Hauser Wolfgang

Wie Sie totes Kapital zum Leben erwecken

von am 20.01.2015 in Investments

Was ist totes Kapital?
Zum toten Kapital dürfen Sie all jene Gegenstände bzw. Wertgegenstände hinzurechnen, welche

  • nicht mehr vordergründig gebraucht und verwendet werden
  • still, unauffällig und irgendwo im Abseits positioniert sind
  • und daher auch keine Lebensqualitätsbereicherung mehr darstellen

Klassische Beispiele dafür können sein:

  • Kleidung aller Art
  • Möbel
  • Sportartikel
  • technisches Equipment
  • Fahrräder
  • Motorräder
  • Spielsachen
  • Bücher
  • u.v.m.

Machen Sie sich doch einmal Ihre eigene Liste von all jenen Dingen, auf welche Sie locker verzichten könnten. Blicken Sie sich um, in Ihrer Umgebung oder im Keller bzw. Dachboden  oder auch in der Garage.

Die meisten Gegenstände verlieren monatlich an materiellen Wert, bis hin zur Wertlosigkeit. Ist einmal dieses Stadium erreicht, bleibt oftmals nur mehr die mehr oder weniger aufwändige Entsorgung. Wieso aber auf diesen unausweichlichen Zeitpunkt untätig zu warten und zuzusehen, wie sicher der Wert der Dinge in Luft auflöst?!

Viel besser ist es dann allemal die Dinge ehest baldig zu verkaufen und entsprechende Erlöse zu lukrieren. Es gibt zahlreiche Plattformen die Ihnen beim Verkauf gute Dienste leisten. Neben ebay gibt es mind. zehn weitere Websites die Sie unterstützen können.

Viele lassen sich irriger Meinung, dass die Dinge eh nichts mehr Wert sein werden, davon abhalten diesen Schritt zu machen. Dabei macht es doch die Summe aller Verkäufe aus, welche die gewünschte Wirkung bzw. einen attraktiven Erlöswert ermöglichen.

So werden 1.000 EUR nach 30 Jahren zu ca. 15.000 EUR.
10.000 EUR in dieser Zeit zu 150.000 EUR.
Gute Argumente wie ich finde.

Freilich nur dann, wenn Sie diese Erlöse auch entsprechend veranlagen und nicht in den Konsum stecken! Dann haben Sie erfolgreich totes Kapital zum Leben erweckt!

Schneider Johannes

Der private Unfallschutz – wichtig in jungen Jahren – dieser muss nicht teuer sein

von am 20.01.2015 in Versicherungen

Es passiert schnell. Ein unachtsamer Tritt, ein böser Sturz – sei es in der Freizeit oder beim Ausüben eines Sportes.  Es folgt ein Spitalsaufenthalt und/oder teure Therapien.

Oft höre ich “mir passiert eh nichts” oder “das ganze zahlt eh die Sozialversicherung”. Mit diesen Worten reagieren viele Österreicher, wenn es um das Gespräch über die  privaten Unfallversicherung geht. Fact ist, dass lt. Versicherungswirtschaft in Österreich noch jeder zweite unzureichend abgesichert ist. Viele wissen oft nicht, dass es große Leistungsunterscheide in Bezug auf Arbeitsunfall oder Freizeigtunfall gibt.

Bei einem Arbeitsunfall ist die AUVA zuständig.  Die Aufgaben der AUVA sind sehr umfangreich und die Betroffenen sind im Regelfall sehr gut abgesichert. Das Ziel der AUVA ist die Wiedereingliederung des Verunfallten in den Arbeitsprozess. Daher wird unter anderem auch sehr viel in die Reha investiert. 

Aufgaben der AUVA im Detail: (Quelle AUVA)

  • Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten
  • Arbeitsmedizinische Betreuung
  • Vorsorge für erste Hilfe
  • Unfallheilbehandlung
  • Rehabilitation
  • Entschädigung
  • Forschung

Bei einem Freizeitunfall sieht die Sache ganz anders aus. Zuständig für die “Wiederherstellung” ist die Gebietskrankenkasse. Es geht dabei “nur” darum, dass der Verunfallte die medizinischen Leistungen erhält um wieder gesund zu werden. Bei einem Freizeitunfall entstehen dadurch dem Betroffenen hohe Kosten. (Rehakosten, Hilfsgeräte, Einkommensverlust, …)

