi selbst aussuchen kann.

Schneider Johannes

Geld zurück mit der Arbeitnehmerveranlagung

von am 18.02.2015 in Allgemein, Steuer

Gerade zum Jahreswechsel ist es eine häufig gestellte Frage, welche Versicherungen im Zuge der Arbeitnehmerveranlagung von der Steuer abgesetzt werden können. Im Rahmen der Sonderausgaben §18 können im Versicherungsbereich alle freiwillig abgeschlossenen Personenversicherungen abgesetzt werden.

Im Detail sind dies:

  • Unfallversicherungen
    • auch Insassenunfallversicherungen
  • Krankenversicherungen
  • Ablebensversicherungen
    • Risikoversicherung für den Ablebensfall (Hinterbliebenenvorsorge)
  • Renten- oder Pensionsversicherungen mit einer lebenslang vereinbarten Rentenzahlung
  • Dread Disease Versicherungen
    • Vorsorge bei schwerer Krankheit wenn es sich um eine reine Risikoversicherung handelt
  • Pflegevorsorge
    • Prämien sind dann als  Sonderausgaben abzugsfähig, wenn sie entweder den Charakter einer Krankenversicherung oder einer  Rentenversicherung (lebenslängliche Rentenzahlung ab dem Eintritt der  Pflegebedürftigkeit) haben
    • Nicht abzugsfähig sind Prämien zu  Pflegeversicherungen, die primär eine Kapitalabfindung vorsehen
  • Kapitalversicherungen auf Er- und Ableben wenn der Versicherungsvertrag vor dem 1. Juni 1996 abgeschlossen worden ist
  • Einmalerläge für eine Rentenvorsorge mit lebenslanger Rentenzahlung
    • entweder der gesamte Betrag auf einmal
    • oder auf Antrag ein Zehntel der Einmalprämie in zehn aufeinander folgenden Jahre
  • Prämien zu freiwilligen Witwen-, Waisen-, Versorgungs- oder Sterbekassen
  • Höherversicherung in der gesetzlichen Pensionsversicherung
  • Pensionskassenbeiträge unter gewissen Voraussetzungen
  • Beiträge zu betrieblichen Kollektivversicherungen unter gewissen Voraussetzungen

Bei Lebensversicherungen gibt es sehr oft Unsicherheiten. Grundsätzlich können Lebensversicherungen sehr vielfältig angewendet werden. Risikoabsicherung für Hinterbliebene, Pensionsversicherung, Tilgungsträger für Finanzierung, reine Ansparform für persönliche Absicherung. Entscheidend ist immer, was in der Polizze steht.

Nebst den Versicherungskosten sind noch viele andere Kosten wie z.B. Kirchenbeitrag, Sanierungskosten, Finanzierungskosten  u.v.m. von der Steuer absetzbar. Auf alle Fälle lohnt es sich für die meisten, sich mit dem Thema Arbeitnehmerveranlagung auseinanderzusetzen. Siehe auch Homepage BMF.

KAPITAL & SICHERHEIT

Aktuelle Umfrage Februar 2015

von am 18.02.2015 in Allgemein

Stimmen Sie ab!

Die aktuelle Umfrage lautet:

Wie hoch sind Ihre monatlichen Ausgaben für den privaten Unfallschutz? hier zur Umfrage

Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage einmal im Monat neu gestaltet und auf unserer KAPITAL & SICHERHEIT Homepage präsentiert. Mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen.

Hauser Wolfgang

Wie Sie totes Kapital zum Leben erwecken

von am 20.01.2015 in Investments

Was ist totes Kapital?
Zum toten Kapital dürfen Sie all jene Gegenstände bzw. Wertgegenstände hinzurechnen, welche

  • nicht mehr vordergründig gebraucht und verwendet werden
  • still, unauffällig und irgendwo im Abseits positioniert sind
  • und daher auch keine Lebensqualitätsbereicherung mehr darstellen

Klassische Beispiele dafür können sein:

  • Kleidung aller Art
  • Möbel
  • Sportartikel
  • technisches Equipment
  • Fahrräder
  • Motorräder
  • Spielsachen
  • Bücher
  • u.v.m.

Machen Sie sich doch einmal Ihre eigene Liste von all jenen Dingen, auf welche Sie locker verzichten könnten. Blicken Sie sich um, in Ihrer Umgebung oder im Keller bzw. Dachboden  oder auch in der Garage.

