Hauser Wolfgang

Wieviele Stunden arbeiten Sie für die einzelnen Lebensbereiche? “Die Wahrheit”

von am 20.11.2014 in Allgemein

Wieviele Minuten bzw. Stunden arbeiten Sie jeweils für die diversen Ausgabengruppen. Das war das Thema beim letzten Beitrag. Da wir dies auf das Nettoeinkommen begrenzt haben ist es nun Zeit die “volle Wahrheit” aufzuzeigen. Dies erreichen wir, indem wir den Brutto-Bezug (inkl. Dienstnehmerbeiträge) heranziehen und somit völlig neue Ausgabengruppen in “Erscheinung” treten. :-)

Wenn wir wiederum davon ausgehen, dass die Zeit die man mit dem Beruf pro Tag beschäftigt ist in etwa 10 Stunden beträgt (Arbeitszeit + Anfahrt + Mittag + Heimfahrt) und man dann die Ausgabengruppen in Arbeitszeit umwandelt, dann erhält man folgendes Ergebnis.

Beginn:   08:00
Sozialversicherung (inkl. Dienstgeber) 03:02 11:02
Lohnsteuer + Dienstgeberabgaben 02:03 13:05
Wohnen + Energie 01:11 14:16
Verkehr 00:44 15:00
Freizeit, Sport, Hobby 00:38 15:38
Ernährung + alkoholfreie Getränke 00:36 16:14
Wohnungsausstattung 00:20 16:34
Cafe, Restaurant 00:17 16:51
Bekleidung, Schuhe 00:17 17:08
Versicherungen 00:13 17:21
Gesundheit 00:10 17:31
Körperpflege 00:08 17:39
Alkohol + Tabak 00:07 17:46
Kommunikation 00:05 17:51
Bildung 00:03 17:54
Sonstiges 00:06 18:00

 

Wenn Sie die Sozialversicherung und die Steuern ebenfalls berücksichtigen, dann arbeiten Sie über fünf Stunden täglich bis irgendwann einmal sich Ihr Nettoeinkommen ergibt. Dann noch Wohnen und Auto bzw. Mobilität abgezogen, dann ist es bereits 15.00 Uhr und sieben vergangene Stunden bis Sie zu den weiteren Ausgabengruppen kommen.

Einfach zum Nachdenken :-)

Hier geht’s zum letzten Artikel: Wieviele Stunden arbeiten Sie für die einzelnen Lebensbereiche?

 

Ridißer Johann

Die große Chance für Kreditnehmer / Teil 2 (Fixzinssatz)

von am 20.11.2014 in Allgemein

Die aktuell historisch niedrigen Zinssätze für Finanzierungen bringen prinzipiell für all jene große Vorteile, die sich mittels Bank-Kredite ihr Eigenheim schaffen oder ihr Unternehmen aufbauen. Die große Chance liegt in diesem Zusammenhang einerseits in der Ansparung des Zinsvorteils (siehe Teil 1 dieses Beitrages) und in der (möglichst langfristigen) Fixierung eines niedrigen Zinssatzes andererseits.

Sind Fixzinssätze sinnvoll?

Auch wenn sich im Augenblick kaum jemand vorstellen kann, dass die Zinsen wieder einmal steigen könnten, liegt die Wahrscheinlichkeit, dasss dies in Zukunft passieren wird bei fast 100%. Aus diesem Grund kann es für Kreditnehmer (sowohl bestehende als auch zukünftige) äußerst sinnvoll sein über eine längerfristige Fixierung der Kreditzinsen nachzudenken.
Diesbezüglich ist zu beachten, dass Banken ihren Kunden nur selten von sich aus solche Angebote unterbreiten. Das liegt daran, dass im Falle steigender Zinsen die Konditionen vom Kreditgeber nicht nach oben angepasst werden könnten. In Hochzins-Phasen (wie zuletzt in den 1970er Jahren) versuchen Kreditinstitute prinzipiell langfristig fixierte Zinssätze zu verkaufen. Interessant sind diese Zusammenhänge deshalb, weil sich viele Menschen von den Aussagen bzw. Empfehlungen von Banken beeinflussen lassen und dabei häufig die konträre Interessenslage zwischen ihnen under der Bank vergessen.

