Hauser Wolfgang

Warum Ihr Geld definitiv in Gefahr ist!

von am 23.04.2015 in Allgemein

Bisher galt in Österreich ein Einlagenschutz für Privatkonten (pro Person und pro Bank) von bis zu 100.000 Euro. So wie es derzeit aussieht wird die Republik ab Juli bei Bankenpleiten nicht mehr einspringen. Auf die Sparer und die Banken kommen damit jedoch enorme Neuerungen zu.

Ich möchte Sie hier mit den komplizierten Details nicht verwirren, sondern sogleich zu den konkreten Auswirkungen kommen.

1. Die Kreditinstitute müssen schrittweise einen Notfallfonds bis 2024 auffüllen.
a)  also erst in 9 Jahren (!)
b)  dann sind lediglich 0,8 % der Einlagen gesicherten (!)

2. Es gibt eine neue “Bail-in-Regel”, wonach die Investoren im Falle einer Bankeninsolvenz ebenfalls zu Kasse gebeten werden.
a)  doch selbst das reicht angesichts der aufgeblähten Bilanzen natürlich nicht aus, um die finanziellen Schäden abzudecken (!)
b)  einzelne Sparer werden auch als “Investoren” identifiziert werden, weil sie dann zusätzlich noch in den falschen Anlagen investiert sind (Anleihen, etc.) (!)

Für die Sparer bedeutet dies im Falle einer größeren Bankenpleite definitiv den Verlust eines Großteils ihrer Ersparnisse. Im Endeffekt macht sich der Staat aus dem Staub und sorgt dafür die vielen Kleinsparer im Falle einer Bankenpleite mit Almosen abgespeist werden.

ACHTUNG:
Diese Gesetzesänderung dürfen Sie definitiv nicht ignorieren! Denken Sie an Ihr Geld auf Bankkonten, Sparbücher, Bausparverträge, Bankanleihen, Wohnbau-Anleihen, Aktien der betreffenden Bank. Diese sind künftig im Falle einer Bankpleite extremst gefährdet (!)

Ich rate Ihnen:
-  o.g. Anlagen signifikant zu reduzieren
-  mehr Bargeld als bisher, sicher privat zu verwahren
-  weitere Bank-Konten bei verschiedenen Banken eröffnen und das Geld streuen
-  in Fonds zu investieren (weil Sondervermögen und auch bei Bankenpleiten geschützt)
-  handeln Sie jetzt und unterschätzen Sie das Risiko nicht

Schneider Johannes

Die Kasko für das eigene Leben – Beispiel einer Absicherung

von am 23.04.2015 in Versicherungen

Aufgrund vieler Anfragen bezüglich dem Beitrag vom letzten Monat zum Thema “Personenkasko” ein konkretes Absicherungsmodell: Sie sind 30 Jahre jung und voll im Berufsleben , haben Familie und daher einige Verpflichtungen und interessieren sich für eine Absicherung für die eigene Arbeitskraft bzw. Absicherung ihres Einkommens für die nächsten 20 Jahre.

Welche Möglichkeiten stehen ihnen grundsätzlich zur Verfügung?

  • Absicherung bei einer schweren Krankheit
  • Berufsunfähigkeitspension
  • Existenzschutz – Basisabsicherung

Meiner Meinung die beste Form und wichtigste Absicherung ist die Absicherung bei einer schweren Krankheit.

Dazu ein konkretes Rechenbeispiel:

Prämie: 32,14 Euro p.m.- oder ca. 1,- Euro am Tag
Versicherungsschutz: 100.000,- Euro

Sollte es zu einer von 50 definierten Erkrankungen kommen – eine Diagnose wird vom Arzt gestellt – kommt es innerhalb von 28 Tagen zu einer Auszahlung von 100.000,- Euro. Ihnen stehen dann 100.000,- Euro frei zur Verfügung.

Versichert sind 50 schwere Erkrankungen wie zum Beispiel Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Lähmung, Blindheit, Schwere Körperverletzung, Hirnhautentzündung, Multiple Sklerose u.s.w.

Der große Vorteil ist, dass diese Form der Absicherung nicht an eine Berufsunfähigkeit gebunden ist – es ist egal, ob sie nach der Erkrankung noch Teilzeit od. nach einer gewissen Zeit sogar wieder voll arbeiten und Geld verdienen können. Sie haben 100.000,- Euro zur Verfügung. Ob Sie diese Summe für die Abdeckung von finanziellen Verpflichtungen oder für Rehabilitationsmaßnahmen, spezielle Medikamente od. Behandlungen oder einfach dafür verwenden, dass Sie eine gewisse Zeit beruflich kürzer treten ist jedem einzelnen überlassen.

