Hauser Wolfgang

Notgroschen mit Bargeld

von am 18.08.2015 in Allgemein

Dass ein Notgroschen – also eine vorsorgliche Rücklage für schwere Zeiten oder unvorhersehbare  Ereignisse – Sinn macht, ist allgemein bekannt. Wie aber den Notgroschen gestalten? Diese Frage kann wie folgt beantwortet werden:

  1. Die Höhe des Notgroschens?
    Mindestens zwei bis fünf Monats-Netto-Bezüge.
  2. Wohin mit dem Notgroschen?
    Mindestens zwei Monats-Netto-Bezüge in bar aufbewahren, den Rest auf einem Konto.

Als Unternehmer oder Selbständiger sollten Sie erhebliche zusätzliche Beträge in bar aufbewahren.

Angesichts der nicht mehr vorhandenen Verzinsung auf österreichischen Konten ist ein Zinsentgang wie in früheren Jahrzehnten ohnedies nicht mehr der Fall. Wenn Sie keine Zinsen für die Aufbewahrung Ihres Geldes mehr von den Banken erhalten – warum sollten Sie dann das Risiko eingehen, dass man Ihnen die Auszahlung Ihres eigenen Geldes möglicherweise vorübergehend verwehrt oder vielleicht einmal ganz verweigert?

Viele Menschen glauben, dass das was in Zypern und nun aktuell in Griechenland passiert ist in Österreich nicht passieren kann. Das ist eine fahrlässige Fehleinschätzung. Ich rate Ihnen dringend zur oben beschriebenen Vorsorge. Diese Vorgehensweise kostet Sie nichts wenn es niemals zu derartigen Verwerfungen kommt und ist ein Segen, wenn dies doch der Fall wäre.

Schneider Johannes

Die Rechtsschutzversicherung – ein wichtiger Partner in strittigen Fragen

von am 18.08.2015 in Recht, Versicherungen

Rein statitisch sieht sich jeder Mensch in Österreich einmal im Leben mit einem rechtlichen Problem konfrontiert. Viele fühlen sich hilflos, wenn ein Problem eintritt – egal ob im Straßenverkehr oder im Beruf, bei allgemeinen Vertragsstreitigkeiten oder Nachbarschaftsstreitigkeiten oder in welchem Bereich auch immer. Die Einschaltung eines Rechtsanwaltes oder der Gang zum Gericht ist oft mit hohen Kosten verbunden. Viele verzichten dann lieber auf Ihr Recht.

Eine Hilfestellung und Schutz vor etwaigen Kosten bietet dafür ausschließlich eine richtig gewählte Rechtsschutzversicherung – denn Rechtsschutzversicherung ist nicht gleich Rechtsschutzversicherung!

Die Ansprüche an eine Rechtsschutzversicherung werden immer höher, da laufend neue Anforderungen bzw. Problemstellungen entstehen – wie beispielsweise Stalking, Mobbing, Internet, Soziale Netzwerke….

Für welche Fälle bin ich versichert?

Jede Rechtsschutzversicherungsvertrag ist in Bausteine geglieder. Es gibt keine Rechtschutzversicherung für Alles.

Die gängigsten und wesentlichsten Bausteine sind

  • Schadenersatz- und Strafrechtssschutz
  • Allgemeiner Vertragsrechtsschutz
  • Sozialversicherungs- und Arbeitsgerichtsrechtsschutz
  • Miet- und Liegenschaftsrechtsschutz
  • Erb- und Familienrechtsschutz
  • Lenkerrechtsschutz
  • Verkehrsrechtsschutz
  • Fahrzeugvertragsrechtsschutz

Darüber hinaus gibt es noch einige Sonderbausteine wie

  • Datenrechtsschutz
  • Rechtsschutz bei Stalking
  • Universalstrafrechtsschutz
  • Rechtsschutz bei Vorsatzdelikten

Die Auflistungen sind nicht vollständig, sondern zeigen nur Beispiele auf.

