Hauser Wolfgang

Was sich mit 2016 bei der Grunderwerbsteuer ändert – 07

von am 29.06.2015 in Immobilien

Im Rahmen der vor kurzem präsentierten Steuerreform 2015/2016 kommt es zu einer Neuregelung der Grunderwerbsteuer. Während bisher bei unentgeltlichen Erwerbsvorgängen von Grundstücken samt darauf errichteten Gebäuden im weit gezogenen „Familienkreis“ (insbesondere bei Schenkungen und Erbschaften) die Grunderwerbsteuer vom 3-fachen Einheitswert berechnet wurde, wird die Grunderwerbsteuer in Zukunft auch im „Familienkreis“ vom tatsächlichen Verkehrswert berechnet. Dies bedeutet meist künftig eine vielfach höhere Grunderwerbsteuerbelastung.

Während die Grunderwerbsteuer im „Familienkreis“ (und in einigen anderen Fällen) bislang 2%, grundsätzlich jedoch 3,5% betragen hat, soll zukünftig folgender Stufentarif zur Anwendung gelangen:

- Verkehrswert bis € 250.000: zu einem Steuersatz von 0,5% = bis € 1.250
- Verkehrswert zw. € 250.001 bis € 400.000: zu einem Steuersatz von 2,0% = bis € 4.250
- Verkehrswert über € 400.000: zu einem Steuersatz von 3,5% bei 1 Mio. € 25.250

Zwar kann es in Ausnahmefällen zukünftig zu einer geringeren Steuerbelastung kommen (z.B. bei Liegenschaften mit einem Verkehrswert von max. € 250.000, wenn der Verkehrswert nicht mehr als das 4-fache des 3-fachen Einheitswertes beträgt), in den meisten Fällen erhöht sich die zu bezahlende Grunderwerbsteuer jedoch sehr wesentlich. Geht man beispielsweise von einem Verkehrswert von € 600.000 und einem 3-fachen Einheitswert von € 180.000 aus, muss der Erwerber zukünftig € 7.650 mehr an Grunderwerbsteuer bezahlen.

Fraglich ist, wie man zukünftig gegenüber der Steuerbehörde den Verkehrswert einer Liegenschaft nachweist, insbesondere ob in jedem Einzelfall die Einholung eines kostenintensiven Verkehrswertgutachtens notwendig ist oder sich die Steuerbehörde mit „Vergleichswerten“ vergleichbarer Liegenschaftsübertragungen begnügt.

All jenen Personen, die in naher Zukunft eine Übertragung ihrer Liegenschaft (Haus, Eigentumswohnung, Grundstück) beabsichtigen, ist zu empfehlen, sich rechtzeitig über die Auswirkungen der geplanten Steuerreform auf ihr Vorhaben zu informieren. Viele Anwaltskanzleien bzw. Notariate ermöglichen ein unverbindliches und kostenloses Beratungsgespräch.

Es zeigt auch dieser Fall, dass der Staat in seinen vor keinen Maßnahmen zurückschreckt, sich neue Wege der Steuer-Beschaffung zu genehmigen. Als kritischer Geist wird Sie das nicht groß überraschen. Jedoch sollte klar sein, dass diese Form der Enteignung von vermögenden Bürgern künftig noch viele neue Episoden bringen wird. Es ist daher immer ratsam und erfolgsentscheidend das Vermögen auf legale Weise vor dem Zugriff des niemals satten Staates möglichst zu sichern.

Hauser Wolfgang

Bargeldverbot – die erschreckende Wahrheit

von am 24.06.2015 in Allgemein

Immer häufiger wird ein mögliches Bargeldverbot in den Medien diskutiert. Fragt man Menschen was sie von einem Verbot von Bargeld halten, hört man überwiegend zustimmende Äußerungen. Im Vordergrund stehen drei Argumente:

  1. ohne Bargeld gäbe es viel weniger kriminelle Aktivitäten,
  2. ohne Bargeld gäbe es keine Geldwäsche und Steuerhinterziehung,
  3. ich zahle ohnedies bereits jetzt viel mit der Bankomatkarte bzw. tätige überwiegend bargeldlose Überweisungen.

