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Hauser Wolfgang

Bankguthaben auf mehrere Banken verteilen?

von am 14.05.2013 in Investments

Sollte man Bankguthaben auf mehrere Banken aufteilen? Eine sehr oft gestellte Frage. Gerade in jüngster Zeit. 

Glasklare Antwort: “Ja, aber!”

Das “JA” steht für die mit 100.000 EUR begrenzte Einlagensicherung (pro Person und pro Bank) = Garantie des Staates 

Das “ABER” ist jedoch nicht ganz unwesentlich.
Denn wer bspw. das “Problem” hat über  100.000 EUR Spareinlagen zu besitzen, hat entweder ein Millionenvermögen (und die Spareinlagen betragen nur einen kleinen Teil des Vermögens) oder viel zuwenig Streuung beim Vermögen! 

Wer also nicht über ein Millionenvermögen verfügt, sollte weniger über die Aufteilung auf mehrere Banken nachdenken, sondern viel mehr darüber das Vermögen clevererweise zu streuen. Also auf mehr Anlagekategorien aufzuteilen. Damit erreichen Sie wesentlich mehr Sicherheit für Ihr Vermögen.

 

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Schneider Johannes

Urlaubsplanung – beruhigt Reisen mit einer richtigen Reiseversicherung

von am 14.05.2013 in Versicherungen

Sehr viele sind in der Planung oder haben den Sommerurlaub schon geplant oder gebucht und dazu gehört auch die richtige Reiseversicherung.

Die wichtigsten Gründe sind meiner Meinung nach:

  • Reiserückholung bei einer Erkrankung oder nach einem Unfall, wenn medizinisch notwendig
  • Reiseabbruch wegen einer Erkrankung
  • Reisestorno

Diese oben genannten Risiken, vor allem eine Rückholung wenn dies medizinisch notwendig ist, kann existenzbedrohende Auswirkung haben. Daher sollte man unbedingt checken, ob dieses Risiko abgesichert ist und wenn nein, eine entsprechende Reiseversicherung abschließen. Achten Sie besonders darauf, gerade wenn Sie mit der gesamten Familie wegfahren. Sehr oft bekomme ich zu hören, ich bin ja über die Kreditkarte oder privaten Krankenversicherung diesbezüglich versichert. Viele wissen aber nicht, dass meist nur der Kreditkarteninhaber versichert ist, nicht aber die Angehörigen. Das selbe gilt für private Krankenversicherungen.

Eine entsprechende Reiseversicherung kann innerhalb von wenigen Minuten auch online abgeschlossen werden.

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Ridißer Johann

An den Börsen geht es aufwärts – mit oder ohne Sie

von am 14.05.2013 in Investments

In den letzten Wochen wurden die bisherigen Höchststände wichtiger Börsen in den USA (Dow Jones, S & P) und Europa (DAX) überschritten. Der Aufwärtstrend setzt sich also unvermindert fort und eine Ende ist noch nicht in Sicht. Besonders interessant ist diese Entwicklung deshalb, weil die Aufwärtsbewegung bisher praktisch ohne Beteiligung von privaten Anlegern erfolgt ist.

Privatpersonen sind noch nicht investiert

Der bisherige Verlauf der Erholung an den Börsen nach Ausbruch der EURO- und Bankenkrise Ende 2007 ist nahezu identisch mit den Entwicklungen nach früheren Krisen. Das ist auch nicht sehr überraschend, denn der Großteil der privaten Anleger investiert ihr Geld immer erst dann, wenn auch die Medien eine Ende der Krise sehen und damit die allgemeine Stimmung in der Bevölkerung auf “POSITIV” dreht.  Das ist allerdings noch nicht der Fall – im Gegenteil. Nach wie vor steht “die Krise” oft im Mittelpunkt und eine Lösung der EURO-Problematik ist – zumindest in den Medien – noch nicht in Sicht.

Die Chancen stehen gut

Aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen stehen die Chancen sehr gut, dass es an den Börsen weiterhin nach oben geht. Voraussichtlich wird es noch einige Zeit dauern bis auch die Presse darauf aufmerksam werden wird. Aus diesem Grund wird die Mehrheit der Privatpersonen mit Aktieninvestments noch zuwarten.
Neben diesen deutlichen Hinweisen ist auch das offensichtliche Ende der Goldpreisrally (Versiebenfachung von 2001 bis 2011) ein weiteres Zeichen für den bevorstehenden wirtschaftlichen Aufschwung. Der Einstiegszeitpunkt erscheint daher im Augenblick als besonders interessant.