Die meisten Gegenstände verlieren monatlich an materiellen Wert, bis hin zur Wertlosigkeit. Ist einmal dieses Stadium erreicht, bleibt oftmals nur mehr die mehr oder weniger aufwändige Entsorgung. Wieso aber auf diesen unausweichlichen Zeitpunkt untätig zu warten und zuzusehen, wie sicher der Wert der Dinge in Luft auflöst?!

Viel besser ist es dann allemal die Dinge ehest baldig zu verkaufen und entsprechende Erlöse zu lukrieren. Es gibt zahlreiche Plattformen die Ihnen beim Verkauf gute Dienste leisten. Neben ebay gibt es mind. zehn weitere Websites die Sie unterstützen können.

Viele lassen sich irriger Meinung, dass die Dinge eh nichts mehr Wert sein werden, davon abhalten diesen Schritt zu machen. Dabei macht es doch die Summe aller Verkäufe aus, welche die gewünschte Wirkung bzw. einen attraktiven Erlöswert ermöglichen.

So werden 1.000 EUR nach 30 Jahren zu ca. 15.000 EUR.
10.000 EUR in dieser Zeit zu 150.000 EUR.
Gute Argumente wie ich finde.

Freilich nur dann, wenn Sie diese Erlöse auch entsprechend veranlagen und nicht in den Konsum stecken! Dann haben Sie erfolgreich totes Kapital zum Leben erweckt!

Schneider Johannes

Der private Unfallschutz – wichtig in jungen Jahren – dieser muss nicht teuer sein

von am 20.01.2015 in Versicherungen

Es passiert schnell. Ein unachtsamer Tritt, ein böser Sturz – sei es in der Freizeit oder beim Ausüben eines Sportes.  Es folgt ein Spitalsaufenthalt und/oder teure Therapien.

Oft höre ich “mir passiert eh nichts” oder “das ganze zahlt eh die Sozialversicherung”. Mit diesen Worten reagieren viele Österreicher, wenn es um das Gespräch über die  privaten Unfallversicherung geht. Fact ist, dass lt. Versicherungswirtschaft in Österreich noch jeder zweite unzureichend abgesichert ist. Viele wissen oft nicht, dass es große Leistungsunterscheide in Bezug auf Arbeitsunfall oder Freizeigtunfall gibt.

Bei einem Arbeitsunfall ist die AUVA zuständig.  Die Aufgaben der AUVA sind sehr umfangreich und die Betroffenen sind im Regelfall sehr gut abgesichert. Das Ziel der AUVA ist die Wiedereingliederung des Verunfallten in den Arbeitsprozess. Daher wird unter anderem auch sehr viel in die Reha investiert. 

Aufgaben der AUVA im Detail: (Quelle AUVA)

  • Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten
  • Arbeitsmedizinische Betreuung
  • Vorsorge für erste Hilfe
  • Unfallheilbehandlung
  • Rehabilitation
  • Entschädigung
  • Forschung

Bei einem Freizeitunfall sieht die Sache ganz anders aus. Zuständig für die “Wiederherstellung” ist die Gebietskrankenkasse. Es geht dabei “nur” darum, dass der Verunfallte die medizinischen Leistungen erhält um wieder gesund zu werden. Bei einem Freizeitunfall entstehen dadurch dem Betroffenen hohe Kosten. (Rehakosten, Hilfsgeräte, Einkommensverlust, …)

Und nun zu den Zahlen -  gefährlicher Alltag:

Besonders häufig passieren Unfälle in Alltagssituationen. Rund zwei Drittel aller Freizeitunfälle passieren in Haus und Garten oder sonstigen Freizeitbeschäftigungen. Der Rest passiert bei der Ausübung von Sport. Bei jungen Menschen unter 24 Jahren passieren die Mehrzahl der Unfälle in der Freizeit. 2013 gab es insgesamt 622.000 Freizeitunfälle, 48.000 Verkehrsunfälle und 160.000 Arbeitsunfälle. In Summe rund 830.000 Unfälle. Davon betreffen rund ein Drittel Schüler und Studenten.

Anhand dieser Zahlen sieht man, dass es schon in jungen Jahren sinnvoll bzw. sehr wichtig ist, eine entsprechende Unfallvorsorge abzuschließen. Und diese muss nicht viel kosten.