Dazu folgt auch meist der Hinweis, dass “ich ja eh nichts zu verheimlichen habe ”.

Diese Denkweisen sind aus meiner Sicht höchst gefährlich. Denn konzentriert man sich auf die wahren und tatsächlichen Gründe eines Bargeldverbotes kann einem richtig Angst und Bange werden! Mit der Abschaffung des Bargeldes gibt es nur mehr elektronisches und somit “nicht mehr behebbares” Geld! Damit hat der Staat die endgültige und absolute Kontrolle über Ihr Geld. Dann wäre es dem Staat endlich gelungen, jederzeit und wann immer es der Staat für richtig hält sich an Ihrem Ersparten zu bedienen.

Der Staat würde Sondersteuern und Sonderabgaben ohne glichen Widerstand in beliebiger Höhe von Ihrem Konten abbuchen können!!! Mit der Einführung von Negativzinsen für Normalbürger gäbe es keine Fluchtmöglichkeit mehr. Weder die Barbehebung noch die Überweisung in das (ferne EU-)Ausland wären dann gestattet. Sie müssten zusehen, wie man Sie beliebig enteignet. Der Staat kann Ihnen dann mit einem Mausklick 20% oder auch 50% oder auch, wenn es ihm notwendig erscheint, 90% Ihres Geldvermögens rauben!

Sie glauben, dass dieses Szenario nicht möglich sein kann? Da muss ich Sie leider enttäuschen. Das ist bereits Realität. In diversen Ländern gibt es bereits Negativzinsen (Schweiz, Dänemark , Schweden, Australien …). Meistens ab einem gewissen Volumen – in der Schweiz ist das bspw. ab 10 Mio. CHF. Betroffene (wie zum Bsp. die Pensionskassen) wollten sich das nicht gefallen lassen und wollten Bargeld beheben und in eigene Verwahrungsstellen (Safe, etc.) einlagern. Das hat der Staat kurzer Hand verboten.

Für mich ist das Bargeldverbot und auch die Bargeldeinschränkung gleichbedeutend mit Enteignung. Der Staat ist durch grenzenlose Unfähigkeit und Unverantwortlichkeit nun aggressiv bemüht im letzten Kapitel des “Verschwendungswahnsinns” den normalen einfachen Bürger (wie Sie und mich) total zu kontrollieren und total zu dominieren. Dies gilt es unbedingt zu verhindern. Jeder kann (muss) dazu einen Beitrag leisten. Ich mit diesem Artikel und Sie mit zahlreichen Diskussionen und aufklärender Bewusstseinsbildung in Ihrem Umfeld.

Helfen Sie mit, diesen Wahnsinn zu stoppen. Danke.

Ridißer Johann

Interessanter Einstiegszeitpunkt?

von am 24.06.2015 in Investments

Die wichtigsten internationalen Börsen haben Anfang des Jahres ihre historischen Höchststände erreicht. Mittlerweile gab es bereits die erwartete Korrektur bzw. befinden wir uns mittendrin. Nun stellt sich die Frage ob es sich aktuell um einen guten Einstiegszeitpunkt handeln könnte.

Inhaber von monatlichen Ansparplänen haben es leicht

All jene, die über monatliche Ansparpläne in Investmentfonds (das gilt auch für fondsgebundene Lebensversicherungen) mit einer voraussichtlichen Laufzeit von mehr als zehn Jahren verfügen, müssen über diese Frage nicht nachdenken. Grundsätzlich gibt es hier für den Start keinen “optimalen” Zeitpunkt – Hauptsache man startet überhaupt und dabei gilt “so früh wie möglich”. Aufgrund der regelmäßigen Einzahlungen ergibt sich der sog. Cost Average Effekt. Das bedeutet, dass man in Phasen tieferer Kurse automatisch mehr Anteile erwirbt, was sich später bei steigenden Kursen positiv auswirkt. Viele Anleger, die solche Ansparpläne bereits seit mehr als fünf Jahren besparen, können das positive Ergebnis an der Entwicklung ihres Investments bereits ablesen.