Bedenken Sie: eine KASKO für das Auto wird sich um 30,- Euro im Monat vermutlich nicht ausgehen- diese wird aber tausendfach abgeschlossen…

Siehe dazu: die KASKO für das eigene Leben

Ridißer Johann

Endfällige Kredite – gerade jetzt grundsätzlich sinnvoll

von am 23.04.2015 in Finanzierungen

Endfällige Kredite sind Finanzierungen bei welchen während der Laufzeit nur die Zinsen bezahlt werden. Parallel wird der sog. Tilgungsträger angespart, welcher am Ende der Laufzeit den Kredit tilgen soll. Diese Form der Finanzierung ist prinzipiell in Niedrigzinsphasen interessant.

Wann bzw. für wen ist eine endfällige Finanzierung sinnvoll

Grundsätzlich ist eine endfällige Finanzierung nur dann sinnvoll, wenn sich der Kreditnehmer bzw. die Kreditnehmerin von der Veranlagung (Tilgungsträger) eine höhere (Netto-)Rendite erwartet als beim Kredit zu bezahlen ist. Die Zinskosten sind derzeit aufgrund der historischen Niedrigzinsphase besonders niedrig, weshalb der Zeitpunkt für die Wahl dieser Kreditform prinzipiell ausgesprochen gut wäre. Bei langen Kredit-Laufzeiten kann auf diese Weise ein beträchtlicher Vorteil entstehen.

Auf der anderen Seite kann es aber auch zu deutlichen Mehrkosten kommen, wenn die Ansparform den gewünschten Ertrag nicht erwirtschaftet. Daraus ergibt sich, dass diese Kreditart nur für Menschen geeignet ist, die sowohl risikofreudig sind als auch an den höheren Ertrag einer Veranlagung glauben können.

Chance und Risiko

Das folgende Beispiel soll dazu dienen das Ausmaß von Chancen und Risken im Vergleich zu einer herkömmlichen Abstattungsfinanzierung darzustellen.

Beispiel:
Kredit ü/EUR 150.000,-, Laufzeit 25 Jahre, angenommene Verzinsung: 3,0% über die gesamte Laufzeit

  1. Angenommene Tilgungsträger-Rendite = 3,0% netto p.a.
    Die Kreditkosten sind gleich hoch wie bei einem herkömmlichen Abstattungskredit
    _
  2. Angenommene Tilgungsträger-Rendite = 6,0% netto p.a.
    Es ergibt sich ein Vorteil am Ende der Laufzeit von ca. EUR 80.000,-
    (=+53,3% v. Kreditbetrag)
    _
  3. Angenommene Tilgungsträger-Rendite = 1,0% netto p.a.
    Es ergibt sich ein Nachteil am Ende der Laufzeit von ca. EUR 35.500,-
    (= offener Kreditbetrag)
Hauser Wolfgang

Aktien – Rally sind Sie dabei?

von am 23.04.2015 in Investments

Die unglaubliche Geldflutung der weltweiten Kapitalmärkte in den vergangene Jahren, nimmt auch aktuell kein Ende und wird durch die jüngste Entscheidung der EZB weitere 1.140 Milliarden EUR in den Markt zu pumpen fortgesetzt.

In der Kurzzusammenfassung bedeutet dies, dass die Kreditzinsen auf unabsehbarer Zeit extrem niedrig bleiben werden und auch die Guthabenzinsen werden somit naturgemäß extrem gering bleiben. In manchen Währungsregionen gibt es bereits Strafzinsen (also Minuszinsen) für die Anleger.

Mit Anlageformen wie Girokonto, Sparbuch, Bausparer, Anleihen, etc. lassen sich auf absehbare Zeit keine vernünftigen Renditen erzielen. Und schon gar nicht Renditen in Höhe der realen Inflation (=6-8%). Dieses Problem haben alle Anleger weltweit. Die Anlageklasse die am meisten von der eben beschriebenen Marktlage profitiert sind die Aktienmärkte. Die wesentlichen Börsen der Welt laufen von einem Rekordhoch zum nächsten. Und dies gleichzeitig bei all den Krisen, welche in der Tat nicht ohne sind.