Ein Zahlenbeispiel eines aktuellen neuen Tarifes: (Student/in 19 Jahre alt in Wien)

  • Leistungen bei:
    • Todesfall:  10.000 €
    • Dauerinvalidität: 100.000 €
    • Progression – max. Leistung bei Dauerinvalidität: 500.000 €
    • Unfallkosten (Heil, Berge und Rückholkosen): 5.000 €
    • Leistung bei Knochenbruch: 500 €
    • Prämie im Monat: 10,50 €
Ridißer Johann

Bausparfinanzierung als interessante Alternative

von am 20.01.2015 in Finanzierungen

Viele Häuslbauer bzw. Käufer von Eigentumswohnungen nützen im Augenblick die niedrigen Zinssätze für Bankkredite mit variabler Zinsgestaltung. Für all jene, die sich einen niedrigen Zinssatz für längere Zeit sichern wollen und diesen Wunsch von ihrer Bank nicht in ausreichendem Maße erfüllt bekommen, bietet sich im Augenblick ein interessante Alternative in Form von Bauspardarlehen.

Fixer Zinssatz für 10 Jahre

Was Banken zumeist nicht anbieten können bzw. wollen kann man derzeit bei den Bausparkassen bekommen. Neben varibler Verzinsung für Kredite bieten die meisten Bauspar-Institute auch fixe Zinssätze für bis zu zehn Jahre an. Die Zinssätze dafür sind zwar etwas höher als variable Kreditkonditionen, dafür kann man in den ersten 10 Jahren ohne Risiko kalkulieren. Im übrigen waren die Konditionen für Fixzinskredite noch noch nie so günstig wie heute.

Zinsen können auch wieder steigen

Auch wenn es in der aktuellen Situation schwer vorstellbar ist, dass die Zinssätze wieder auf ein Durchschnittsniveau von ca. 6,0 % steigen, so wird es doch früher oder später passieren – es ist einzig und allein eine Frage der Zeit. Man sollte nicht vergessen, dass die Zinsen für EUR-Kredite vor etwas mehr als fünf Jahren noch über 6,0% lagen! Ein erstes Indiz für steigenden Zinsen in Europa könnten möglicherweise steigende Zinsen in den USA sein. Spätestens dann sollte ernsthaft über die Fixierung von Zinssätzen nachgedacht werden.

Bauspardarlehen deckeln den Zinssatz bei 6,0%

Langfristig gesehen haben sowohl variabel als auch fix verzinste Bauspardarlehen den Vorteil, dass der Maximalzinssatz bei 6,0% liegt. Im Moment “braucht” dieses Limit zwar “niemand”, doch die übliche Finanzierungslaufzeit für Immobilien beträgt 25 bis 30 Jahre. In diesem Zeitraum kann und wird hinsichtlich Zinssatz viel passieren. Wenn es um die langfristige Finanzierung eines Eigenheimes geht sollten daher Bauspardarlehen in die Überlegungen unbedingt miteinbezogen werden.

Hauser Wolfgang

Wenn Wünsche in Erfüllung gehen…

von am 20.01.2015 in Allgemein

Etwa sieben Prozent der Weltbevölkerung sind derzeit Europäer. Diese erwirtschaften rund 25% des Weltwirtschaftsproduktes. Der europäische Anteil an allen weltweit erbrachten Sozialleistungen beträgt jedoch 50%. Dies geht mit einer enormen Überschuldung der europäischen Staaten einher. Wer wird für die Bewältigung dieses Desaster zur Kassa gebeten?

a) die Gruppe der 5% an super super Reichen des Landes
b) die Gruppe der vermögenden Normalbürger des Landes

Im nachfolgenden eine humorvolle Geschichte aus, frei übersetzt von “A Tax-cut Parable”, Chicago Tribune, 2001

Zehn Männer gingen jeden Abend miteinander essen. Ihre gemeinsame Rechnung betrug immer 100 Euro. Weil ihnen soziale Gerechtigkeit ein Anliegen war, bezahlten sie ihre Rechnung genau so, wie sie Steuern bezahlten. Die ersten vier Männer – die Ärmsten – bezahlten nichts. Der fünfte Mann zahlte 1 Euro, der sechste 3 Euro, der siebente 7 Euro, der achte 12 Euro, der neunte 18 Euro, und der zehnte (der reichste) 59 Euro.