Grundsätzlich in der Korrektur einsteigen

Bei der Veranlagung von größeren Einmalbeträgen in den Aktienmarkt sollten die schon immer geltenden Grundregeln “freies Kapital“, “langer Veranlagungshorizont” und “möglichst breite Streuung” eingehalten werden. Erst wenn diese Punkte erfüllt sind sollte man sich mit dem Einstiegszeitpunkt auseinandersetzen. Diesbezüglich gilt die einfache, aber in der Praxis schwierig umzusetzende Regel “in der Korrektur einsteigen“. Das ist aus psychologischer Sicht nicht so einfach, denn wer investiert schon gerne in einen fallenden Markt? Außerdem kann man ja nicht wissen wie lange die Korrekturphase dauert bzw. wie weit die Kurse noch absinken können. Aus diesem Grund bietet sich auch bei größeren Beträgen eine Aufteilung des Kapitals an, welches dann in mehreren Tranchen investiert werden kann.

Wann handelt es sich um einen interessanten Einstiegszeitpunkt?

Generell sollte man mit diesbezüglichen Empfehlungen von sog. “Experten” äußerst vorsichtig umgehen. Denn in Wirklichkeit weiß niemand wann der Einstiegszeitpunkt ideal ist. Grundsätzlich gilt aber, dass der Zeitpunkt der Veranlagung umso wichtiger ist je kürzer die geplante Haltedauer bzw. Laufzeit sein soll. Im Umkehrschluss ergibt sich daraus, dass bei langfristig geplanten Investments (z.B. zur Pensionsvorsorge) der Investitionszeitpunkt nur mehr eine geringe Rolle spielt.

Für die aktuelle Marktlage gilt, dass die Börsenwerte nach einer starken Aufwärtsbewegung in eine Korrekturphase eingetreten sind. Nun ist es eine Frage der Zeit bis die Kurse wieder steigen werden, wobei dringend zu beachten ist, dass die Werte bis dahin selbstverständlich auch noch fallen könnten.

Schneider Johannes

Existenzsicherung – Vorsorge, sollte mal nichts mehr gehen..

von am 24.06.2015 in Allgemein, Versicherungen

Diagnose Krebs, Depression oder ein schwerer Unfall –  es gibt verschiedenste Ereignisse die einen Menschen plötzlich aus dem Berufsleben werfen können. Die Allgemeinheit (Sozialversicherung) zahlt in solchen Fällen eine Invaliditätspension, Erwerbsunfähigkeits- bzw. Berufsunfähigkeitspension. Im Schnitt liegt diese bei 900,- Euro im Monat. Je jünger desto weniger. Es stellt sich die Frage, ob man damit leben kann.

Die Angebote und unterschiedlichen Absicherungsmöglichkeiten im Falle eines Ausfalles der persönlichen Arbeitskraft werden von Tag zu Tag vielfältiger.

Vor einer Angebotsberechnung ist immer die persönliche Situation zu klären. Nachfolgende Fragen sind für die Auswahl der Absicherungsstrategie wesentlich:

  • Berufsstatus: angestellt, selbständig oder Unternehmer
  • bei selbständig Tätigen bzw. Unternehmern Anzahl der Mitarbeiter bzw. Größe des Betriebes
  • Welcher Beruf wird aktuell ausgeübt
  • Familienstand, Kinder..
  • das Alter
  • ev. Risikosportarten und
  • wie viel Budget ist für die Absicherung zur Verfügung bzw. wieviel kann oder will ich mir für die Absicherung  leisten?

Anhand obiger Daten kann das optimale individuelle Konzept ausgewählt und berechnet werden. Die Unterschiede zwischen den Angeboten sind sehr groß. Wer das erstbeste Angebot annimmt, kann mit  etwas Pech die doppelte bis dreifache Prämie zahlen und könnte im Leistungsfall noch Probleme bekommen.  Unsere Vorgansweise ist, zuerst zu überlegen welche Art der Vorsorge die beste ist und dann unter den vielen Anbietern das beste Angebot auszufiltern. Dafür stehen uns dann Vergleichsrechner zur Verfügung.