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Schneider Johannes

Private Vorsorge wird immer wichtiger – Unfall versus Berufsunfähigkeit

von am 14.05.2013 in Versicherungen

Ab 2014 soll für Menschen, die jünger als 50 Jahre sind und aufgrund einer Krankheit nur vorübergehend keinen Beruf ausüben können, durch die Reform der Invaliditätspension die befristete Berufs- oder Invaliditätspension nicht mehr möglich sein. Ziel ist, diese Menschen nach medizinischer Behandlung wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren. Nur wer so schwer krank ist, dass er dauerhaft nicht mehr arbeitsfähig ist, erhält auch weiterhin eine Invaliditätspension. 700 Millionen Euro will die Bundesregierung durch ihre Reform der Invaliditätspension einsparen.
Daher ist (wird) eine private Vorsorge immer wichtiger. Viele Menschen fragen sich, welchen Schutz benötige ich in welchem Fall?

Berufsunfähigkeitsversicherung od. Unfallversicherung?

Dazu ein kurzer Überblick, die wichtigsten Fakten:

In welchem Fall zahlt der Versicherer?

  • Berufsunfähigkeitsversicherung:
    Wenn der aktuell ausgeübte Beruf infolge eines Unfalles oder Krankheit und auch Kräfteverfalles nicht mehr bzw. zumindest zu 50% nicht mehr ausgeübt werden kann.
  • Unfallversicherung:
    Bei dauerhafter körperlicher Beeinträchtigung nach einem Unfall (dauernde Invalidität)

Wie sieht es mit der gesetzlichen Absicherung aus?

  • Berufsunfähigkeitsversicherung:
    Derzeit: Der Anspruch und die Höhe richtet sich nach Dauer der Beschäftigung und Höhe des Einkommens. Erst wenn man fünf Jahre gearbeitet hat, hat man Anspruch auf eine staatliche Berufsunfähigkeitspension.
  • Unfallversicherung:
    Die gesetzliche Unfallvorsorge leistet erst ab 20% Erwerbsunfähigkeit und (Achtung) nur bei Arbeitsunfällen. Unfälle in der Freizeit, in der 75% aller Unfälle passieren, sind nicht versichert.

Warum sollte eine private Vorsorge abgeschlossen werden?

  • Berufsunfähigkeitsversicherung:
    Absicherung der laufenden monatlichen Fixkosten. Unterstützung bei Umschulungen in einen anderen Beruf. Die staatliche Vorsorge reicht bei weitem nicht aus.
  • Unfallversicherung:
    Absicherung von hohen einmaligen Folgekosten nach einem Unfall wie z.B. Wohungsumbau wg. Rollstuhl, Rehabkosten….
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Wallner Nicole

Aktuelle Umfrage Mai 2013

von am 14.05.2013 in Allgemein

Stimmen Sie ab!

Die aktuelle Umfrage lautet:

Wieviel wären Sie bereit monatlich für eine private Vorsorge für den Pflegefall in der Aktivzeit aufzuwenden? hier zur Umfrage

Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage einmal im Monat neu gestaltet und auf unserer KAPITAL & SICHERHEIT Homepage präsentiert. Mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen.

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Hauser Wolfgang

Warum Investmentfonds sicherer als Spareinlagen sind

von am 24.04.2013 in Investments

Es erreichen mich immer wieder Anfragen mit dem Grundtenor: “Wenn es bei Spareinlagen (Zypern)  nun zu massiven Einschnitten kommt und dies erhebliche Unsicherheiten auslöst, was muss man dann nicht alles bei Fonds befürchten?!”

Ich muss gestehen, dass ist natürlich ein echter Klassiker in der Rubrik: “Missverständnisse beim Finanz-Basiswissen!”