So aßen sie jeden Abend und waren zufrieden. Eines Abends sagte der Besitzer des Restaurants: “Da Ihr so gute Kunden seid, gewähre ich Euch einen Preisnachlass von 20 Euro.” Fortan mussten sie also nur noch 80 Euro bezahlen.

Die Männer wollten ihre Rechnung auch weiterhin so wie ihre Steuern aufteilen. Für die ersten vier änderte sich nichts – sie durften auch in Zukunft gratis essen. Die weitere Aufteilung war jedoch schwierig: 20 Euro durch sechs ergibt 3,33 Euro pro Kopf. Wenn jedem der Zahlenden dieser Betrag gutgeschrieben würde, dann hätten der fünfte und der sechste Mann künftig für ihr Mahl bezahlt werden müssen. Der Restaurantbesitzer schlug deshalb vor, die Ersparnis gestaffelt aufzuteilen, wobei jene, die weniger zahlen, prozentuell stärker profitieren sollten. Und so geschah es.

Somit konnte auch der fünfte Mann künftig gratis essen. Der sechste ersparte sich einen Euro und somit ein Drittel, der siebente zahlte künftig 5 Euro, der achte 9 Euro, der neunte 12 Euro und der zehnte 52 Euro. Jeder war besser dran als zuvor.

Als die Männer an jenem Abend das Restaurant verließen, begannen sie jedoch zu streiten. “Ich habe nur einen Euro bekommen”, sagte der sechste und zeigte auf den zehnten, “er aber sieben.” “Das stimmt”, sagte der fünfte. “Auch ich bekomme nur einen Euro. Es ist unfair, dass der zehnte siebenmal soviel bekommt wie ich. Immer werden die Reichen bevorzugt.”

Da schrien die ersten vier Männer: “Wir haben überhaupt nichts bekommen. Das System benachteiligt die Armen.” Schließlich verprügelten die neun Männer den zehnten.

Am nächsten Abend kam der zehnte nicht mehr zum Essen. Er hatte die Stadt verlassen. Also setzten sich die anderen neun, so wie jeden Abend, zu Tisch. Als dann die Rechnung kam, bemerkten sie – zu spät etwas sehr Wichtiges: Sie konnten sie bei weitem nicht begleichen. Dafür hatten sie um 52 Euro zu wenig.

Fazit: Natürlich werden all jene zur Kassa gebeten, welche sich nicht vorher aus dem Staub gemacht haben. Also vermutlich die Gruppe der vermögenden Normalbürger (ja “Sie” liebe Leser), welche nicht so einfach die Region verlassen können oder wollen. 

Jedoch ist es möglich Vermögenswerte zu schaffen welche nicht so leicht bzw. einfach “besteuerbar bzw. wegnehmbar sind“. Denken Sie einmal in Ruhe darüber nach. 

KAPITAL & SICHERHEIT

Aktuelle Umfrage Jänner 2015

von am 20.01.2015 in Allgemein

Stimmen Sie ab!

Die aktuelle Umfrage lautet:

Wo wird der Kurs des Schweizer Franken zum Euro am Ende des Jahres 2015 stehen? hier zur Umfrage

Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage einmal im Monat neu gestaltet und auf unserer KAPITAL & SICHERHEIT Homepage präsentiert. Mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen.

Hauser Wolfgang

Wie reich sind Sie?

von am 16.12.2014 in Allgemein

Konkreter: Wie sieht es mit Ihrem finanziellen Reichtum aus?

Was erwarten Sie sich von finanziellem Reichtum? Mehr Spaß im Leben? Mehr Sicherheit? Mehr Unabhängigkeit, mehr Leichtigkeit im Leben?

Die Summenzeile all dieser Beweggründe ist die Sehnsucht, sich ein gutes Gefühl ins Leben zu zaubern. Letzten Endes geht es immer darum ein gutes Gefühl zu erlangen. Es liegt nur daran, wie oft man das Wörtchen “Warum” in den Mund nimmt. Warum will man diesen oder jenen Gegenstand kaufen? Spaß, Image …. ein gutes Gefühl eben. Warum Rücklagen bilden? Um sich sicherer zu fühlen … ein gutes Gefühl eben. U.s.w.

Dieser Gefühlszustand ist jedoch nicht nur von Geld abhängig, sondern ebenso von mentalen Fähigkeiten und die Kunst sich maximales Wohlgefühl, unabhängig von finanziellem Reichtum ins Leben zu holen.