Nachfolgend ein Überblick zu den verschiedenen Absicherungsmöglichkeiten:

  • Private Unfallversicherung – leistet bei Freizeitunfällen, nicht bei Krankheiten
  • Erwerbsunfähigkeitsversicherung – leistet wenn überhaupt kein Beruf mehr ausgeübt werden kann
  • Dread Disease Versicherung – leistet eine Einmalzahlung bei vertraglich definierten Erkrankungen
  • Grundfähigkeitsversicherung – leistet eine monatliche Rente wenn bestimmte Fähigkeiten wie Sehen, Hören, Treppensteigen etc.. nicht mehr bewältigt werden können
  • Berufsunfähigkeitsversicherung – leistet eine monatliche Rente wenn der aktuelle Beruf zu 50% od. 75%, je nach Vertrag, nicht mehr ausgeübt werden kann

Meine Meinung ist, dass eine Absicherung der eigenen Arbeitskraft durch die verschiedenen Möglichkeiten für jeden berufstätigen Menschen absolut leistbar ist bzw. sein muss!

Eine Beratung diesbezüglich kann auch sehr einfach telefonisch od. per Videokonferenz erfolgen – wichtig ist, das Thema einfach in Angriff zu nehmen und den Telefonhörer zur Hand zu nehmen od. eine E-Mail zu schreiben.

KAPITAL & SICHERHEIT

Aktuelle Umfrage Juni 2015

von am 24.06.2015 in Allgemein

Stimmen Sie ab!

Die aktuelle Umfrage lautet:

Verbleibt Griechenland in der EU? hier zur Umfrage

Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage einmal im Monat neu gestaltet und auf unserer KAPITAL & SICHERHEIT Homepage präsentiert. Mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen.

Hauser Wolfgang

Wie sicher sind Anleihen tatsächlich?

von am 27.05.2015 in Investments

Anleihen gelten als überwiegend sichere Anlage. Aber ist dem auch so? Ist das wirklich der Fall? Natürlich hängt das von der Art der Anleihe ab.

Welche Risiken sind bei der Bewertung von Anleihen zu beachten?

1. Bonitätsrisiko: Anleihen werden einerseits von Staaten aber auch von Unternehmen ausgegeben. Die Bonität des Anleihenbetreibers (Emittenten) ist hier von wesentlicher Bedeutung. Geht ein Unternehmen oder der Staat pleite, dann ist auch das Anleihenpapier wertlos. Wir sprechen hier also von einem totalen Ausfallsrisiko und nicht von einem begrenzten Wertverlust (wie es bei bspw. bei Aktien der Fall sein kann).

2. Zinsänderungsrisiko: Anleihen werden täglich mit unterschiedlichen Zinsversprechen auf den Markt gebracht. Wenn bei neuen Anleihen der Zinssatz steigt, dann werden mit einem Schlag alle in der Vergangenheit emittierten Anleihen mit geringerer Verzinsung wenig attraktiv und verlieren an Wert. Da das aktuelle Zinsniveau sehr niedrig ist, können Zinsen eigentlich nur mehr steigen und machen damit alle bestehenden Anleihen mit einem Schlag weniger Wert.

3. Währungsrisiko: Bei Erwerb von Anleihen in einer Fremdwährung tritt ein zusätzliches Risiko bzgl. Wechselkursschwankungen auf. Zukünftige Wechselkursschwankungen können die sicher geglaubte Rendite übersteigen und zu einem Verlust führen.

4. Inflationsrisiko: Eine steigende Inflationsrate frisst zunehmend die Rendite auf und kann diese sogar übertreffen.

Bekanntlich fluten die Zentralbanken weltweit die Volkswirtschaften mit frischem Geld. Es wird Geld gedruckt bis zum Abwinken. Dies hat zu einer langanhaltenden historischen Niedrigzinsphase geführt. Nicht nur auf der Kreditseite, sondern auch auf der Anleihen-Seite. Laut der Bank of America liegen die Renditen bei Anleihen im Ausmaß von 20 Billionen US-Doller (=20.000 Milliarden) nun unter 1,0% p.a.

Dies ist auch der Grund warum immer mehr Anteile in den Aktienmarkt fließen und auch künftig immer mehr fließen werden. Trotz umfangreicher Krisen (weltweit) steigen die Aktie an den Börsen weltweit unaufhaltsam an. Dies liegt an dem Umschichtungseffekt von Anleihen zu Aktien.