Den richtigen individuellen Schutz besprechen Sie am besten mit Ihrem Berater. Im Regelfall genügt ein kurzes Telefonat oder eine kurze Videokonferenz um den richtigen Schutz zu wählen und den bestehenden Schutz abzuklären. Melden Sie sich einfach bei uns!

Ridißer Johann

Kredite mit Fixzinssatz jetzt besonders interessant

von am 18.08.2015 in Allgemein

Voraussichtlich wird die aktuelle Phase niedrigster Zinsen noch einige Zeit andauern. Trotzdem ist gerade jetzt ein besonders guter Zeitpunkt für den Abschluss von Fixzinskrediten bei Finanzierungen mit längeren Laufzeiten.

Erste Indizien für ein Ansteigen der langfristigen Zinssätze

In den letzten Jahren ging es mit den Kreditzinsen stetig nach unten. Das gilt sowohl für variabel als auch für fixverzinste Finanzierungen. Nun könnte allerdings ein Trendwechsel bei den längerfristigen Fixzinskrediten eintreten. Bemerkbar ist dies bei den Konditionen-Angeboten von Banken, welche derzeit für Zinsbindungen von zehn Jahren und länger etwas höher liegen als noch vor einigen Wochen.

Langfristige Zinssätze steigen zuerst

Prinzipiell beginnen die Zinsen für längerfristig gebundene Kredite deutlich früher zu steigen als dies bei den Leitzinssätzen (z.B. Euribor) der Fall ist. Das Problem dabei ist, dass man über die Konditionen von Fixzinskrediten in den Medien praktisch nicht informiert wird. Dort geht es in den allermeisten Fällen fast ausschließlich um die sog. Leitzinssätze, welche alle kurzfristiger Natur sind. Doch wenn diese zu steigen beginnen, dann hat man die beste Zeit für den Abschluss von Fixzinskrediten mit Sicherheit schon verpasst.

KAPITAL & SICHERHEIT

Aktuelle Umfrage August 2015

von am 18.08.2015 in Allgemein

Stimmen Sie ab!

Die aktuelle Umfrage lautet:

Wieviel geben Sie für ein Fahrradschloss aus? hier zur Umfrage

Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage einmal im Monat neu gestaltet und auf unserer KAPITAL & SICHERHEIT Homepage präsentiert. Mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen.

Hauser Wolfgang

Was sich mit 2016 bei der Grunderwerbsteuer ändert

von am 15.07.2015 in Immobilien

Im Rahmen der vor kurzem präsentierten Steuerreform 2015/2016 kommt es zu einer Neuregelung der Grunderwerbsteuer. Während bisher bei unentgeltlichen Erwerbsvorgängen von Grundstücken samt darauf errichteten Gebäuden im weit gezogenen „Familienkreis“ (insbesondere bei Schenkungen und Erbschaften) die Grunderwerbsteuer vom 3-fachen Einheitswert berechnet wurde, wird die Grunderwerbsteuer in Zukunft auch im „Familienkreis“ vom tatsächlichen Verkehrswert berechnet. Dies bedeutet künftig eine meist vielfach höhere Grunderwerbsteuerbelastung.

Während die Grunderwerbsteuer im „Familienkreis“ (und in einigen anderen Fällen) bislang 2%, grundsätzlich jedoch 3,5% betragen hat, soll zukünftig folgender Stufentarif zur Anwendung gelangen:

  • Verkehrswert bis € 250.000: zu einem Steuersatz von 0,5% = bis € 1.250
  • Verkehrswert zw. € 250.001 und € 400.000: zu einem Steuersatz von 2,0% = bis € 4.250
  • Verkehrswert über € 400.000: zu einem Steuersatz von 3,5% bei 1 Mio. € 25.250

Zwar kann es in Ausnahmefällen zukünftig zu einer geringeren Steuerbelastung kommen (z.B. bei Liegenschaften mit einem Verkehrswert von max. € 250.000, wenn der Verkehrswert nicht mehr als das 4-fache des 3-fachen Einheitswertes beträgt), in den meisten Fällen erhöht sich die zu bezahlende Grunderwerbsteuer jedoch sehr wesentlich. Geht man beispielsweise von einem Verkehrswert von € 600.000 und einem 3-fachen Einheitswert von € 180.000 aus, muss der Erwerber zukünftig € 7.650 mehr an Grunderwerbsteuer bezahlen.