Was ist der tiefgreifende Unterschied zwischen Spareinlagen und Investmentfonds
Nun, die Spareinlagen sind gleichbedeutend mit einem Darlehen an die Bank! Wenn Sie ein Bankkonto i.H.v. zum Beispiel 50.000 € haben, so haben Sie rechtlich der Bank diese 50.000 € geliehen. Das muss Ihnen bewusst sein. Es ist einfach falsch wenn umgangssprachlich gesagt wird: „Ich habe 50.000 € auf der Bank.“
Richtig ist: Sie haben der Bank Ihre 50.000 € geliehen. Ob Sie diese zurückbekommen, können Sie nicht wissen. Wie Zypern zeigt. Anders ist es bei Wertpapieren: Hier bleiben die Papiere im Eigenbesitz des Investors
Wertpapiere sind kein Kredit an die Bank!

Bei Wertpapieren sind Sie Miteigentümer von Firmen. Selbst im Insolvenzfall des Investment-Fondsmanagements bleibt das Fondsvermögen unangetastet, weil es Sondervermögen wäre, was nicht Teil der Konkursmasse wäre.

Für Spareinlagen gilt nach wie vor, dass Sie sich bis zu 100.000 EUR relativ sicher fühlen dürfen. Achtung für Firmenkonten gilt das nicht!

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Schneider Johannes

Rechtsproblem – erhebliche Wartezeiten in der Rechtsschutzversicherung

von am 24.04.2013 in Versicherungen

Es kommt zu einem unvorhergesehenen Streit z. B. mit dem Vermieter, Nachbarn oder der Sozialversicherung, dann bekomme ich in der täglichen Arbeit sehr oft die Frage  gestellt: “Kann man noch was tun?” (unverzüglicher oder rückwirkender Abschluss einer Rechtsschutzversicherung)  Die Antwort ist sehr einfach aber leider für den Betroffenen nicht hilfreich. Ein rückwirkender Schutz ist nicht möglich und dazu  kommen noch die so genannten Wartezeiten bis der Schutz greift. Daher kann nur allen angeraten werden sich rechtzeitig zu versichern.

Wenn sich ein Rechtsstreit anbahnt, ist es für jedermann unheimlich hilfreich, wenn der Schutz einer Rechtsschutzversicherung besteht. Dank des Schutzes kann man sich anwaltlichen Rat einholen od. sich auch anwaltlich vertreten lassen, sollte es zu einem gerichtlichen Streit kommen.

Ich habe oberhalb die Wartezeiten angesprochen – was bedeuten diese und wie lange sind diese im Regelfall?

Grundsätzlich beginnt bei Versicherungsverträgen der vollständige Versicherungsschutz wenn,

  1. der Versicherungsbeginn lt. Polizze bereits eingetreten ist und
  2. bei der Rechtsschutzversicherung die Wartezeit vorüber ist.

Die Wartezeiten in der Rechtsschutzversicherung sind sehr unterschiedlich je nach Versicherungsbaustein. Die Wartezeit beginnt mit dem Versicherungsbeginn lt. Polizze.

  • Wartezeit(frist) 3 Monate:
    Allgemeiner Vertragsrechtsschutz; Arbeitsgerichts- und Sozialversicherungsrechtsschutz;  Beratungsrechtsschutz;  Rechtsschutz für Grundstückseigentum und Miete.
  • Wartezeit(frist) 6 Monate:
    Rechtsschutz aus dem Familienrecht
  • Wartezeit(frist) 6 Monate:
    Rechtsstreit in Vaterschaftssachen
  • Wartezeit(frist) 12 Monate:
    Rechtsschutz aus dem Erbrecht

Daher ist es wichtig zeitgerecht für einen adäquaten Rechtsschutz zu sorgen. Im Privatbereich gibt es sehr günstige Pakete. (Jahrsprämien ab 120,- Euro). Gerade für finanziell schwächere Menschen macht eine Vorsorge diesbezüglich wirklich Sinn.

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Ridißer Johann

Anlegerwohnungen: Wunschszenario ist eingetreten

von am 24.04.2013 in Immobilien-Investments

Wer in den letzten zehn Jahren in eine (oder mehrere) Anlegerwohnung(en) investiert hat, darf sich besonders glücklich schätzen. Neben der Tatsache, dass sowohl die Immobilienpreise als auch die Mieten angestiegen sind, bringt vor allem das extrem niedrige Zinsniveau den seltenen Effekt, dass nicht nur die Zinszahlungen sondern auch die Tilgung der Wohnungs-Finanzierung in den meisten Fällen zur Gänze vom Mieter geleistet werden. Betrachtet man die aktuelle Wirtschaftslage, dann kann dieser Umstand auch noch lange anhalten. Aus diesem Grund ist es auch jetzt noch nicht zu spät um in diese besondere Form der Vermögensbildung zu investieren.