Fazit: Anleihen sind keine risikofreie Anlage und die Renditen sind aktuell ebenfalls keine sehr erfreuliche Angelegenheit. Keine überragende Kombination.

Schneider Johannes

Mit einer guten Reiseversicherung unbeschwert in den Urlaub fahren

von am 27.05.2015 in Versicherungen

Haben Sie ihren Sommerurlaub schon geplant oder gebucht? Dann sollten Sie sich über eine Reiseversicherung Gedanken machen!

Gegen welche Risken kann bzw. sollte man sich vor einer Reise absichern?

  • Reiserückholung bei einer Erkrankung oder nach einem Unfall, wenn medizinisch notwendig
  • Reiseabbruch wegen einer Erkrankung
  • Reisestornoversicherung
  • Reisegebäckversicherung

Die Kosten für eine Rückholung bei Krankheit oder Unfall gehen schnell in eine 7-stellige Summe, daher ist dieses Risiko nicht zu unterschätzen und meiner Meinung eine “Pflichtversicherung” – vor allem wenn die Reise außerhalb Europas geht. 

Ein ReiseabbruchVerlust des Reisegebäcks oder Stornierung der Reise wegen Krankheit ist nicht existenzbedrohend und daher eine individuelle Entscheidung. Grundsätzlich ist es aber empfehlenswert, nach der Buchung der Reise auch eine Reisestornoversicherung abzuschließen. Die Kosten dafür sind im Verhältnis zu den Kosten der Reise minimal.

Häufig besteht über die Kreditkarte oder eine private Krankenversicherung bereits ein gewisser Versicherungsschutz, weshalb dem Thema oft zu wenig Beachtung geschenkt wird. Beachten Sie dabei jedoch, dass in den meisten Fällen nur der Kreditkarteninhaber versichert ist, nicht aber die Angehörigen. Das selbe gilt auch für private Krankenversicherungen. Achten Sie darauf wenn Sie mit der Familie auf Urlaub fahren! Beachten Sie auch die Reisedauer – vor allem wenn die Reise länger als 28 Tage dauert. Dafür gibt es spezielle Reiseversicherungen.

Mit ein paar Klicks können Sie einfach und kostengünstigst innerhalb von wenigen Minuten online Ihre optimale Reiseversicherung abschließen und die Vorfreude auf den Urlaub genießen.

Tipp: Wenn Sie mehrmals im Jahr verreisen ist evtl. der Abschluss einer Jahresversicherung interessant (Beispiel Jahres-Komplett-Schutz Standard Paket für eine Familie mit Kindern Jahresprämie 260,- Euro).

Ridißer Johann

Jetzt ist der beste Zeitpunkt für die eigene Immobilie

von am 27.05.2015 in Immobilien

Mit großer Wahrscheinlichkeit befinden wir uns im Augenblick in der Talsohle bei der Verzinsung von Spareinlagen und Krediten. Im Gegensatz zu Sparern können sich Kreditnehmer über diese Situation freuen. Aus diesem Grund ist gerade jetzt auch der beste Zeitpunkt für die Anschaffung der eigenen vier Wände bzw. für den Erwerb weiterer Immobilien.

Niedrige Kreditkosten auf Jahre sichern

Noch nie in der Geschichte war es möglich, Finanzierungen für Immobilien so günstig zu bekommen wie jetzt. Das betrifft sowohl variabel als auch festverzinste Darlehen. Vor allem letztere sind derzeit besonders interessant. Im Zusammenhang mit der Eigenheim-Finanzierung sollte für einen Fixzins-Kredit eine Bindung von zumindest 10 Jahren vereinbart werden. Einige Banken bzw. Bausparkassen bieten diesbezüglich bereits interessante Angebote an.

Die Kreditbedingungen für Fixzinskredite sind besonders zu beachten

Anders als bei variabel verzinsten Darlehen sind bei Fixzinskrediten vorzeitige Rückzahlungen zumeist nur gegen entsprechende Gebühren (Pönalen) möglich. Diesbezüglich gibt es sehr große Unterschiede zwischen den einzelnen Kreditinstituten. Mit der richtigen Auswahl der Bank und Verhandlungsgeschick können solche Kosten auf ein Mindestmaß reduziert werden.