Fraglich ist, wie man zukünftig gegenüber der Steuerbehörde den Verkehrswert einer Liegenschaft nachweist, insbesondere ob in jedem Einzelfall die Einholung eines kostenintensiven Verkehrswertgutachtens notwendig ist oder sich die Steuerbehörde mit „Vergleichswerten“ vergleichbarer Liegenschaftsübertragungen begnügt.

All jenen Personen, die in naher Zukunft eine Übertragung ihrer Liegenschaft (Haus, Eigentumswohnung, Grundstück) beabsichtigen, ist zu empfehlen, sich rechtzeitig über die Auswirkungen der geplanten Steuerreform auf ihr Vorhaben zu informieren. Viele Anwaltskanzleien bzw. Notariate ermöglichen ein unverbindliches und kostenloses Beratungsgespräch.

Es zeigt auch dieser Fall, dass der Staat in seinen vor keinen Maßnahmen zurückschreckt, sich neue Wege der Steuer-Beschaffung zu genehmigen. Als kritischer Geist wird Sie das nicht groß überraschen. Jedoch sollte klar sein, dass diese Form der Enteignung von vermögenden Bürgern künftig noch viele neue Episoden bringen wird. Es ist daher immer ratsam und erfolgsentscheidend das Vermögen auf legale Weise vor dem Zugriff des niemals satten Staates möglichst zu sichern.

Ridißer Johann

Die Krise in Europa als Chance für Anleger

von am 15.07.2015 in Investments

Aufgrund der aktuellen Problematik rund um Griechenland wird leicht vergessen, dass andere Staaten, die in einer ähnlichen Situation waren, wie z.B. Irland, Spanien oder Portugal, mit Hilfe der EU bzw. aufgrund der Umsetzung landesinterner Reformen, es bereits mehr oder weniger geschafft haben, die Euro-Krise zu überwinden. Auch Griechenland wird irgendwann die aktuelle missliche Lage überstanden haben (mit oder ohne “GREXIT”), sodass es in den Medien nicht mehr zentrales Thema sein wird. Und genau aus dieser Überlegung heraus ergibt sich eine Chance für Kapitalanleger.

Jeder Aufschwung startet bereits in der Krise

Der Markt bzw. die Marktteilnehmer neigen prinzipiell zu Übertreibungen. Das bedeutet, dass sowohl Krisen als auch Hochphasen stärkere Bewegungen an den Börsen auslösen, als dies fundamental gerechtfertigt werden könnte. So wird zumeist bereits kurze Zeit nach Bekanntwerden eines Problems ein Tiefpunkt erreicht und die Kurse beginnen häufig noch mitten in der Krise wieder zu steigen. Genau so könnte dieses Szenario auch jetzt wieder eintreten.

Generell befinden wir uns seit 2009 in einem Aufwärtstrend, welcher durch die niedrigen Zinsen und das Anleihen-Kauf-Programm der EZB Anfang 2015 noch einmal befeuert wurde. Die Krise in Griechenland könnte eine kurzfristige und aus technischer Sicht auch sinnvolle Korrektur ausgelöst haben. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für eher steigende Kurse haben sich dadurch aber nicht verändert. Aus diesem Grund könnte der längerfristige Aufwärtstrend durchaus noch einige Zeit fortgesetzt werden. Dafür spricht auch die Tatsache, dass in den Medien nach wie vor das Thema “Krise” die tägliche Berichterstattung beherrscht und wirtschaftliche Erfolgsmeldungen im Zusammenhang mit der EU nur selten zu finden sind.

Beispiel DAX (Deutscher Aktienindex)

Am Beispiel des DAX ist zu erkennen, dass der langfristige Aufwärtstrend nach wie vor intakt ist und der durch die Griechenland-Problematik ausgelöste Kursrückgang der letzten Wochen einer “normalen” Korrektur entspricht.