Und nun zu den Zahlen -  gefährlicher Alltag:

Besonders häufig passieren Unfälle in Alltagssituationen. Rund zwei Drittel aller Freizeitunfälle passieren in Haus und Garten oder sonstigen Freizeitbeschäftigungen. Der Rest passiert bei der Ausübung von Sport. Bei jungen Menschen unter 24 Jahren passieren die Mehrzahl der Unfälle in der Freizeit. 2013 gab es insgesamt 622.000 Freizeitunfälle, 48.000 Verkehrsunfälle und 160.000 Arbeitsunfälle. In Summe rund 830.000 Unfälle. Davon betreffen rund ein Drittel Schüler und Studenten.

Anhand dieser Zahlen sieht man, dass es schon in jungen Jahren sinnvoll bzw. sehr wichtig ist, eine entsprechende Unfallvorsorge abzuschließen. Und diese muss nicht viel kosten.

Ein Zahlenbeispiel eines aktuellen neuen Tarifes: (Student/in 19 Jahre alt in Wien)

  • Leistungen bei:
    • Todesfall:  10.000 €
    • Dauerinvalidität: 100.000 €
    • Progression – max. Leistung bei Dauerinvalidität: 500.000 €
    • Unfallkosten (Heil, Berge und Rückholkosen): 5.000 €
    • Leistung bei Knochenbruch: 500 €
    • Prämie im Monat: 10,50 €
Ridißer Johann

Bausparfinanzierung als interessante Alternative

von am 20.01.2015 in Finanzierungen

Viele Häuslbauer bzw. Käufer von Eigentumswohnungen nützen im Augenblick die niedrigen Zinssätze für Bankkredite mit variabler Zinsgestaltung. Für all jene, die sich einen niedrigen Zinssatz für längere Zeit sichern wollen und diesen Wunsch von ihrer Bank nicht in ausreichendem Maße erfüllt bekommen, bietet sich im Augenblick ein interessante Alternative in Form von Bauspardarlehen.

Fixer Zinssatz für 10 Jahre

Was Banken zumeist nicht anbieten können bzw. wollen kann man derzeit bei den Bausparkassen bekommen. Neben varibler Verzinsung für Kredite bieten die meisten Bauspar-Institute auch fixe Zinssätze für bis zu zehn Jahre an. Die Zinssätze dafür sind zwar etwas höher als variable Kreditkonditionen, dafür kann man in den ersten 10 Jahren ohne Risiko kalkulieren. Im übrigen waren die Konditionen für Fixzinskredite noch noch nie so günstig wie heute.

Zinsen können auch wieder steigen

Auch wenn es in der aktuellen Situation schwer vorstellbar ist, dass die Zinssätze wieder auf ein Durchschnittsniveau von ca. 6,0 % steigen, so wird es doch früher oder später passieren – es ist einzig und allein eine Frage der Zeit. Man sollte nicht vergessen, dass die Zinsen für EUR-Kredite vor etwas mehr als fünf Jahren noch über 6,0% lagen! Ein erstes Indiz für steigenden Zinsen in Europa könnten möglicherweise steigende Zinsen in den USA sein. Spätestens dann sollte ernsthaft über die Fixierung von Zinssätzen nachgedacht werden.

Bauspardarlehen deckeln den Zinssatz bei 6,0%

Langfristig gesehen haben sowohl variabel als auch fix verzinste Bauspardarlehen den Vorteil, dass der Maximalzinssatz bei 6,0% liegt. Im Moment “braucht” dieses Limit zwar “niemand”, doch die übliche Finanzierungslaufzeit für Immobilien beträgt 25 bis 30 Jahre. In diesem Zeitraum kann und wird hinsichtlich Zinssatz viel passieren. Wenn es um die langfristige Finanzierung eines Eigenheimes geht sollten daher Bauspardarlehen in die Überlegungen unbedingt miteinbezogen werden.