Das Wunschszenario wird zur Wirklichkeit

Wer träumt nicht davon, dass sich sein einmal investiertes Kapital Monat für Monat quasi von selbst weiter vermehrt? Dass dies nun gerade bei der sehr konservativen Veranlagungsform von Anlegerwohnungen Wirklichkeit geworden ist, ist in erster Linie der Finanz- und Euro-Krise zu “verdanken”. Durch den Umstand, dass der Großteil der Österreicher von negativen Auswirkungen wie Arbeitsplatzverlust oder Einkommenseinbußen  verschont geblieben ist, waren bzw. sind viele Menschen nach wie vor in der Lage die Chance zu nützen. In der Praxis erleben diese Anleger wie sich durch die hohen Mieten einerseits und die geringen Zinsen andererseits die Wohnung “selbst bezahlt” und die Immobilie bald zur Gänze in ihrem Eigentum stehen wird.

ACHTUNG: Anlegerwohnung ist nicht gleich Anlegerwohnung

Ganz besonders wichtig in diesem Zusammenhang ist allerdings die Auswahl des geeigneten Anbieters. Gerade in diesem Segment gibt es Österreichweit nur eine ganz kleine Anzahl von Wohnungen, die tatsächlich als “empfehlenswert” einzustufen ist. Das liegt daran, dass in dieser Veranlagungsklasse äußerst viel Erfahrung erforderlich ist, weil neben der Errichtung auch die Vermietung und langfristige Betreuung der Wohnungen entscheidende Rollen spielen. Schließlich sollte dem privaten Investor keinerlei Aufwand mit einer Wohnung dieser Art entstehen. Aus diesem Grund sollten Anleger, die noch nie mit dieser Art von Investment zu tun hatten (das trifft naturgemäß auf die allermeisten zu) unbedingt professionelle Unterstützung von unabhängigen Experten in Anspruch nehmen.

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Schneider Johannes

Kfz Haftpflicht – Reise ins Ausland – grüne Karte

von am 24.04.2013 in Versicherungen

Reise mit dem Auto – grüne Karte ja/nein:
In den meisten europäischen Staaten ist das amtliche Fahrzeugkennzeichen als Nachweis einer gültigen Versicherung ausreichend, in manchen wie zB. Albanien oder Mazedonien ist das Mitführen der so genannten „Grünen Karte“ gesetzlich vorgeschrieben. Die „Grüne Karte“ bescheinigt bei Fahrten ins Ausland das Bestehen einer gültigen Kfz-Haftpflichtversicherung.

Jedoch gibt es noch einige Länder wo das mitführen der “grünen Karte” Pflicht ist:

Albanien
Bosnien-Herzegowina
Mazedonien
Moldawien
Montenegro
Ukraine
Weißrussland

Meine Empfehlung ist, die „Grüne Karte“  auch in jenen Ländern mitzuführen, in denen sie gesetzlich nicht vorgeschrieben ist. Es kommt immer wieder vor, dass sie bei Kontrollen im jeweiligen Land verlangt wird.

Prüfen Sie aber unbedingt, ob die Karte noch gültig ist (diese sind zeitlich immer begrenzt). Sollte diese keine Gültigkeit mehr haben am Besten unverzüglich eine neue Karte anfordern.

Große grüne Karte:

Sollte eine Reise mit dem Auto in außereuropäische Territorien (z.B. Russland, Türkei) gehen, ist das Mitführen der kostenpflichtigen „Großen Grüne Karte“ erforderlich, die vor Reiseantritt abzuschließen ist.

Beachten Sie, dass Sie ohne der großen Grünen Karte in diesen Ländern keinen Versicherungsschutz haben.

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Wallner Nicole

Aktuelle Umfrage April 2013 / 2

von am 24.04.2013 in Allgemein

Stimmen Sie ab!