DAX Chart

Wichtiger Hinweis:
Aus einem Chart kann der weitere Kursverlauf niemals mit Sicherheit vorausgesagt werden. Dieser Artikel ersetzt deshalb keine Anlageberatung und stellt auch keinerlei Kaufempfehlung dar.

 

Schneider Johannes

Wertanlage Oldtimer – einfache Absicherung durch Kasko

von am 15.07.2015 in Versicherungen

Oldtimer bzw. Youngtimer gibt es in unterschiedlichsten Marken und Modellen, sind eher selten und müssen gepflegt und gewartet werden. Eine entsprechende günstige Versicherung zu bekommen, um die Werte gegen verschiedenste Gefahren abzusichern, ist oft gar nicht so einfach und bedeutet einiges an Fachwissen, Erfahrungen und Kontakte.

Für eine Kaskoversicherung ist ein Mindestalter Voraussetzung, welches je nach Type zwischen 20 und 30 Jahren liegt.  Für die Haftpflichtversicherung beim PKW kann das Fahrzeug bei den meisten Gesellschaften ab einem Alter von 25 Jahren als Oldtimer eingestuft werden. Voraussetzung ist aber immer, dass das Fahrzeug auch als Oldtimer verwendet wird – also keine tägliche Nutzung erfolgt. Es muss/sollte daher ein Hauptfahrzeug vorhanden sein. Um bei der Haftpflichtversicherung eine günstige Prämie zu bekommen ist immer entscheidend, wo dieses Hauptfahrzeug versichert ist.

Als Oldtimer gelten auch:

  • Motorräder
  • Traktoren
  • LKWs

Eine Voll- oder Teilkaskoversicherung bei einem Oldtimer ist absolut sinnvoll. Gerade bei Oldtimern sind Reparaturkosten meist sehr teuer. Denken Sie an die Reparatur oder Wiederbeschaffungskosten für seltene Bauteile.

NEU am Markt

  • Versicherungsabschluss mit Selbstbewertung möglich
    Neu ist, dass bis zu einem Fahrzeugwert (PKW oder Kombi)  von EUR 50.000,00 kein Gutachten eines gerichtlich beeideten Sachverständigen benötigt wird.  Bei Motorrädern und Traktoren bis zu einem Fahrzeugwert von EUR 20.000.
  • Kasko oder Teilkasko kann unabhängig von der Kfz-Haftpflicht solo abgeschlossen werden.
  • Spezialrabatte und Tarife für Sammler ab 3 Fahrzeugen
  • Man kann selber entscheiden, ob der Marktwert oder der Wiederherstellungswert versichert werden soll
  • Wertsteigerungsvorsorge bis 20 Prozent Prämienfrei im Vertrag

Bei Interesse reicht eine kurze Anfrage per Mail.  Sie erhalten dann von uns einen Fragebogen bzw. ein unverbindliches Angebot.

Nachfolgend noch ein Prämienbeispiel für einen Oldtimer Baujahr 1967 – Wert EUR 50.000,00 – 276 PS – Jahreskilometerleistung bis 3.000 km:

  • Haftpflicht 20 Mio
    122,40 Euro jährlich
  • Teilkasko SB EUR 150
    142,20 Euro jährlich
  • Vollkasko SB EUR 1000
    346,50 Euro jährlich

Ridißer Johann

Vorsicht bei Veränderungen der Finanzierung von Anlegerwohnungen

von am 15.07.2015 in Finanzierungen, Immobilien-Investments

Grundsätzlich sollte jede beabsichtige Veränderung im Zusammenhang mit einer Anlegerwohnung vor Umsetzung mit dem Steuerberater besprochen und abgestimmt werden. Das liegt im Wesentlichen daran, dass jede Abweichung von der ursprünglich dem Finanzamt vorgelegten Prognoserechnung negative steuerliche Konsequenzen haben könnte. Diesbezüglich entscheidet jedes Finanzamt autark, weshalb keine allgemeingültigen Regeln aufgestellt werden können.