Die diesbezügliche Erfolgsformel lautet daher: “Wie viel gutes Gefühl pro EUR” sind Sie im Stande zu produzieren!? Dabei wird schnell klar, dass man sich bei vielen Glücksmomenten ohnedies weit vom Thema Geld befindet. Darüber hinaus hilft es, sich immer wieder die Frage zu stellen: Wie könnten Sie es anstellen um mit bspw. 10 EUR oder auch 100 EUR maximale Lebensfreude in Ihr Leben zu holen?

Ihren finanziellen Reichtum können Sie somit auf zwei Arten verdoppeln.
1. In dem Sie den Geldwert bzw. Vermögenswert verdoppeln
2. In dem Sie die Fähigkeit verdoppeln aus einem EUR ein doppelt so gutes Gefühl zu produzieren.

Ich bin überzeugt, dass Sie Ihre Lebensqualität nachhaltig verbessern, wenn Sie sich mit diesem Thema entsprechend auseinandersetzen bzw. beschäftigen.

Schneider Johannes

Zahl der Pflegebedürftigen und auch die Pflegekosten steigen

von am 16.12.2014 in Allgemein, Versicherungen

Mit zunehmender Anzahl Pflegebedürftiger sowie steigenden Pflegekosten wird eine private Pflegevorsorge in Zukunft immer wichtiger werden. Aktuell ist dieses Thema noch in den Kinderschuhen – selten – ich möchte fast sagen nie – werden wir als Experten zu diesem Thema befragt. Vermutlich verdrängen die meisten Menschen dieses Thema solange es in der Familie keinen Pflegfall gibt.

Facts:
Mit Ende 2013 haben rund 450.000 Menschen ein Pflegegeld erhalten. Die Anzahl wird steigen. Die Gründe sind vielfältig. Ein wesentlicher Grund ist die steigende Lebenserwartung.

Gesetzliche Rahmenbedingungen:
In Österreich gibt es sieben Pflegegeldstufen. Die meisten Pflegegeldbezieher befinden sich in der Pflegestufe 1 bis 3. Das durchschnittliche monatliche Pflegegeld betrug im Jahr 2013 rund 450,- Euro.

Stufe mtl. Höhe Pflegegeld Ø mtl. Pflegebedarf von mehr als
1 EUR 154,20 60 Stunden
2 EUR 284,30 85 Stunden
3 EUR 442,90 120 Stunden
4 EUR 664,30 160 Stunden
5 EUR 902,30 180 Stunden *)
6 EUR 1.260,00 180 Stunden *)
7 EUR 1.655,80 180 Stunden *)

Quelle: PVA

Ersatzpflicht – Angehörigenregress:
Von der Ersatzpflicht, wenn das Vermögen des zu Pflegenden nicht ausreicht, sind im besonderen die engsten Angehörigen (Ehepartner) betroffen. Meist trifft es diese doppelt, zuerst über den direkten persönlichen Aufwand und dann als zweites über einen ev. Angehörigenregress. Aktuell müssen Ehepartner in Wien, Burgenland, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg zur Deckung der Pflegekosten einspringen, wenn das Vermögen des zu Pflegenden nicht ausreicht. Die Ersatzpflicht ist dabei vertraglich begrenzt und liegt im Bereich von 33 bis 40 Prozent des monatlichen Einkommens. Im Burgenland, Niederösterreich und Vorarlberg sind auch Eltern ersatzpflichtig. Erben können in ganz Österreich zum Kostenersatz herangezogen werden. Ebenso wie Schenkungen innerhalb definierter Fristen (in den Sozialhilfegesetzen der Bundesländer sind dafür bestimmte Jahresfristen vorgesehen – meist 5 Jahre).

Für wen sollte eine Pflegevorsorge ein Thema sein:

  • Für alle, die auch im hohen Alter unabhängig bleiben wollen
  • Für alle, die sich gegen das Pflegefallrisiko (z.B. durch Unfall oder Krankheit) absichern wollen
  • Finanzielle Entlastung der Kinder und Angehörigen im Pflegefall

Die beste Vorsorge ist:

  • Halten Sie Ihren Körper fit, machen Sie täglichen, wöchentlichen Körperservice in Form von Sport, gesundem Essen u.v.m..