Zinssätze können längerfristig fixiert werden

Trotz dem Widerwillen mancher Geldinstitute Fixkredite anzubieten, gibt es sowohl für den privaten als auch den gewerblichen Kreditnehmer die Möglichkeit Banken zu finden, die längfristige Fixzins-Kredite gewähren. Dazu zählen traditionell auch alle Bausparkassen, welche daher für private Vorhaben ebenfalls zur Angebotslegung eingeladen werden sollten.
Zu beachten ist, dass Fixzinssätze immer höher sind als jene für varibel verzinste Kredite. Dabei gilt, dass die Zinssätze umso höher sind desto länger die Fixzins-Bindung ist. Selbstverständlich gibt es hinsichtlich Konditionen sehr große Unterschiede zwischen den verschiedenen Banken und Bausparkassen.

Beispiel für den möglichen Vorteil durch einen Fixzinssatz

Annahmen:
o Kredit ü/EUR 150.000,-, Laufzeit 25 Jahre
Vergleich variabler Zinssatz 1,75% vs. Fixzinssatz für 10 Jahre 2,75%
o Der variable Zinssatz steigt nach 5 Jahren auf 5,0%
  und bleibt weitere 5 Jahre auf diesem Niveau

Ergebnis (nach 10 Jahren):
In den ersten 5 Jahren würde die variable Verzinszung zwar eine Ersparnis von ca. EUR 7.000 bringen, nach 10 Jahren wäre allerdings der Fixzinssatz mit einem Vorteil von insgesamt ca. EUR 5.000,- die bessere Wahl gewesen!

Fazit:

Das Risiko, welches man mit einem Fixzinssatz in Niedrigzinsphasen eingeht ist äußerst gering, die Chance allerdings verhältnismäßig groß. Neben dem möglichen finanziellen Vorteil ist vor allem die Sicherheit als wesentlicher Faktor zu nennen. Je länger der Zinssatz fixiert werden kann umso ruhiger kann man schlafen, weil eben nichts Überraschendes passieren kann. Noch vor 5 Jahren lag der Zinssatz für Kredite übrigens bei über 6,0 % und es wäre nicht ungewöhnlich, wenn dieses Niveau wieder erreicht werden würde.

Schneider Johannes

Absicherung bei schwerer Krankheit – das finanzielle Standbein für Freiberufler und Selbständige

von am 20.11.2014 in Allgemein, Versicherungen

Werfen Sie einen Blick auf die Statistik oder überlegen Sie einmal in einer ruhigen Minute wie viele Sie in Ihrem Bekanntenkreis, Nachbarschaft… kennen, die sich unvorhergesehen mit einer Diagnose einer schweren Erkrankung beschäftigen mussten.

  • Ein heute 35-jähriger Mann erkrankt mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:3 an Krebs od. Herzinfarkt.
  • 30.000 Menschen erleiden jedes Jahre einen Herzinfarkt. 3 von 4 betroffenen sind danach noch am Leben.
  • 36.000 Menschen erkranken jährlich an Krebs. Jeder 3. wird im Laufe seinens Lebens daran erkranken.
  • 24.000 Menschen pro Jahr erleiden einen Schlaganfall. Es trifft zunehmend auch junge Menschen ab 30.

(Quelle Gothaer – großer deutscher Lebensversicherer)

Eine Kasko Versicherung für das Auto ist selbstverständlich. Fast jeder, der ein neues Auto kauft, sichert dieses über eine Kaskoversicherung gegen Schäden ab. Es wird der Sachwert versichert, was ja durchaus Sinn macht.  Wenn es jedoch um den Wert der eigenen Arbeitskraft geht, braucht es extreme Überzeugungsarbeit vom Versicherungsberater…

Warum und für welche Gruppen ist eine Absicherung bei schwerer Erkrankung ein MUSS?