Der steuerliche Totalüberschuss als zentrales Thema

Sobald der steuerliche Totalüberschuss erreicht ist, sollten jegliche Änderungen an der Finanzierung möglich sein. Solange allerdings dieser Gesamtgewinn nicht vorliegt, sind Abänderungen wie eine vorzeitige (Teil-)Rückzahlung oder die Konvertierung eines Fremdwährungskredites in den EURO mit Vorsicht zu betrachten. Wie schon in der Einleitung beschrieben entscheidet bei solchen Angelegenheiten das jeweils zuständige Finanzamt im eigenen Ermessen und somit gilt auch hier der Grundsatz „zunächst alle Änderungswünsche mit dem Steuerberater zu besprechen!“

97% der Anlegerwohnungskonzepte liegen deutlich über der Prognoserechnung

Die Tatsache, dass der überwiegende Teil der Anlegerwohnungen aufgrund der extrem niedrigen Kreditverzinsung deutlich über der Prognoserechnung hinsichtlich der Liebhabereiverordnung liegt, sollte für eine positive Entscheidungsfindung des Finanzamtes von großem Vorteil sein – allerdings ist dies noch immer keine Garantie dafür, dass die verantwortliche Person des zuständigen Finanzamtes (jeweils das Wohnsitz-Finanzamt des/der Anlegers/in) Änderungen ohne Konsequenzen zulässt. Im schlimmsten Fall könnte die Wohnung im Nachhinein unter die sog. Liebhabereibestimmung fallen und sämtliche steuerliche Begünstigungen müssten zurückgezahlt werden.

FAZIT

Um Unannehmlichkeiten mit dem Finanzamt und mögliche finanzielle Nachteile zu vermeiden sollte jede Änderungen vor Umsetzung mit dem Steuerberater abgestimmt und erst nach Vorliegen einer schriftlichen Bestätigung durchgeführt werden.

KAPITAL & SICHERHEIT

Aktuelle Umfrage Juli 2015

von am 15.07.2015 in Allgemein

Stimmen Sie ab!

Die aktuelle Umfrage lautet:

Welche Art von Urlaub planen Sie heuer? hier zur Umfrage

Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage einmal im Monat neu gestaltet und auf unserer KAPITAL & SICHERHEIT Homepage präsentiert. Mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen.

Hauser Wolfgang

Bargeldverbot – die erschreckende Wahrheit

von am 24.06.2015 in Allgemein

Immer häufiger wird ein mögliches Bargeldverbot in den Medien diskutiert. Fragt man Menschen was sie von einem Verbot von Bargeld halten, hört man überwiegend zustimmende Äußerungen. Im Vordergrund stehen drei Argumente:

  1. ohne Bargeld gäbe es viel weniger kriminelle Aktivitäten,
  2. ohne Bargeld gäbe es keine Geldwäsche und Steuerhinterziehung,
  3. ich zahle ohnedies bereits jetzt viel mit der Bankomatkarte bzw. tätige überwiegend bargeldlose Überweisungen.

Dazu folgt auch meist der Hinweis, dass “ich ja eh nichts zu verheimlichen habe ”.

Diese Denkweisen sind aus meiner Sicht höchst gefährlich. Denn konzentriert man sich auf die wahren und tatsächlichen Gründe eines Bargeldverbotes kann einem richtig Angst und Bange werden! Mit der Abschaffung des Bargeldes gibt es nur mehr elektronisches und somit “nicht mehr behebbares” Geld! Damit hat der Staat die endgültige und absolute Kontrolle über Ihr Geld. Dann wäre es dem Staat endlich gelungen, jederzeit und wann immer es der Staat für richtig hält sich an Ihrem Ersparten zu bedienen.

Der Staat würde Sondersteuern und Sonderabgaben ohne glichen Widerstand in beliebiger Höhe von Ihrem Konten abbuchen können!!! Mit der Einführung von Negativzinsen für Normalbürger gäbe es keine Fluchtmöglichkeit mehr. Weder die Barbehebung noch die Überweisung in das (ferne EU-)Ausland wären dann gestattet. Sie müssten zusehen, wie man Sie beliebig enteignet. Der Staat kann Ihnen dann mit einem Mausklick 20% oder auch 50% oder auch, wenn es ihm notwendig erscheint, 90% Ihres Geldvermögens rauben!