Hauser Wolfgang

Wenn Wünsche in Erfüllung gehen…

von am 20.01.2015 in Allgemein

Etwa sieben Prozent der Weltbevölkerung sind derzeit Europäer. Diese erwirtschaften rund 25% des Weltwirtschaftsproduktes. Der europäische Anteil an allen weltweit erbrachten Sozialleistungen beträgt jedoch 50%. Dies geht mit einer enormen Überschuldung der europäischen Staaten einher. Wer wird für die Bewältigung dieses Desaster zur Kassa gebeten?

a) die Gruppe der 5% an super super Reichen des Landes
b) die Gruppe der vermögenden Normalbürger des Landes

Im nachfolgenden eine humorvolle Geschichte aus, frei übersetzt von “A Tax-cut Parable”, Chicago Tribune, 2001

Zehn Männer gingen jeden Abend miteinander essen. Ihre gemeinsame Rechnung betrug immer 100 Euro. Weil ihnen soziale Gerechtigkeit ein Anliegen war, bezahlten sie ihre Rechnung genau so, wie sie Steuern bezahlten. Die ersten vier Männer – die Ärmsten – bezahlten nichts. Der fünfte Mann zahlte 1 Euro, der sechste 3 Euro, der siebente 7 Euro, der achte 12 Euro, der neunte 18 Euro, und der zehnte (der reichste) 59 Euro.

So aßen sie jeden Abend und waren zufrieden. Eines Abends sagte der Besitzer des Restaurants: “Da Ihr so gute Kunden seid, gewähre ich Euch einen Preisnachlass von 20 Euro.” Fortan mussten sie also nur noch 80 Euro bezahlen.

Die Männer wollten ihre Rechnung auch weiterhin so wie ihre Steuern aufteilen. Für die ersten vier änderte sich nichts – sie durften auch in Zukunft gratis essen. Die weitere Aufteilung war jedoch schwierig: 20 Euro durch sechs ergibt 3,33 Euro pro Kopf. Wenn jedem der Zahlenden dieser Betrag gutgeschrieben würde, dann hätten der fünfte und der sechste Mann künftig für ihr Mahl bezahlt werden müssen. Der Restaurantbesitzer schlug deshalb vor, die Ersparnis gestaffelt aufzuteilen, wobei jene, die weniger zahlen, prozentuell stärker profitieren sollten. Und so geschah es.

Somit konnte auch der fünfte Mann künftig gratis essen. Der sechste ersparte sich einen Euro und somit ein Drittel, der siebente zahlte künftig 5 Euro, der achte 9 Euro, der neunte 12 Euro und der zehnte 52 Euro. Jeder war besser dran als zuvor.

Als die Männer an jenem Abend das Restaurant verließen, begannen sie jedoch zu streiten. “Ich habe nur einen Euro bekommen”, sagte der sechste und zeigte auf den zehnten, “er aber sieben.” “Das stimmt”, sagte der fünfte. “Auch ich bekomme nur einen Euro. Es ist unfair, dass der zehnte siebenmal soviel bekommt wie ich. Immer werden die Reichen bevorzugt.”

Da schrien die ersten vier Männer: “Wir haben überhaupt nichts bekommen. Das System benachteiligt die Armen.” Schließlich verprügelten die neun Männer den zehnten.

Am nächsten Abend kam der zehnte nicht mehr zum Essen. Er hatte die Stadt verlassen. Also setzten sich die anderen neun, so wie jeden Abend, zu Tisch. Als dann die Rechnung kam, bemerkten sie – zu spät etwas sehr Wichtiges: Sie konnten sie bei weitem nicht begleichen. Dafür hatten sie um 52 Euro zu wenig.

Fazit: Natürlich werden all jene zur Kassa gebeten, welche sich nicht vorher aus dem Staub gemacht haben. Also vermutlich die Gruppe der vermögenden Normalbürger (ja “Sie” liebe Leser), welche nicht so einfach die Region verlassen können oder wollen. 

Jedoch ist es möglich Vermögenswerte zu schaffen welche nicht so leicht bzw. einfach “besteuerbar bzw. wegnehmbar sind“. Denken Sie einmal in Ruhe darüber nach. 

KAPITAL & SICHERHEIT

Aktuelle Umfrage Jänner 2015

von am 20.01.2015 in Allgemein

Stimmen Sie ab!

Die aktuelle Umfrage lautet:

Wo wird der Kurs des Schweizer Franken zum Euro am Ende des Jahres 2015 stehen? hier zur Umfrage

Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage einmal im Monat neu gestaltet und auf unserer KAPITAL & SICHERHEIT Homepage präsentiert. Mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen.