  • FreiberuflerAbsicherung des eigenes monatliches Einkommens welches benötigt wird um den Lebensstandard bzw. das Leben zu finanzieren
  • Absicherung von Schlüsselarbeitskräften innerhalb einer Firma

Dazu ein Beispiel in Zahlen von einem führenden Anbieter dieser Absicherung:

Ein 30 Jahre alter Mann ist bereit 50,- im Monat für seine Absicherung zu zahlen.
Das ergibt eine Versicherungssumme von 97.550,-  Euro bis zum 65. Lebensjahr.
D.h. bei einer Diagnose (ca. 50 Krankheiten) wird die Versicherungssumme ausbezahlt.
Die Versicherungsdauer kann sogar bis zum 70. oder 100. Lebensjahr erweitert werden.
Lt. Bedingungen wird die Summe  28 Tage nach Diagnose ausbezahlt, egal ob derjenige danach arbeiten kann oder nicht.

Oft höre ich, ich habe eh eine Berufsunfähigkeitsversicherung!

  • Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist als Ergänzung zu einer Absicherung gegen schwere Erkrankungen perfekt.
  • Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt erst dann, wenn derjenige mindestens 6 Monate außerstande ist seinen Beruf zu mindestens 50% auszuüben zum Unterschied der obig genannten Absicherung, welche nicht an den Beruf bzw. der Fähigkeit diesen danach auszuüben gekoppelt ist.

Zum obigen Beispiel:
Mit dieser Summe (97.550,-Euro) kann der Betroffene doch einiges finanzieren. In solchen Fällen heißt es meist vom Arzt:  ”Treten Sie kürzer und ändern Sie Ihr Leben”. Und dafür ist es natürlich unumgänglich, dass man sich dies auch leisten kann.

KAPITAL & SICHERHEIT

Aktuelle Umfrage November 2014

von am 20.11.2014 in Allgemein

Stimmen Sie ab!

Die aktuelle Umfrage lautet:

Wird das Konzept für die nächste Steuerreform pünktlich wie geplant bis März 2015 fertig? hier zur Umfrage

Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage einmal im Monat neu gestaltet und auf unserer KAPITAL & SICHERHEIT Homepage präsentiert. Mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen.

Hauser Wolfgang

Wieviele Stunden arbeiten Sie für die einzelnen Lebensbereiche?

von am 28.10.2014 in Allgemein

Die meisten Menschen haben einen guten Überblick, wofür sie ihr Geld ausgeben. Sie wissen wieviel sie für das Wohnen, das Auto, die Verpflegung usw. ausgeben. Daraus leitet sich natürlich auch ab, wofür die Menschen gerne noch mehr Geldmittel zur Verfügung hätten. Interessant wird es dann, wenn man seinen Fokus ändert und die Analyse aus einer völlig anderen Perspektive macht.

Wie sieht es mit dem Arbeitszeit-Einsatz aus und nicht mit dem üblicherweise vorgenommenen Geld-Einsatz?

Wenn man davon ausgeht, dass die Zeit die man mit dem Beruf pro Tag beschäftigt ist in etwa 10 Stunden beträgt (Arbeitszeit + Anfahrt + Mittag + Heimfahrt) und man dann die Ausgabengruppen in Arbeitszeit umwandelt, dann erhält man erstaunliche Erkenntnisse.

Beginn:   08:00
Wohnen + Energie 02:23 10:23
Verkehr 01:30 11:53
Freizeit, Sport, Hobby 01:17 13:10
Ernährung + alkoholfreie Getränke 01:13 14:23
Wohnungsausstattung 00:41 15:04
Cafe, Restaurant 00:34 15:38
Bekleidung, Schuhe 00:34 16:12
Versicherungen 00:26 16:38
Gesundheit 00:21 16:59
Körperpflege 00:16 17:15
Alkohol + Tabak 00:14 17:29
Kommunikation 00:10 17:39
Bildung 00:06 17:45
Sonstiges 00:15 18:00

 

Natürlich ist der Durchschnitt nicht besonders aussagekräftig, aber dennoch ein guter Gedankenanstoß.

Es liegt an Ihnen, nun Ihre eigenen Zahlen zu ermitteln und sich diese vor Augen zu führen. Ich bin überzeugt, dass diese Übung für Sie persönlich eine lebensqualitätsverbessernde Wirkung bedeutet.