Die Gründe sind klar. Es wird unglaublich viel Geld in den Aktienmarkt umgeschichtet. Zwar geschieht das immer noch sehr sehr vorsichtig, aber die Börsenkurse steigen dennoch Schritt für Schritt an. Derzeit befinden sich ca. 100.000 Milliarden US-Dollar Anleihen auf dem Markt. Der Großteil miserabel verzinst. Alle haben das gleiche Problem, wohin mit dem Geld? Fondsmanager, Stiftungen, Pensionsfonds, Privatanleger, etc. allen bleibt im Grunde nichts anderes übrig, als in die Aktienmärkte zu investieren. Das ist auch klar ersichtlich beim Blick auf die aktuellen Börsenkurse.

Fazit: Selten war es am Markt so einfach zu prognostizieren, wie sich die Aktienmärkte entwickeln werden. Ganz klar nach oben. Stark steigende Märkte sind jedoch immer anfällig für Blasenbildungen und Crashs. Man sollte jedenfalls flexibel sein und rasch reagieren können. Sie sollten dies bei Ihren Anlageentscheidungen nicht unberücksichtigt lassen.

Schneider Johannes

fondsgebundene Lebensversicherung in Zeiten der Nullzinspolitik

von am 23.04.2015 in Versicherungen

In letzter Zeit wird leider sehr häufig die private Vorsorge und im speziellen die Lebensversicherung von bestimmten Personen zu Unrecht krankgeredet. Vor allem wurde in der Vergangenheit oft die fondsgebundene Lebensversicherung schlecht gemacht.

Daher machen viele Versicherungskunden den großen Fehler und kündigen Lebensversicherungen vorzeitig. Mir persönlich tut immer das Herz weh, wenn ich davon höre. Nach wie vor ist die Lebensversicherung das einzig alternative Produkt, welches wirklich langfristigen Vorsorgecharakter hat. Auch viele interne Analysen zeigen, dass die (ich spreche von fondsgebundenen Lebensversicherungen) aktuellen Polizzenwerte verglichen mit den Prognoserechnungen (Modellrechnung) im Plan bzw. aktuell weit über Plan sind. Die Performance liegt aktuell zwischen 5 und 8% p.a. – je nach gewählten Fonds.

Gerade in Zeiten der Nullzinspolitik ist die fondsgebundene Lebensversicherung die einzige Alternative. Der Garantie-Zinssatz wurde von der FMA mit Jänner 2015 für Neuverträge auf 1,5% gesenkt. Die Garantie-Zinssätze bei den älteren Verträgen bleiben wie gehabt. Jedoch sind die Ertragserwartungen mit diesen Garantiezinsen nicht sehr hoch, da der Versicherer die Prämien nur im Deckungsstock veranlagen dürfen. Mit dem neuen Garantiezinssatz wird die garantierte Versicherungssumme in den meisten Fällen unter der Eigenleistung bleiben. Daher als Alternative die fondsgebundene Lebensversicherung.

Wo liegen die Vorteile einer fondsgebundenen Lebensversicherung?

  • Man ist nicht an den Garantie-Zinssatz gebunden.
  • Der Kunde kann selber entscheiden, wohin seine monatlichen Prämien investiert werden – jederzeitige Änderungen sind kostenfrei möglich.
  • Klare Kostenstruktur – man weiß beim Abschluss genau, wohin jeder Euro fließt.
  • Der “Coast Average Effekt“  beim Fondssparen.
  • Kombinierbar mit Risikoabsicherungen für die Absicherung der Arbeitskraft.

Lassen Sie sich beraten – es gibt sehr interessante Möglichkeiten in der fondsgebunden Vorsorge. Wie die aktuellen Analysen zeigen zahlt es sich aus, langfristig richtig zu sparen.

KAPITAL & SICHERHEIT

Aktuelle Umfrage April 2015

von am 23.04.2015 in Allgemein

Stimmen Sie ab!

Die aktuelle Umfrage lautet:

Benutzen Sie beim Radfahren zu Ihrer Sicherheit einen Helm? hier zur Umfrage

Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage einmal im Monat neu gestaltet und auf unserer KAPITAL & SICHERHEIT Homepage präsentiert. Mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen.

Hauser Wolfgang

Sind Sie auch Opfer der gigantischen inflationsbedingten Enteignung?

von am 19.03.2015 in Investments

Das Positive zuerst. Wenn Sie Enteignungs-Opfer sind, dann gehören Sie immer noch zu dem Kreise der Menschen, die über ein gewisses Vermögen verfügen.