Die aktuelle Umfrage lautet:

Halten Sie es für möglich, dass es in Österreich zu einer Schließung der Banken wie in Zypern kommen kann?  hier zur Umfrage

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Hauser Wolfgang

Was wir aus Zypern lernen können?

von am 08.04.2013 in Allgemein

Fazit: Zumindest nichts Neues!

Jeder Währungsraum hat seine eigenen Probleme. So auch der Euro-Raum. Die beste Absicherung um große Probleme zu verhindern, gelingt indem bereits über kleine Probleme (Zypern) leidenschaftlich diskutiert und auch ggf. gestritten wird. Wer die kleinen Auseinandersetzungen scheut bzw. aus dem Weg geht, bekommt es mit den unangenehmen weil großen Problemen zu tun. Ist ja in anderen Lebensbereichen nicht anders.

Europa hat viele Regionen und gleichzeitig nahezu ebenso viele Unterschiede in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Aber das ist völlig normal. Denken Sie an Deutschland. Von 16 Bundesländern sind lediglich drei sogenannte Nettozahler. Also nur drei Bundesländer schreiben schwarze Zahlen. D.h.: 13 Bundesländer sind nicht in der Lage ohne den Länderfinanzausgleich aus den drei gut wirtschaftenden Ländern ihr Auslangen zu finden! Da gibt es auch den einen oder anderen Unmut diesbezüglich,  aber sicher keinen Volkszorn.

Was ist der Unterschied? Nun, es gibt ein völlig unterschiedliches Gefühl des “WIR”. Solange sich die einzelnen europäischen Staaten so wenig als gefühlte Einheit sehen, wird es auch wenig Verständnis auf beiden Seiten geben. Genau das wäre aber wünschenswert.

Es ändert aber nichts an der wirtschaftlichen Wahrheit und daran, dass Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren sollten. Und das ist die Konzentration darauf, dass Sie Ihre persönliche Vermögenssituation im Auge haben und Schritt für Schritt zu optimieren versuchen. Nicht Sorgen sondern Handeln ist die Devise.

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Schneider Johannes

Rohrkrepierer staatlich geförderte Zukunftsvorsorge

von am 08.04.2013 in Versicherungen

In letzter Zeit liest man sehr viel und oft in diversen Zeitschriften Kommentare zum Thema Zukunftsvorsorge. Die ersten Verträge laufen demnächst aus und es herrscht große Ernüchterung. Aus diesem Grunde wird oft diskutiert, dass diese Art von Vorsorge  reformiert werden soll bzw. muss.

Kurzer Rückblick: Im Jahre 2003 wurde die “staatliche Zukunftsvorsorge” von unseren Politikern und Produktanbietern (Versicherungsgesellschaften) entwickelt bzw. aus dem Boden gestampft. Der wahre Grund meiner Meinung war:

  • der Bevölkerung über eine kleine staatliche Förderung ein Wahlzuckerl schmackhaft zu machen und
  • dass man die österreichische Börse in Schwung bringen wollte

Jahrelang wurde den Österreichern umfangreich empfohlen, die private Vorsorge über die staatliche geförderte Zukunftsvorsorge abzusichern. 1,6 Millionen Österreicher haben Verträge abgeschlossen und stehen jetzt vor einem Dilemma.

Nachfolgend die Probleme und die großen Nachteile dieser Vorsorgeform:

  • gesetzliche Vorgabe bezüglich der Veranlagung – viel zu einseitig (Wiener Börse) und zu hohe verpflichtende Aktienquote.
  • Kapitalgarantie kostet immer Geld und somit Performance.
  • durch die Kapitalgarantie wurden sehr viele Verträge “ausgestoppt“.  Das bedeutet für den Polizzeninhaber, dass sein Vorsorgeprodukt keinen Ertrag mehr abwirft.
  • eingeschränkte Verfügbarkeit – Kapitalauszahlung bedeutet – Rückzahlung der halben Förderung und KESt Pflicht (sollte ein Ertrag vorhanden sein).
  • undurchsichtiges Produkt – es kennt sich kaum ein Kunde aus, welches Produkt er gekauft hat.
  • regelmäßige Kürzungen der staatlichen Förderung.
  • etc..
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