Schneider Johannes

Rechtliche Fragen zur Winterreifenpflicht

von am 28.10.2014 in Allgemein, Versicherungen

Kurz bevor diese heuer wieder in Kraft tritt ein paar zusammenfassende Informationen zur Winterreifenpflicht.

Im welchen Zeitraum gilt die Winterreifenpflicht?

Die Vorschrift zur Winterreifenpflicht gilt von 1. November bis 15. April. Es gilt der Zusatz  “bei winterlichen Verhältnissen” – das heißt bei Schnee, Matsch oder Eis. Parkende Fahrzeuge sind von der Winterreifenpflicht ausgenommen.

Was versteht man unter Winterreifenpflicht?

Bei winterlichen Bedingungen dürfen LenkerInnen ihre Fahrzeuge nur dann in Betrieb nehmen, wenn an allen Rädern Winterreifen montiert sind. In Ausnahmefällen können auch Schneeketten an den Antriebsrädern montiert werden – jedoch nur dann, wenn die Fahrbahn vollständig mit einer Schnee- oder Eisschicht überzogen ist.

Für welche Fahrzeugtypen gilt die Winterreifenpflicht?

Dies gilt für PKW, Kombikraftwagen oder LKW mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von nicht mehr als 3500 kg.

Wie sieht es mit meinem Versicherungsschutz aus?

Wenn man mit Sommerreifen auf einer glatten Straße in einen Unfall verwickelt wird kann es sehr leicht zu einem Mitverschulden kommen. Dies hat die Konsequenz, dass man drei Stufen ins Malus umgestuft wird. Die Kaskoversicherung kann den Einwand grober Fahrlässigkeit einwenden und ist dadurch je nach Vertrag Leistungsfrei!

Unfall mit Sommerreifen – Regress JA/nein?

Vor der gesetzlichen Regelung konnte der Versicherer keinen Regress (bis 11.000,- Euro bei Gefahrenerhöhung) beim Versicherungsnehmer fordern. Durch die gesetzliche Regelung besteht die Möglichkeit einer Leistungsfreiheit und dies bedeutet, dass der Versicherungsnehmer bis zu 11.000,- Euro vom Schaden bei Eigenverschulden zahlen müsste.

Daher – im Sinne einer sichern Fahrt – rechtzeitig Reifen wechseln, bevor der Schnee kommt.

Ridißer Johann

Die große Chance für Kreditnehmer / Teil 1 (Sparpotential)

von am 28.10.2014 in Finanzierungen

Die Zinsen sind mittlerweile seit mehr als fünf Jahren auf dem historisch niedrigsten Stand. Aktuell liegt der Zinssatz für Kredite bei der EZB (Europäische Zentralbank) – das ist jener Zinssatz zu dem sich Banken Geld leihen können – bei 0,05%, also praktisch bei Null. Tatsächlich liegt darin eine große Chance für all jene, die mittels Kreditfinanzierung Ihr Eigenheim errichten oder ein Unternehmen aufbauen möchten. Allerdings sollten diesbezüglich die im Folgenden beschriebenen Aspekte berücksichtigt werden, damit die derzeit außerordentlich gute Gelgenheit auch spürbare Vorteile bringt und zum Gewinn für den Bauherren bzw. Unternehmer wird.

Kalkulation der Rückzahlungsrate mit höherem Zinssatz (= Sparpotential)

Auch wenn es voraussichtlich noch einige Zeit dauern wird bis die Zinsen wieder zu steigen beginnen, sollte für die Kalkulation der Rückzahlungsrate trotzdem ein deutlich höherer Zinssatz angenommen werden. Das gleiche gilt für die Ermittlung des höchstmöglichen Kreditbetrages (wenn man von einer maximalen monatlichen Kreditrate ausgeht, die man sich höchstens leisten möchte).