Hauser Wolfgang

Wie reich sind Sie?

von am 16.12.2014 in Allgemein

Konkreter: Wie sieht es mit Ihrem finanziellen Reichtum aus?

Was erwarten Sie sich von finanziellem Reichtum? Mehr Spaß im Leben? Mehr Sicherheit? Mehr Unabhängigkeit, mehr Leichtigkeit im Leben?

Die Summenzeile all dieser Beweggründe ist die Sehnsucht, sich ein gutes Gefühl ins Leben zu zaubern. Letzten Endes geht es immer darum ein gutes Gefühl zu erlangen. Es liegt nur daran, wie oft man das Wörtchen “Warum” in den Mund nimmt. Warum will man diesen oder jenen Gegenstand kaufen? Spaß, Image …. ein gutes Gefühl eben. Warum Rücklagen bilden? Um sich sicherer zu fühlen … ein gutes Gefühl eben. U.s.w.

Dieser Gefühlszustand ist jedoch nicht nur von Geld abhängig, sondern ebenso von mentalen Fähigkeiten und die Kunst sich maximales Wohlgefühl, unabhängig von finanziellem Reichtum ins Leben zu holen.

Die diesbezügliche Erfolgsformel lautet daher: “Wie viel gutes Gefühl pro EUR” sind Sie im Stande zu produzieren!? Dabei wird schnell klar, dass man sich bei vielen Glücksmomenten ohnedies weit vom Thema Geld befindet. Darüber hinaus hilft es, sich immer wieder die Frage zu stellen: Wie könnten Sie es anstellen um mit bspw. 10 EUR oder auch 100 EUR maximale Lebensfreude in Ihr Leben zu holen?

Ihren finanziellen Reichtum können Sie somit auf zwei Arten verdoppeln.
1. In dem Sie den Geldwert bzw. Vermögenswert verdoppeln
2. In dem Sie die Fähigkeit verdoppeln aus einem EUR ein doppelt so gutes Gefühl zu produzieren.

Ich bin überzeugt, dass Sie Ihre Lebensqualität nachhaltig verbessern, wenn Sie sich mit diesem Thema entsprechend auseinandersetzen bzw. beschäftigen.

Schneider Johannes

Zahl der Pflegebedürftigen und auch die Pflegekosten steigen

von am 16.12.2014 in Allgemein, Versicherungen

Mit zunehmender Anzahl Pflegebedürftiger sowie steigenden Pflegekosten wird eine private Pflegevorsorge in Zukunft immer wichtiger werden. Aktuell ist dieses Thema noch in den Kinderschuhen – selten – ich möchte fast sagen nie – werden wir als Experten zu diesem Thema befragt. Vermutlich verdrängen die meisten Menschen dieses Thema solange es in der Familie keinen Pflegfall gibt.

Facts:
Mit Ende 2013 haben rund 450.000 Menschen ein Pflegegeld erhalten. Die Anzahl wird steigen. Die Gründe sind vielfältig. Ein wesentlicher Grund ist die steigende Lebenserwartung.

Gesetzliche Rahmenbedingungen:
In Österreich gibt es sieben Pflegegeldstufen. Die meisten Pflegegeldbezieher befinden sich in der Pflegestufe 1 bis 3. Das durchschnittliche monatliche Pflegegeld betrug im Jahr 2013 rund 450,- Euro.

Stufe mtl. Höhe Pflegegeld Ø mtl. Pflegebedarf von mehr als
1 EUR 154,20 60 Stunden
2 EUR 284,30 85 Stunden
3 EUR 442,90 120 Stunden
4 EUR 664,30 160 Stunden
5 EUR 902,30 180 Stunden *)
6 EUR 1.260,00 180 Stunden *)
7 EUR 1.655,80 180 Stunden *)

Quelle: PVA

Ersatzpflicht – Angehörigenregress:
Von der Ersatzpflicht, wenn das Vermögen des zu Pflegenden nicht ausreicht, sind im besonderen die engsten Angehörigen (Ehepartner) betroffen. Meist trifft es diese doppelt, zuerst über den direkten persönlichen Aufwand und dann als zweites über einen ev. Angehörigenregress. Aktuell müssen Ehepartner in Wien, Burgenland, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg zur Deckung der Pflegekosten einspringen, wenn das Vermögen des zu Pflegenden nicht ausreicht. Die Ersatzpflicht ist dabei vertraglich begrenzt und liegt im Bereich von 33 bis 40 Prozent des monatlichen Einkommens. Im Burgenland, Niederösterreich und Vorarlberg sind auch Eltern ersatzpflichtig. Erben können in ganz Österreich zum Kostenersatz herangezogen werden. Ebenso wie Schenkungen innerhalb definierter Fristen (in den Sozialhilfegesetzen der Bundesländer sind dafür bestimmte Jahresfristen vorgesehen – meist 5 Jahre).