Sie glauben, dass dieses Szenario nicht möglich sein kann? Da muss ich Sie leider enttäuschen. Das ist bereits Realität. In diversen Ländern gibt es bereits Negativzinsen (Schweiz, Dänemark , Schweden, Australien …). Meistens ab einem gewissen Volumen – in der Schweiz ist das bspw. ab 10 Mio. CHF. Betroffene (wie zum Bsp. die Pensionskassen) wollten sich das nicht gefallen lassen und wollten Bargeld beheben und in eigene Verwahrungsstellen (Safe, etc.) einlagern. Das hat der Staat kurzer Hand verboten.

Für mich ist das Bargeldverbot und auch die Bargeldeinschränkung gleichbedeutend mit Enteignung. Der Staat ist durch grenzenlose Unfähigkeit und Unverantwortlichkeit nun aggressiv bemüht im letzten Kapitel des “Verschwendungswahnsinns” den normalen einfachen Bürger (wie Sie und mich) total zu kontrollieren und total zu dominieren. Dies gilt es unbedingt zu verhindern. Jeder kann (muss) dazu einen Beitrag leisten. Ich mit diesem Artikel und Sie mit zahlreichen Diskussionen und aufklärender Bewusstseinsbildung in Ihrem Umfeld.

Helfen Sie mit, diesen Wahnsinn zu stoppen. Danke.

Ridißer Johann

Interessanter Einstiegszeitpunkt?

von am 24.06.2015 in Investments

Die wichtigsten internationalen Börsen haben Anfang des Jahres ihre historischen Höchststände erreicht. Mittlerweile gab es bereits die erwartete Korrektur bzw. befinden wir uns mittendrin. Nun stellt sich die Frage ob es sich aktuell um einen guten Einstiegszeitpunkt handeln könnte.

Inhaber von monatlichen Ansparplänen haben es leicht

All jene, die über monatliche Ansparpläne in Investmentfonds (das gilt auch für fondsgebundene Lebensversicherungen) mit einer voraussichtlichen Laufzeit von mehr als zehn Jahren verfügen, müssen über diese Frage nicht nachdenken. Grundsätzlich gibt es hier für den Start keinen “optimalen” Zeitpunkt – Hauptsache man startet überhaupt und dabei gilt “so früh wie möglich”. Aufgrund der regelmäßigen Einzahlungen ergibt sich der sog. Cost Average Effekt. Das bedeutet, dass man in Phasen tieferer Kurse automatisch mehr Anteile erwirbt, was sich später bei steigenden Kursen positiv auswirkt. Viele Anleger, die solche Ansparpläne bereits seit mehr als fünf Jahren besparen, können das positive Ergebnis an der Entwicklung ihres Investments bereits ablesen.

Grundsätzlich in der Korrektur einsteigen

Bei der Veranlagung von größeren Einmalbeträgen in den Aktienmarkt sollten die schon immer geltenden Grundregeln “freies Kapital“, “langer Veranlagungshorizont” und “möglichst breite Streuung” eingehalten werden. Erst wenn diese Punkte erfüllt sind sollte man sich mit dem Einstiegszeitpunkt auseinandersetzen. Diesbezüglich gilt die einfache, aber in der Praxis schwierig umzusetzende Regel “in der Korrektur einsteigen“. Das ist aus psychologischer Sicht nicht so einfach, denn wer investiert schon gerne in einen fallenden Markt? Außerdem kann man ja nicht wissen wie lange die Korrekturphase dauert bzw. wie weit die Kurse noch absinken können. Aus diesem Grund bietet sich auch bei größeren Beträgen eine Aufteilung des Kapitals an, welches dann in mehreren Tranchen investiert werden kann.

Wann handelt es sich um einen interessanten Einstiegszeitpunkt?