Bei einer geplanten Kreditlaufzeit von beispielsweise 25 Jahren sollte als Benchmark der Durchschnittszinssatz der letzten 25 Jahre herangezogen werden, welcher bei ca. 6,0% liegt. Für manche mag das möglicherweise übertrieben klingen, bekommt man doch aktuell Kredite schon unter 2,0%. Man darf allerdings nicht vergessen, dass Kreditnehmer erst vor fünf Jahren noch über 6,0 % für Euro-Finanzierungen bezahlen mussten.

Das folgende Beispiel soll deutlich machen wie groß der Unterschied in der Kalkulation ist und welches Sparpotential (=Chance) im Augenblick möglich wäre.

Beispiel: Kredit ü/EUR 150.000,-, Laufzeit 25 J., Zinssatz 2,0% (Benchmark 6,0%)

Rückzahlungsrate bei 2,0%:   ca. EUR 640,-
Rückzahlungsrate bei 6,0%:   ca. EUR 970,-

Die Differenz beträgt also EUR 330,- pro Monat.

Die Chance liegt nun in der Ansparung dieses Betrages. Angenommen die Zinsen würden noch weitere fünf Jahre auf dem aktuellen Niveau bleiben, dann ergäbe die Veranlagung (ohne Zinsen kalkuliert) ein Kapital von EUR 19.800,-! Noch vor fünf Jahren musste dieser Betrag vollständig für Zinsen aufgewendet werden. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass dieser Vorteil nur dann auch spürbar wird, wenn der Zinsvorteil von Beginn an konsequent auf die Seite gelegt wird.

Schneider Johannes

Einbruch / Diebstahl – Winterzeit – Prävention

von am 28.10.2014 in Allgemein, Versicherungen

Die Einbruchdiebstahlversicherung – Bestandteil einer Haushaltsversicherung oder eine eigene Sparte in einer Büro- oder Inventarversicherung bei Betrieben – bietet einen umfassenden Schutz ihres gesamten Inventares. Doch der Schutz ist nur so gut, wie sie selber auf den Schutz Wert legen. Das Missachten von Sorgfaltspflichten erleichtert Dieben bzw. Einbrechern ihre Arbeit und kann sehr oft zu einer Leistungsfreiheit des Versicherers führen.

Zu den Sorgfaltspflichten gehören:

  • Ordentliches Versperren der Türen wenn die Wohnung verlassen wird – auch kurzfristig!
  • Kippfenster zumachen, wenn man außer Haus ist!
  • Tresorschlüsseln nicht am Schlüsselbrett aufbewahren – diese müssen außerhalb der Versicherungsräumlichkeiten aufbewahrt werden.
  • Der wichtigste Punkt (trotz Versicherung) ist die Prävention, dass es gar nicht soweit kommt.

Um ganz sicher zu gehen und im Schadensfall keine unliebsamen Überraschungen zu erleben ist es notwendig die Pflichten lt. Versicherungsbedingungen einzuhalten. Ein Blick in die Bedingungen kann meiner Meinung hin und wieder nicht schaden.

Was ist eigentlich versichert? Auszug aus den Bedingungen:

Versichert ist versuchter oder vollendeter Einbruchdiebstahl. Dieser liegt vor, wenn der od. die Täter in die Versicherungsräumlichkeiten

  1. durch Aufbrechen od. Eindrücken von Türen, Fenster, Wände, Fußböden oder Decken einbricht       
  2. sich in diebischer Absicht einschleicht oder versteckt und das Entfernen der gestohlenen Gegenstände zu einer Zeit erfolgt in der die Versicherungsräume abgeschlossen sind       
  3. mit falschen Schlüsseln eindringt       
  4. mit richtigen Schlüsseln eindringt wenn er davor diese Schlüssel durch Einbruchdiebstahl in Räume eines Gebäudes oder durch Raub entwendet hat

Sollte trotz Prävention und aller Vorsicht ein Einbruchdiebstahl passieren muss lt. Bedingungen unverzüglich eine polizeiliche Anzeige erfolgen.

Einige Tipps wie Sie Ihre Eigentum richtig schützen können Sie den Präventationsmaßnahmen des Bundeskriminalamtes entnehmen.