Die höchstmöglichen Sparbuchzinsen betragen derzeit max. 1,0% (nach Kest). Dem gegenüber steht die Inflation. Damit sind nicht die hochgradig manipulierten Inflationswerte die uns allen genannt werden, sondern die wirkliche bzw. reale Inflation in Höhe von 6-8% pro Jahr gemeint.

Die Inflationsrate wird vom sogenannten Warenkorb bestimmt. Dieser Warenkorb wird so ausgewählt, damit ein möglichst geringer und somit volksverträglicher Inflationswert herauskommt. Würde der Warenkorb tatsächlich nur jene Produktgruppen des täglichen Lebens in der richtigen Gewichtung beinhalten, dann wären noch höherer Inflationszahlen die Folge.

Unter dem Strich bedeutet das, dass wir eine Differenz von ca. 6,0% pro Jahr erleiden. Sie können es sich selbst ausrechnen, welche Verringerung Ihres Vermögens dadurch nach bspw. 10 Jahren oder 20 Jahren entsteht. Diese Art von Inflation ist nichts anderes als eine perfide Strategie an Enteignung Ihres Vermögens. Denn, da der Staat fahrlässiger weise immer mehr Geld druckt, verringert sich der Wert Ihrer Ersparnisse im Verhältnis dazu eben um diese 6,0% pro Jahr. Der hochverschuldete Staat hat zwei Möglichkeiten seine Schulden zu senken. Einerseits Schulden zu tilgen bzw. zurück zu zahlen. Dazu ist er jedoch nicht in der Lage. Also bleibt nur mehr die 2. Variante, nämlich soviel Geld in den Wirtschaftsraum zu pumpen, in der Hoffnung, dass dadurch das Brutto-Inlands-Produkt (BIP) steigt. Das gesteigerte BIP lässt dann die bestehenden Schulden in Verhältnis, also in Prozenten ausgedrückt, wieder kleiner erscheinen. Unter dem Strich ist es jedoch immer (also in beiden Fällen) das Geld der Vermögenden, was zum Einsatz kommt.

Leider sehen dass die Menschen nicht als das, was es ist, nämlich als nichts anderes als plumpe Enteignung der vermögenden Menschen. Denn würden die Menschen es als solche identifizieren, dann würden sie es sich vermutlich nicht so ohne weiteres gefallen lassen.

Als Vermögender sind Sie nicht gut beraten, wenn Sie darauf nicht reagieren. Wenn Sie Ihr Geld als Sparer auf dem Giro-Konto oder auf Sparbüchern herumliegen haben, dann sind Sie vor dieser Enteignung ungeschützt. Sie müssen sich also um wesentlich höhere Zinserträge bei Ihren Sparprodukten bemühen. Die idealen Varianten dazu bittet das große Universum an Fonds-Sparplänen und Fonds-Polizzen.

Ridißer Johann

Frankenkredite – Negativzinsen als Chance in der Krise

von am 19.03.2015 in Finanzierungen

Die Aufhebung der Kursuntergrenze durch die SNB (Schweizer Nationalbank) war zweifelsohne ein Schock für jeden Frankenkreditnehmer. Nachdem nun etwas Zeit vergangen ist und sich der Kurs bei ca. 1,10 Euro pro Franken einzupendeln scheint, kommt der positive Nebeneffekt des Ereignisses zum Vorschein. Die Kreditkosten für CHF-Finanzierungen sind durch die Einführung der Negativzinsen in der Schweiz noch einmal deutlich reduziert worden. Das bedeutet, dass trotz des schlechteren Kurses die Zinszahlungen geringer werden und mittlerweile gegen Null tendieren. Und genau darin liegt nun sozusagen die “Chance in der Krise”.

Wie die Chance genützt werden kann

Aus heutiger Sicht werden die Zinsen in der Schweiz voraussichtlich längere Zeit auf diesem Niveau bleiben. Bereits in den 1970er Jahren gab es eine Phase mit Negativzinsen, welche damals fast 10 Jahre gedauert hat. Ereignisse aus der Vergangenheit lassen zwar keinen Schluss auf die Zukunft zu, im Zusammenhang mit der aktuellen Geldpolitik der EZB ist die Wahrscheinlichkeit dafür allerdings sehr groß.

