Hauser Wolfgang

Wie reich sind Sie?

von am 16.12.2014 in Allgemein

Konkreter: Wie sieht es mit Ihrem finanziellen Reichtum aus?

Was erwarten Sie sich von finanziellem Reichtum? Mehr Spaß im Leben? Mehr Sicherheit? Mehr Unabhängigkeit, mehr Leichtigkeit im Leben?

Die Summenzeile all dieser Beweggründe ist die Sehnsucht, sich ein gutes Gefühl ins Leben zu zaubern. Letzten Endes geht es immer darum ein gutes Gefühl zu erlangen. Es liegt nur daran, wie oft man das Wörtchen “Warum” in den Mund nimmt. Warum will man diesen oder jenen Gegenstand kaufen? Spaß, Image …. ein gutes Gefühl eben. Warum Rücklagen bilden? Um sich sicherer zu fühlen … ein gutes Gefühl eben. U.s.w.

Dieser Gefühlszustand ist jedoch nicht nur von Geld abhängig, sondern ebenso von mentalen Fähigkeiten und die Kunst sich maximales Wohlgefühl, unabhängig von finanziellem Reichtum ins Leben zu holen.

Die diesbezügliche Erfolgsformel lautet daher: “Wie viel gutes Gefühl pro EUR” sind Sie im Stande zu produzieren!? Dabei wird schnell klar, dass man sich bei vielen Glücksmomenten ohnedies weit vom Thema Geld befindet. Darüber hinaus hilft es, sich immer wieder die Frage zu stellen: Wie könnten Sie es anstellen um mit bspw. 10 EUR oder auch 100 EUR maximale Lebensfreude in Ihr Leben zu holen?

Ihren finanziellen Reichtum können Sie somit auf zwei Arten verdoppeln.
1. In dem Sie den Geldwert bzw. Vermögenswert verdoppeln
2. In dem Sie die Fähigkeit verdoppeln aus einem EUR ein doppelt so gutes Gefühl zu produzieren.

Ich bin überzeugt, dass Sie Ihre Lebensqualität nachhaltig verbessern, wenn Sie sich mit diesem Thema entsprechend auseinandersetzen bzw. beschäftigen.

Schneider Johannes

Zahl der Pflegebedürftigen und auch die Pflegekosten steigen

von am 16.12.2014 in Allgemein, Versicherungen

Mit zunehmender Anzahl Pflegebedürftiger sowie steigenden Pflegekosten wird eine private Pflegevorsorge in Zukunft immer wichtiger werden. Aktuell ist dieses Thema noch in den Kinderschuhen – selten – ich möchte fast sagen nie – werden wir als Experten zu diesem Thema befragt. Vermutlich verdrängen die meisten Menschen dieses Thema solange es in der Familie keinen Pflegfall gibt.

Facts:
Mit Ende 2013 haben rund 450.000 Menschen ein Pflegegeld erhalten. Die Anzahl wird steigen. Die Gründe sind vielfältig. Ein wesentlicher Grund ist die steigende Lebenserwartung.

Gesetzliche Rahmenbedingungen:
In Österreich gibt es sieben Pflegegeldstufen. Die meisten Pflegegeldbezieher befinden sich in der Pflegestufe 1 bis 3. Das durchschnittliche monatliche Pflegegeld betrug im Jahr 2013 rund 450,- Euro.

Stufe mtl. Höhe Pflegegeld Ø mtl. Pflegebedarf von mehr als
1 EUR 154,20 60 Stunden
2 EUR 284,30 85 Stunden
3 EUR 442,90 120 Stunden
4 EUR 664,30 160 Stunden
5 EUR 902,30 180 Stunden *)
6 EUR 1.260,00 180 Stunden *)
7 EUR 1.655,80 180 Stunden *)

Quelle: PVA

Ersatzpflicht – Angehörigenregress:
Von der Ersatzpflicht, wenn das Vermögen des zu Pflegenden nicht ausreicht, sind im besonderen die engsten Angehörigen (Ehepartner) betroffen. Meist trifft es diese doppelt, zuerst über den direkten persönlichen Aufwand und dann als zweites über einen ev. Angehörigenregress. Aktuell müssen Ehepartner in Wien, Burgenland, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg zur Deckung der Pflegekosten einspringen, wenn das Vermögen des zu Pflegenden nicht ausreicht. Die Ersatzpflicht ist dabei vertraglich begrenzt und liegt im Bereich von 33 bis 40 Prozent des monatlichen Einkommens. Im Burgenland, Niederösterreich und Vorarlberg sind auch Eltern ersatzpflichtig. Erben können in ganz Österreich zum Kostenersatz herangezogen werden. Ebenso wie Schenkungen innerhalb definierter Fristen (in den Sozialhilfegesetzen der Bundesländer sind dafür bestimmte Jahresfristen vorgesehen – meist 5 Jahre).