KAPITAL & SICHERHEIT

Aktuelle Umfrage Oktober 2014

von am 28.10.2014 in Allgemein

Stimmen Sie ab!

Die aktuelle Umfrage lautet:

Haben Sie sich bereits einmal mit dem Theme Einbruch-Prävention befasst? hier zur Umfrage

Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage einmal im Monat neu gestaltet und auf unserer KAPITAL & SICHERHEIT Homepage präsentiert. Mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen.

Hauser Wolfgang

Können Sie es auch nicht mehr hören?

von am 01.10.2014 in Allgemein

Nun ist die Staatsverschuldung in Österreich auf 280.000.000.000 EUR bzw. auf 87% (!) des BIPs angestiegen

Nach dem ab sofort europaweit verpflichtenden ESVG 2010 (ESVG steht für Europäisches System der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung) müssen nun die Schulden aller ausgelagerten Unternehmen mit mehr als 50 Prozent öffentlichem Anteil der Staatsschuld zugerechnet werden. (Ach, war dies bei über 1.400 Fällen bis jetzt denn nicht der Fall?!)

Anders ausgedrückt, es darf nicht mehr so viel “getäuscht” und “getarnt” und “verschleiert” werden.

Aber ist das schon die gesamte Wahrheit? Nein leider bei weitem nicht!

Zu diesen Schulden müsste man dann entsprechend dem kaufmännischen Prinzip auch noch folgende Positionen hinzurechnen:

  • Den Teil der übernommenen Haftungen für marode Staaten, Banken und Unternehmen, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit schlagend werden 
  • Alle Versprechungen (und somit Verpflichtungen) hinsichtlich künftiger Sozialleistungen

Würde der Staat seine Verschuldung genauso korrekt anführen, wie es alle Unternehmen machen die nicht in den Konflikt mit dem Gesetzgeber kommen wollen, dann beläuft sicher der aktuelle Schuldenstand auf bereits über 500 Mrd. EUR (!).

Die wichtigste Frage lautet daher: “Was heißt das für Sie persönlich?” Eigenverantwortung heißt das Zauberwort! Vertrauen Sie auf sich selbst und bauen Sie sich (Vermögens-)Werte auf, die Ihnen in jeder “Wetterlage” einen guten Schutz vor der Unfähigkeit unserer Staatslenker bieten.

Schneider Johannes

Weniger Pension – Frauen sollten frühzeitig mit Vorsorge beginnen

von am 01.10.2014 in Allgemein, Versicherungen

Laut einer kürzlich veröffentlichen Studie der Allianz Gruppe lebt jede zehnte Frau in Österreich im Alter von über 65 Jahren in Armut.  Die Armutsquote wird dabei definiert als Bevölkerungsanteil, dessen verfügbares Einkommen unter 50% des Medianeinkommens (durchschnittliches Einkommen) liegt.

Lt. Studie ist ein ausschlaggebender Faktor der Witwenstand. Im Jahr 2011 waren 43 Prozent aller österreichischen Frauen über 65 Jahren verwitwet. Die Witwenpension in Österreich ist lt. Sozialversicheurngsträger sehr gering. Im Durchschnitt erhielten die Witwen im Jahre 2012 monatlich  693,- Euro.

Fakt ist, dass die Frauen im Ruhestand mit wesentlich weniger Geld auskommen müssen. Die Pensionen sind um einiges geringer als die der Männer. Die Gründe dafür sind vielfältig.

  • geringeres Einkommen in der Aktivzeit (der Schnitt liegt in Österreich bei ca. 23%)
  • Teilarbeitszeiten – diese werden sehr oft von Frauen in Anspruch genommen
  • weniger Beitragsjahre durch Kindererziehung
  • früherer Pensionseintritt
  • kürzere Lebensarbeitszeit
  • und zu guter Letzt noch eine höhere Lebenserwartung = längere Pensionszahlungsdauer, dadurch sinkt langfristig der Wert der Pension weil die Anpassungen nicht die Höhe des Verbraucherpreisindex erreichen

Ein Thema wird gerne übersehen: Die Schere der Pensionshöhe im Vergleich zu den Männern wird in Zukunft zu Ungunsten der Frauen noch weiter auseinandergehen. Der Grund ist das neue Pensionskonto, wo nun das gesamte Berufseinkommen berücksichtigt wird.