Nicht die gesamte Finanzierung fixieren

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, nicht die gesamte Haus-Finanzierung mit einem Fixzinskredit zu gestalten. Um die Flexibilität für mögliche unverhergesehene Ereignisse zu erhalten ist es sinnvoll das Finanzierungskonzept auf mehrere Beine zu stellen.

Fazit

Unabhängig davon, ob man eine variable oder fixe Verzinsung (oder eine Kombination daraus) für die Finanzierung seines Eigenheimes wählt – der Zeitpunkt ist aus Sicht von Kreditnehmern zweifelsohne ideal. Aber auch hinsichtlich der Anschaffungskosten muss davon ausgegangen werden, dass trotz der Preisanstiege in den letzten Jahren (das betrifft im Wesentlichen die Großstädte Österreichs) die Kosten für Immobilien in den kommenden Jahren nicht wesentlich sinken werden. Bei Betrachtung dieser Umstände sieht es daher für “Häuslbauer” und “Immobilien-Anleger” im Augenblick sehr gut aus.

Schneider Johannes

Risikovorsorge für den Todesfall

von am 27.05.2015 in Versicherungen

Für viele Familien ist eine ausreichende Absicherung für den Todesfall noch immer nicht selbstverständlich. Bei einem plötzlichen Verlust eines geliebten Familienangehörigen bricht die Welt für die Hinterbliebenen meist für die erste Zeit danach zusammen. Viele neue Herausforderungen stehen vor der Tür – eine davon ist die finanzielle Sicherheit.

Eine Risiko Lebensversicherung muss nicht teuer sein. Es gibt verschiedenste Angebote am Markt von Standartabsicherung bis hin zu Premiumschutz. Die Risikovorsorge solle an die jeweilige Lebenssituation angepasst werden. Die Prämienunterschiede sind enorm. Entscheidend für die Prämienberechnung sind Alter (je jünger desto günstiger), Raucher oder NichtraucherGröße und Gewicht, Beruf und das Risiko Motorradfahren.

Dazu einige Zahlenbeispiele

Für einen Mann, 30 Jahre alt, Büroangestellter, Nichtraucher beträgt die jährliche Prämie bei 200.000,- Euro Versicherungssumme und 10 Jahren Laufzeit zwischen 55,79 Euro (günstigster Tarif) und 231,14 Euro (Motorradtarif).

Bei einem handwerklichen Beruf beträgt die jährliche Prämie zwischen 81,86 Euro (günstigster Tarif) und 273,72 Euro (Motorradtarif).

Optimale Vorsorge

Eine zuverlässige Risiko-Lebensversicherung bietet Familien eine optimale Vorsorge für den Todesfall. Empfehlenswert ist dabei eine Versicherungssumme in Höhe des 3- bis 4-fachen Jahresbruttoeinkommens, um den Hinterbliebenen eine solide finanzielle Basis zu hinterlassen.

Berücksichtigen Sie bei der Überlegung unbedingt auch laufende Kredite oder Leasingverträge. Wie hoch ist das aktuelle Kreditobligo bzw. die offene Leasingsumme? Diese Summen sollten Sie bei der Versicherungssumme unbedingt mit einrechnen.

KAPITAL & SICHERHEIT

Aktuelle Umfrage Mai 2015

von am 27.05.2015 in Allgemein

Stimmen Sie ab!

Die aktuelle Umfrage lautet:

Wohin geht heuer Ihr Sommerurlaub? hier zur Umfrage

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Hauser Wolfgang

Warum Ihr Geld definitiv in Gefahr ist!

von am 23.04.2015 in Allgemein

Bisher galt in Österreich ein Einlagenschutz für Privatkonten (pro Person und pro Bank) von bis zu 100.000 Euro. So wie es derzeit aussieht wird die Republik ab Juli bei Bankenpleiten nicht mehr einspringen. Auf die Sparer und die Banken kommen damit jedoch enorme Neuerungen zu.

Ich möchte Sie hier mit den komplizierten Details nicht verwirren, sondern sogleich zu den konkreten Auswirkungen kommen.

1. Die Kreditinstitute müssen schrittweise einen Notfallfonds bis 2024 auffüllen.
a)  also erst in 9 Jahren (!)
b)  dann sind lediglich 0,8 % der Einlagen gesicherten (!)