Für wen sollte eine Pflegevorsorge ein Thema sein:

  • Für alle, die auch im hohen Alter unabhängig bleiben wollen
  • Für alle, die sich gegen das Pflegefallrisiko (z.B. durch Unfall oder Krankheit) absichern wollen
  • Finanzielle Entlastung der Kinder und Angehörigen im Pflegefall

Die beste Vorsorge ist:

  • Halten Sie Ihren Körper fit, machen Sie täglichen, wöchentlichen Körperservice in Form von Sport, gesundem Essen u.v.m..
Ridißer Johann

Neue Höchstwerte an den Börsen – jetzt einsteigen?

von am 16.12.2014 in Investments

Der letzte Artikel zu diesem Thema wurde im Mai 2013 veröffentlicht als die Börsen in Deutschland und den USA neue Allzeithochs erreicht hatten. In diesem Beitrag wurde beschrieben, dass eine weitere Aufwärtsbewegung wahrscheinlich ist, weil Privatanleger noch gar nicht investiert waren. Mittlerweile sind eineinhalb Jahre vergangen und die Prognose ist eingetreten. Gerade in diesem Monat wurden an den Börsen wieder neue Höchststände erreicht. Ist es jetzt schon zu spät um einzusteigen?

Der deutsche Aktienindex (DAX) seit 2004:

DAX seit 2004
(Bild anklicken für vergrößerte Ansicht)

Privatanleger sind zum Großteil noch immer nicht investiert

Interessant zu beobachten ist die Tatsache, dass die neuen Rekordmarken an den Börsen definitiv nicht durch massives Investieren von Privatanlegern entstanden sind. Vielmehr ist der Großteil der Privatpersonen (vor allem in Europa) noch gar nicht auf den Zug aufgesprungen. Dafür sind die Wirtschaftsprognosen noch zu verhalten und die Unsicherheit im Zusammenhang mit der Krise noch nicht überwunden. Aus diesem Grund kann man hinsichtlich der hohen Kurse in keinster Weise  von “Blasen” sprechen, die kurz vor dem Platzen stehen. Das würde erst dann der Fall sein, wenn auch Taxifahrer und Kindermädchen Aktien kaufen.

Im Grunde genommen hat sich im Vergleich zum vergangenen Jahr noch nicht viel verändert. Vor allem in Europa besteht nach wie vor großes Aufwärtspotential, welches dann schlagend werden wird, wenn das Wort “Krise” mehr und mehr aus den Medien und in der Folge aus den Köpfen der Bevölkerung verschwindet.

Jetzt noch einsteigen?

Wie soll man am besten in Aktien investieren, bzw. wann ist der richtige Einstiegszeitpunkt. Das sind die immerwährenden Fragen, die für viele oft unzureichend beantwortet werden. Tatsächlich gibt es dafür keine allgemeingültige Pauschalantwort, ist doch jede Person völlig individuell zu betrachten. Allerdings gibt es doch Grundregeln, die uneingeschränkt für alle Marktteilnehmer gelten. Die zwei wichtigsten Punkte sind eine langfristige Sichtweise auf der einen und das Investieren eines eingeschränkten Betrages auf der anderen Seite.

Werden diese beiden Regeln konsequent eingehalten und mit den individuellen Bedürfnissen (Streuung, Marktvorlieben, etc.) kombiniert, kann man jederzeit beruhigt in Aktien investieren.

Schneider Johannes

Neue Wege bei der Betriebsunterbrechung für selbständige und freiberuflich Tätige

von am 16.12.2014 in Versicherungen

Viele Menschen entscheiden sich für den Beruf der selbständigen Unternehmerin bzw. des selbständigen Unternehmers. Der Erfolg des Geschäftes wird in großem Maße auch von der eigenen Gesundheit bestimmt. Daher ist die Absicherung der Gesundheit bei dieser Berufsgruppe meiner Meinung nach ein MUSS.