Es gibt nur ein Entkommen aus diesem Teufelskreis. Frauen sollten das Thema “private Vorsorge” ernst nehmen und selber in die Hand nehmen. Das Wichtigste ist, so früh wie möglich mit der Vorsorge  zu beginnen um den Faktor Zeit (Zinseszinseffekt) voll auszunutzen. Auch kleine Beträge machen absolut Sinn. 

Ridißer Johann

Die Anlegerwohnung – Eine Erfolgsgeschichte / Teil 9: Wahl des geeigneten Anbieters

von am 01.10.2014 in Immobilien-Investments

Eine Anlegerwohnung sollte dem oftmals verwendeten Slogan “Die Immobilie als Investment” auch in der Praxis gerecht werden. Das bedeutet, dass ein Anleger mit seiner zum Zweck der Geldanlage erworbenen Wohnung sowohl beim Kauf als auch während der Jahre der Vermietung keinerlei Aufwand bzw. Umstände haben sollte. Um diesen Zustand erreichen zu können, ist die Wahl des “richtigen” Anbieters von ganz entscheidender Bedeutung.

Wer ist “der Richtige”?

Nach Ausbruch der Finanzkrise in den Jahren 2008 – 2009 stieg die Nachfrage nach Immobilien aufgrund der wachsenden Unsicherheit der Menschen stark an. Dementsprechend ist auch die Zahl der Anbieter sehr viel größer geworden. Mittlerweile wirbt fast jeder Bauträger bzw. Makler mit “Anleger- bzw. Vorsorgewohnungen”. Aus diesem Grund ist es äußerst schwierig die richtige Wahl zu treffen.

Zunächst ist es daher wichtig “die Spreu vom Weizen” zu trennen. Nach diesem Schritt sollten nur diejenigen Unternehmen übrig bleiben, die eine umfassende und langfristige Betreuung als fixen Bestandteil in ihrem Konzept überhaupt anbieten. Die Anzahl sollte sich nun schon deutlich reduziert haben, denn es gibt in Österreich letztendlich nur “eine Handvoll” von Firmen, die sich das Prädikat “Anlegerwohnungsexperten” auch wirklich verdienen.

Unter den verbliebenen Kandidaten sollte nun auf die Erfahrung und somit auf die Historie eines Unternehmens besonderes Augenmerk gelegt werden. Als Gradmesser kann diesbezüglich die Anzahl der bislang verkauften und verwalteten Wohnungen und die dazugehörige Vermietungsquote dienen.

Erfahrungsberichte von Anlegern

Besonders hilfreich können naturgemäß Erfahrungsberichte von Personen sein, die bereits seit einigen Jahren eine oder mehrere Wohnungen des jeweiligen Anbieters besitzen. Sie wissen bereits wie so eine Investition in der Praxis tatsächlich abläuft und können erzählen, wie sich so eine Anleger-Immobilie während der Vermietungsphase “anfühlt” (z.B. regelmäßige Überweisung der Mietzahlungen auf das Konto).

FAZIT – Der Anbieter ist wichtiger als die Wohnung selbst

Zusammenfassend soll an dieser Stelle noch einmal betont werden, dass die Auswahl des “richtigen” Anbieters an erster Stelle stehen sollte. Die Wohnung selbst spielt im Grunde nur eine untergeordnete Rolle – man wohnt ja schließlich nicht selbst darin. Wenn das geeignete Unternehmen erst einmal gefunden wurde, dann darf man davon ausgehen, dass auch die angebotenen Wohnungen passen.

Letztendlich geht es darum, genau das zu bekommen was man will, und das sollte bei einer Anlegerwohnung neben langfristigen und sicheren Erträgen eben auch geringstmöglichen persönlichen Aufwand bedeuten.

 Hinweis: Das war der letzte Beitrag dieser Serie. Alle Beiträge finden Sie zum Nachlesen auf unserer Homepage unter “Newsblog”.