2. Es gibt eine neue “Bail-in-Regel”, wonach die Investoren im Falle einer Bankeninsolvenz ebenfalls zu Kasse gebeten werden.
a)  doch selbst das reicht angesichts der aufgeblähten Bilanzen natürlich nicht aus, um die finanziellen Schäden abzudecken (!)
b)  einzelne Sparer werden auch als “Investoren” identifiziert werden, weil sie dann zusätzlich noch in den falschen Anlagen investiert sind (Anleihen, etc.) (!)

Für die Sparer bedeutet dies im Falle einer größeren Bankenpleite definitiv den Verlust eines Großteils ihrer Ersparnisse. Im Endeffekt macht sich der Staat aus dem Staub und sorgt dafür die vielen Kleinsparer im Falle einer Bankenpleite mit Almosen abgespeist werden.

ACHTUNG:
Diese Gesetzesänderung dürfen Sie definitiv nicht ignorieren! Denken Sie an Ihr Geld auf Bankkonten, Sparbücher, Bausparverträge, Bankanleihen, Wohnbau-Anleihen, Aktien der betreffenden Bank. Diese sind künftig im Falle einer Bankpleite extremst gefährdet (!)

Ich rate Ihnen:
-  o.g. Anlagen signifikant zu reduzieren
-  mehr Bargeld als bisher, sicher privat zu verwahren
-  weitere Bank-Konten bei verschiedenen Banken eröffnen und das Geld streuen
-  in Fonds zu investieren (weil Sondervermögen und auch bei Bankenpleiten geschützt)
-  handeln Sie jetzt und unterschätzen Sie das Risiko nicht

Schneider Johannes

Die Kasko für das eigene Leben – Beispiel einer Absicherung

von am 23.04.2015 in Versicherungen

Aufgrund vieler Anfragen bezüglich dem Beitrag vom letzten Monat zum Thema “Personenkasko” ein konkretes Absicherungsmodell: Sie sind 30 Jahre jung und voll im Berufsleben , haben Familie und daher einige Verpflichtungen und interessieren sich für eine Absicherung für die eigene Arbeitskraft bzw. Absicherung ihres Einkommens für die nächsten 20 Jahre.

Welche Möglichkeiten stehen ihnen grundsätzlich zur Verfügung?

  • Absicherung bei einer schweren Krankheit
  • Berufsunfähigkeitspension
  • Existenzschutz – Basisabsicherung

Meiner Meinung die beste Form und wichtigste Absicherung ist die Absicherung bei einer schweren Krankheit.

Dazu ein konkretes Rechenbeispiel:

Prämie: 32,14 Euro p.m.- oder ca. 1,- Euro am Tag
Versicherungsschutz: 100.000,- Euro

Sollte es zu einer von 50 definierten Erkrankungen kommen – eine Diagnose wird vom Arzt gestellt – kommt es innerhalb von 28 Tagen zu einer Auszahlung von 100.000,- Euro. Ihnen stehen dann 100.000,- Euro frei zur Verfügung.

Versichert sind 50 schwere Erkrankungen wie zum Beispiel Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Lähmung, Blindheit, Schwere Körperverletzung, Hirnhautentzündung, Multiple Sklerose u.s.w.

Der große Vorteil ist, dass diese Form der Absicherung nicht an eine Berufsunfähigkeit gebunden ist – es ist egal, ob sie nach der Erkrankung noch Teilzeit od. nach einer gewissen Zeit sogar wieder voll arbeiten und Geld verdienen können. Sie haben 100.000,- Euro zur Verfügung. Ob Sie diese Summe für die Abdeckung von finanziellen Verpflichtungen oder für Rehabilitationsmaßnahmen, spezielle Medikamente od. Behandlungen oder einfach dafür verwenden, dass Sie eine gewisse Zeit beruflich kürzer treten ist jedem einzelnen überlassen.

Bedenken Sie: eine KASKO für das Auto wird sich um 30,- Euro im Monat vermutlich nicht ausgehen- diese wird aber tausendfach abgeschlossen…

Siehe dazu: die KASKO für das eigene Leben