Einige Versicherer gehen nun bei dieser Sparte neue Wege. Es werden Varianten am Markt angeboten, die nur besonders schwere Krankheiten und Unfälle abdecken. Das heißt, es ist das “worst case” Szenario abgesichert, das meist zu längerer Arbeitsunfähigkeit führt und damit den Fortbestand des Unternehmens gefährden kann. Diese Absicherung eignet sich besonders für junge UnternehmensgründerInnen. Damit können erstmalig Katastrophen-Risiken mit einer sehr günstigen Prämie abgedeckt werden.

Was ist bei einer Betriebsunterbrechungsversicherung versichert?

Geleistet werden der entgangene Betriebsgewinn sowie die weiterlaufenden Fixkosten wie Miete, Kreditzinsen, Leasingraten, Grundkosten für Energie, Kommunikation usw. in Form einer vereinbarten Taxe pro Tag.

Die Leistung wird ab dem 1. Tag der Arbeitsunfähigkeit bis zu einer Dauer von 18 Monaten erbracht.

Gerade zu Beginn einer Selbständigkeit solle man genau auf alle Fixkosten schauen damit der Schritt in die Selbstständigkeit auch langfristig zum Erfolg wird. Sehr oft erlebe ich, dass zu Beginn der Selbständigkeit der Fehler gemacht wird,  dass die regelmäßigen Verpflichtungen sprich Fixkosten zu hoch angesetzt werden. Dazu zählen auch sämtliche Versicherungen. Mein Tipp ist – absichern der wirklichen Risiken und die ersparten Prämien für den Kapitalaufbau verwenden.

Die Betriebsunterbrechungsversicherung ist auf alle Fälle in den ersten Jahren des Unternehmertums ein “Must Have” .

KAPITAL & SICHERHEIT

Aktuelle Umfrage Dezember 2014

von am 16.12.2014 in Allgemein

Stimmen Sie ab!

Die aktuelle Umfrage lautet:

Wie entwickelt sich der Ölpreis in den nächsten Wochen?hier zur Umfrage

Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage einmal im Monat neu gestaltet und auf unserer KAPITAL & SICHERHEIT Homepage präsentiert. Mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen.

Hauser Wolfgang

Wieviele Stunden arbeiten Sie für die einzelnen Lebensbereiche? “Die Wahrheit”

von am 20.11.2014 in Allgemein

Wieviele Minuten bzw. Stunden arbeiten Sie jeweils für die diversen Ausgabengruppen. Das war das Thema beim letzten Beitrag. Da wir dies auf das Nettoeinkommen begrenzt haben ist es nun Zeit die “volle Wahrheit” aufzuzeigen. Dies erreichen wir, indem wir den Brutto-Bezug (inkl. Dienstnehmerbeiträge) heranziehen und somit völlig neue Ausgabengruppen in “Erscheinung” treten. :-)

Wenn wir wiederum davon ausgehen, dass die Zeit die man mit dem Beruf pro Tag beschäftigt ist in etwa 10 Stunden beträgt (Arbeitszeit + Anfahrt + Mittag + Heimfahrt) und man dann die Ausgabengruppen in Arbeitszeit umwandelt, dann erhält man folgendes Ergebnis.

Beginn:   08:00
Sozialversicherung (inkl. Dienstgeber) 03:02 11:02
Lohnsteuer + Dienstgeberabgaben 02:03 13:05
Wohnen + Energie 01:11 14:16
Verkehr 00:44 15:00
Freizeit, Sport, Hobby 00:38 15:38
Ernährung + alkoholfreie Getränke 00:36 16:14
Wohnungsausstattung 00:20 16:34
Cafe, Restaurant 00:17 16:51
Bekleidung, Schuhe 00:17 17:08
Versicherungen 00:13 17:21
Gesundheit 00:10 17:31
Körperpflege 00:08 17:39
Alkohol + Tabak 00:07 17:46
Kommunikation 00:05 17:51
Bildung 00:03 17:54
Sonstiges 00:06 18:00

 

Wenn Sie die Sozialversicherung und die Steuern ebenfalls berücksichtigen, dann arbeiten Sie über fünf Stunden täglich bis irgendwann einmal sich Ihr Nettoeinkommen ergibt. Dann noch Wohnen und Auto bzw. Mobilität abgezogen, dann ist es bereits 15.00 Uhr und sieben vergangene Stunden bis Sie zu den weiteren Ausgabengruppen kommen.