Für Frankenkreditnehmer geht es nun darum diesen Vorteil auch tatsächlich auszunützen, was auf eine sehr einfache Art und Weise möglich ist. Zunächst gilt es den Zinsvorteil zu bestimmen, welcher mit mindestens 4,0% angenommen werden sollte. (Dieser ergibt sich aus der Differenz des aktuellen Zinssatzes und jenem bei Aufnahme der Finanzierung.)

Bei einem Frankenkredit von beispielsweise EUR 150.000,- ergibt sich daraus eine geringere Zinszahlung von ca. EUR 6.000,- pro Jahr! Nun gilt es diesen Betrag (in unserem Beispiel sind das EUR 500,- pro Monat) auf einem separaten Konto konsequent anzusparen. In einem Zeitraum von 10 Jahren würde sich daraus ein jederzeit verfügbares Reserve-Kapital von EUR 60.000,- ergeben!

Schneider Johannes

Die KASKO-Versicherung für das eigene Leben

von am 19.03.2015 in Versicherungen

Ihr Auto ist durch eine Kaskoversicherung geschützt. Aber wie sieht es mit der Kasko für Ihr Leben bzw. Einkommen aus?

Viele, die sich ein neues Auto kaufen, sichern die Anschaffung über eine Kaskoversicherung ab. Dies ist das selbstverständlichste und gehört für die meisten einfach dazu. Nebst vielen anderen Argumenten die für die Kasko sprechen sind die hohen Anschaffungskosten für ein Auto ein Grund für den Abschluss einer Kaskoversicherung.

Dazu ein paar interessante statistische Zahlen:

Im Jahr 2013 ereigneten sich in Österreich 43.643 Kfz-Schadensfälle (Unfall oder Diebstahl). Laut Statistik Austria entspricht dies 0,7 % der zugelassenen Fahrzeuge und betrifft somit nur jedes 146. Auto.

Dem gegenüber sind im Jahr 2013 in Österreich 20.981 ArbeitnehmerInnen aufgrund von Berufsunfähigkeit oder Invalidität vorzeitig aus dem Arbeitsleben ausgeschieden.  Laut Pensionsversicherung macht diese Gruppe mittlerweile 20 % aller Pensionierungen aus.

Argumente, ein Auto kostet viel Geld, oder oft höre ich, dass dies einfach sein muss..... n

(Quelle: Statistik Austria)

Anhand dieser Zahlen wäre es doch selbstverständlich, dass eine “KASKO für die Absicherung des eigenen Einkommens” genauso wichtig – wenn nicht sogar wichtiger – als eine Kfz Kaskoversicherung ist.  Wenn man nun noch den Wert der Arbeitskraft dem Wert des Autos gegenüber stellt, würde sich jede Überlegung erübrigen. Möchte man meinen…

Was kostet eine vernünftige “Kasko für das eigene Leben”?

Mittlerweile gibt es sehr gute und vor allem leistbare Angebote am österreichischen Versicherungsmarkt. Die Prämie ist abhängig vom Leistungsumfang und Alter der versicherten Person.

KAPITAL & SICHERHEIT

Aktuelle Umfrage März 2015

von am 19.03.2015 in Allgemein

Stimmen Sie ab!

Die aktuelle Umfrage lautet:

Erwarten Sie von der Steuerreform ab kommendem Jahr für Sich persönlich eine finanzielle Entlastung? hier zur Umfrage

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Hauser Wolfgang

Wann Gold als Investment Sinn macht

von am 18.02.2015 in Investments

Vorweg sei eines klar und deutlich angemerkt: “Gold als Investment taugt wenig!”

Ich möchte sofort die Begründung nachliefern. Nun als Investment bezeichnet man Veranlagungsformen, bei denen man sich einen entsprechenden Zuwachs  bzw. Gewinn erwartet bzw. ausrechnet. Gold wird zurecht als einzige echte und wahre Währung bezeichnet. Leider würde ein starker Goldkurs zu einer derartigen Nachfrage an den Märkten führen, dass der Kurs aufgrund des sehr begrenzten Goldvorkommens auf der Welt, in nicht vorstellbare Höhen aufsteigen würde. Experten sprechen dabei von 100.000 USD pro Unze. (derzeit ca. 1.150). Diese Nachfrage würde den Geldmarkt in kürzester Zeit existenziell gefährden

Aus diesem Grunde wird der Goldkurs hochgradig manipuliert. Auch Laien können dies sehr einfach nachvollziehen und überprüfen. Achten Sie vergangenheitsbezogen und auch bei künftigen Krisenzeiten oder Momenten darauf, wie sich der Goldkurs verhält. Wann immer UDS oder EUR in eine Vertrauenskrise schlittern, stürzt auch der Goldkurs aus unerklärlichen Gründen ab. Mit diesen Kursmanipulationen wird erreicht, dass die verunsicherten Anleger das Gold auch nicht als geeignete Veranlagungsform identifizieren, da es ja auch an Wert verloren hat. Stichwort Zypernkrise, etc.