Generell sollte man mit diesbezüglichen Empfehlungen von sog. “Experten” äußerst vorsichtig umgehen. Denn in Wirklichkeit weiß niemand wann der Einstiegszeitpunkt ideal ist. Grundsätzlich gilt aber, dass der Zeitpunkt der Veranlagung umso wichtiger ist je kürzer die geplante Haltedauer bzw. Laufzeit sein soll. Im Umkehrschluss ergibt sich daraus, dass bei langfristig geplanten Investments (z.B. zur Pensionsvorsorge) der Investitionszeitpunkt nur mehr eine geringe Rolle spielt.

Für die aktuelle Marktlage gilt, dass die Börsenwerte nach einer starken Aufwärtsbewegung in eine Korrekturphase eingetreten sind. Nun ist es eine Frage der Zeit bis die Kurse wieder steigen werden, wobei dringend zu beachten ist, dass die Werte bis dahin selbstverständlich auch noch fallen könnten.

Schneider Johannes

Existenzsicherung – Vorsorge, sollte mal nichts mehr gehen..

von am 24.06.2015 in Allgemein, Versicherungen

Diagnose Krebs, Depression oder ein schwerer Unfall –  es gibt verschiedenste Ereignisse die einen Menschen plötzlich aus dem Berufsleben werfen können. Die Allgemeinheit (Sozialversicherung) zahlt in solchen Fällen eine Invaliditätspension, Erwerbsunfähigkeits- bzw. Berufsunfähigkeitspension. Im Schnitt liegt diese bei 900,- Euro im Monat. Je jünger desto weniger. Es stellt sich die Frage, ob man damit leben kann.

Die Angebote und unterschiedlichen Absicherungsmöglichkeiten im Falle eines Ausfalles der persönlichen Arbeitskraft werden von Tag zu Tag vielfältiger.

Vor einer Angebotsberechnung ist immer die persönliche Situation zu klären. Nachfolgende Fragen sind für die Auswahl der Absicherungsstrategie wesentlich:

  • Berufsstatus: angestellt, selbständig oder Unternehmer
  • bei selbständig Tätigen bzw. Unternehmern Anzahl der Mitarbeiter bzw. Größe des Betriebes
  • Welcher Beruf wird aktuell ausgeübt
  • Familienstand, Kinder..
  • das Alter
  • ev. Risikosportarten und
  • wie viel Budget ist für die Absicherung zur Verfügung bzw. wieviel kann oder will ich mir für die Absicherung  leisten?

Anhand obiger Daten kann das optimale individuelle Konzept ausgewählt und berechnet werden. Die Unterschiede zwischen den Angeboten sind sehr groß. Wer das erstbeste Angebot annimmt, kann mit  etwas Pech die doppelte bis dreifache Prämie zahlen und könnte im Leistungsfall noch Probleme bekommen.  Unsere Vorgansweise ist, zuerst zu überlegen welche Art der Vorsorge die beste ist und dann unter den vielen Anbietern das beste Angebot auszufiltern. Dafür stehen uns dann Vergleichsrechner zur Verfügung.

Nachfolgend ein Überblick zu den verschiedenen Absicherungsmöglichkeiten:

  • Private Unfallversicherung – leistet bei Freizeitunfällen, nicht bei Krankheiten
  • Erwerbsunfähigkeitsversicherung – leistet wenn überhaupt kein Beruf mehr ausgeübt werden kann
  • Dread Disease Versicherung – leistet eine Einmalzahlung bei vertraglich definierten Erkrankungen
  • Grundfähigkeitsversicherung – leistet eine monatliche Rente wenn bestimmte Fähigkeiten wie Sehen, Hören, Treppensteigen etc.. nicht mehr bewältigt werden können
  • Berufsunfähigkeitsversicherung – leistet eine monatliche Rente wenn der aktuelle Beruf zu 50% od. 75%, je nach Vertrag, nicht mehr ausgeübt werden kann

Meine Meinung ist, dass eine Absicherung der eigenen Arbeitskraft durch die verschiedenen Möglichkeiten für jeden berufstätigen Menschen absolut leistbar ist bzw. sein muss!

Eine Beratung diesbezüglich kann auch sehr einfach telefonisch od. per Videokonferenz erfolgen – wichtig ist, das Thema einfach in Angriff zu nehmen und den Telefonhörer zur Hand zu nehmen od. eine E-Mail zu schreiben.