Einfach zum Nachdenken :-)

Hier geht’s zum letzten Artikel: Wieviele Stunden arbeiten Sie für die einzelnen Lebensbereiche?

 

Ridißer Johann

Die große Chance für Kreditnehmer / Teil 2 (Fixzinssatz)

von am 20.11.2014 in Allgemein

Die aktuell historisch niedrigen Zinssätze für Finanzierungen bringen prinzipiell für all jene große Vorteile, die sich mittels Bank-Kredite ihr Eigenheim schaffen oder ihr Unternehmen aufbauen. Die große Chance liegt in diesem Zusammenhang einerseits in der Ansparung des Zinsvorteils (siehe Teil 1 dieses Beitrages) und in der (möglichst langfristigen) Fixierung eines niedrigen Zinssatzes andererseits.

Sind Fixzinssätze sinnvoll?

Auch wenn sich im Augenblick kaum jemand vorstellen kann, dass die Zinsen wieder einmal steigen könnten, liegt die Wahrscheinlichkeit, dasss dies in Zukunft passieren wird bei fast 100%. Aus diesem Grund kann es für Kreditnehmer (sowohl bestehende als auch zukünftige) äußerst sinnvoll sein über eine längerfristige Fixierung der Kreditzinsen nachzudenken.
Diesbezüglich ist zu beachten, dass Banken ihren Kunden nur selten von sich aus solche Angebote unterbreiten. Das liegt daran, dass im Falle steigender Zinsen die Konditionen vom Kreditgeber nicht nach oben angepasst werden könnten. In Hochzins-Phasen (wie zuletzt in den 1970er Jahren) versuchen Kreditinstitute prinzipiell langfristig fixierte Zinssätze zu verkaufen. Interessant sind diese Zusammenhänge deshalb, weil sich viele Menschen von den Aussagen bzw. Empfehlungen von Banken beeinflussen lassen und dabei häufig die konträre Interessenslage zwischen ihnen under der Bank vergessen.

Zinssätze können längerfristig fixiert werden

Trotz dem Widerwillen mancher Geldinstitute Fixkredite anzubieten, gibt es sowohl für den privaten als auch den gewerblichen Kreditnehmer die Möglichkeit Banken zu finden, die längfristige Fixzins-Kredite gewähren. Dazu zählen traditionell auch alle Bausparkassen, welche daher für private Vorhaben ebenfalls zur Angebotslegung eingeladen werden sollten.
Zu beachten ist, dass Fixzinssätze immer höher sind als jene für varibel verzinste Kredite. Dabei gilt, dass die Zinssätze umso höher sind desto länger die Fixzins-Bindung ist. Selbstverständlich gibt es hinsichtlich Konditionen sehr große Unterschiede zwischen den verschiedenen Banken und Bausparkassen.

Beispiel für den möglichen Vorteil durch einen Fixzinssatz

Annahmen:
o Kredit ü/EUR 150.000,-, Laufzeit 25 Jahre
Vergleich variabler Zinssatz 1,75% vs. Fixzinssatz für 10 Jahre 2,75%
o Der variable Zinssatz steigt nach 5 Jahren auf 5,0%
  und bleibt weitere 5 Jahre auf diesem Niveau

Ergebnis (nach 10 Jahren):
In den ersten 5 Jahren würde die variable Verzinszung zwar eine Ersparnis von ca. EUR 7.000 bringen, nach 10 Jahren wäre allerdings der Fixzinssatz mit einem Vorteil von insgesamt ca. EUR 5.000,- die bessere Wahl gewesen!

Fazit:

Das Risiko, welches man mit einem Fixzinssatz in Niedrigzinsphasen eingeht ist äußerst gering, die Chance allerdings verhältnismäßig groß. Neben dem möglichen finanziellen Vorteil ist vor allem die Sicherheit als wesentlicher Faktor zu nennen. Je länger der Zinssatz fixiert werden kann umso ruhiger kann man schlafen, weil eben nichts Überraschendes passieren kann. Noch vor 5 Jahren lag der Zinssatz für Kredite übrigens bei über 6,0 % und es wäre nicht ungewöhnlich, wenn dieses Niveau wieder erreicht werden würde.