Gold wird als mit allen Mitteln “geringwertig” gehalten, um die Nachfrage einzudämmen.

Wann also macht Goldbesitz doch Sinn?
Dann, wenn man es nicht als Investment im klassischen Sinne betrachtet, sondern als maximale Sicherheit in echten existenziellen Krisenzeiten. Wer also von einem Währungs-Crash bzw. Hyperinflation ausgeht, ist mit echten Gold richtig aufgestellt. 

Ferstl Stefan

Die EZB auf Einkaufstour – neue Chancen für Anleger?

von am 18.02.2015 in Investments

Nach der Meldung der EZB, ein Ankaufsprogramm für Anleihen im Ausmaß von über einer Billion EUR zu starten, haben sowohl die Aktien- wie auch die Rentenmärkte sehr positiv reagiert. Für Unternehmen bedeutet die Vorgehensweise der EZB weiterhin eine günstige Refinanzierung ihres Finanzbedarfs und damit mehr Potenzial für zukünftiges Wachstum. Für Inhaber von Anleihen war die Meldung ebenfalls erfreulich, zumal einerseits eine automatische Nachfrage nach Papieren durch die Käufe der EZB entsteht und gleichzeitig das Handeln der Zentralbank einen guten Hinweis darauf liefert, dass die Inflation auf absehbare Zeit niedrig bleiben wird. Für die Verzinsung der Papiere bedeutet das zwar einen weiteren Rutsch nach unten, aber gleichzeitig können sich Besitzer von festverzinslichen Wertpapieren über Kurszuwächse freuen.

Im Rahmen des ARIQON Konservativ hat sich die Strategie durch die Entscheidung der EZB nicht wesentlich geändert. Schon zuvor hatten wir zahlreiche Positionen im Bereich der Staatsanleihen und der Unternehmensanleihen, was sich in den letzten Tagen gut ausgezahlt hat. Einen weiteren Beitrag zur sehr guten Wertentwicklung im Jänner lieferten jene Wertpapiere, die im USD notieren. Durch die Lockerung der Geldpolitik durch die EZB kam gleichzeitig auch der EUR deutlich unter Druck, was USD-Anlagen entsprechend favorisierte. Der überwiegende Teil unserer Positionen wird aber weiterhin im EUR verbleiben, zumal wir im Sinne unserer Kunden kein hohes Währungsrisiko eingehen möchten.

In Summe kann man als Anleger die Entscheidung der EZB jedenfalls begrüßen, zumal sich insgesamt das Umfeld für europäische Wertpapiere (Aktien und Anleihen) dadurch als sehr interessant darstellt.

Mag. Stefan Ferstl ist Mitglied des Vorstandes der ARIQON Asset Management AG.

Diese Marketingmitteilung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt kein Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Fondsanteilen dar, noch ist sie als Aufforderung anzusehen, ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder Nebenleistung abzugeben. Dieses Dokument kann eine Beratung durch Ihren persönlichen Anlageberater nicht ersetzen. In der Vergangenheit erzielte Erträge sind keine Garantie für zukünftige Entwicklungen. Der Wert der Anlage kann schwanken, sich negativ entwickeln und wird nicht garantiert. Ausgabe- und allfällige Rücknahmegebühren sind in der Performance-Berechnung nicht berücksichtigt. Aktuelle Prospekte sowie die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) sind kostenlos und auf Deutsch erhältlich bei ARIQON (www.ariqon.com) und bei der Semper Constantia Invest GmbH, Heßgasse 1, 1010 Wien (www.semperconstantia.at). Alle Angaben sind ohne Gewähr. Dieser Fonds ist auch für den öffentlichen Vertrieb in Deutschland zugelassen. Die Kurse werden täglich festgestellt und unter www.semperconstantia.at sowie www.ariqon.com veröffentlicht.