Für wen sollte eine Pflegevorsorge ein Thema sein:

  • Für alle, die auch im hohen Alter unabhängig bleiben wollen
  • Für alle, die sich gegen das Pflegefallrisiko (z.B. durch Unfall oder Krankheit) absichern wollen
  • Finanzielle Entlastung der Kinder und Angehörigen im Pflegefall

Die beste Vorsorge ist:

  • Halten Sie Ihren Körper fit, machen Sie täglichen, wöchentlichen Körperservice in Form von Sport, gesundem Essen u.v.m..
Ridißer Johann

Neue Höchstwerte an den Börsen – jetzt einsteigen?

von am 16.12.2014 in Investments

Der letzte Artikel zu diesem Thema wurde im Mai 2013 veröffentlicht als die Börsen in Deutschland und den USA neue Allzeithochs erreicht hatten. In diesem Beitrag wurde beschrieben, dass eine weitere Aufwärtsbewegung wahrscheinlich ist, weil Privatanleger noch gar nicht investiert waren. Mittlerweile sind eineinhalb Jahre vergangen und die Prognose ist eingetreten. Gerade in diesem Monat wurden an den Börsen wieder neue Höchststände erreicht. Ist es jetzt schon zu spät um einzusteigen?

Der deutsche Aktienindex (DAX) seit 2004:

DAX seit 2004
(Bild anklicken für vergrößerte Ansicht)

Privatanleger sind zum Großteil noch immer nicht investiert

Interessant zu beobachten ist die Tatsache, dass die neuen Rekordmarken an den Börsen definitiv nicht durch massives Investieren von Privatanlegern entstanden sind. Vielmehr ist der Großteil der Privatpersonen (vor allem in Europa) noch gar nicht auf den Zug aufgesprungen. Dafür sind die Wirtschaftsprognosen noch zu verhalten und die Unsicherheit im Zusammenhang mit der Krise noch nicht überwunden. Aus diesem Grund kann man hinsichtlich der hohen Kurse in keinster Weise  von “Blasen” sprechen, die kurz vor dem Platzen stehen. Das würde erst dann der Fall sein, wenn auch Taxifahrer und Kindermädchen Aktien kaufen.

Im Grunde genommen hat sich im Vergleich zum vergangenen Jahr noch nicht viel verändert. Vor allem in Europa besteht nach wie vor großes Aufwärtspotential, welches dann schlagend werden wird, wenn das Wort “Krise” mehr und mehr aus den Medien und in der Folge aus den Köpfen der Bevölkerung verschwindet.

Jetzt noch einsteigen?

Wie soll man am besten in Aktien investieren, bzw. wann ist der richtige Einstiegszeitpunkt. Das sind die immerwährenden Fragen, die für viele oft unzureichend beantwortet werden. Tatsächlich gibt es dafür keine allgemeingültige Pauschalantwort, ist doch jede Person völlig individuell zu betrachten. Allerdings gibt es doch Grundregeln, die uneingeschränkt für alle Marktteilnehmer gelten. Die zwei wichtigsten Punkte sind eine langfristige Sichtweise auf der einen und das Investieren eines eingeschränkten Betrages auf der anderen Seite.

Werden diese beiden Regeln konsequent eingehalten und mit den individuellen Bedürfnissen (Streuung, Marktvorlieben, etc.) kombiniert, kann man jederzeit beruhigt in Aktien investieren.

Schneider Johannes

Neue Wege bei der Betriebsunterbrechung für selbständige und freiberuflich Tätige

von am 16.12.2014 in Versicherungen

Viele Menschen entscheiden sich für den Beruf der selbständigen Unternehmerin bzw. des selbständigen Unternehmers. Der Erfolg des Geschäftes wird in großem Maße auch von der eigenen Gesundheit bestimmt. Daher ist die Absicherung der Gesundheit bei dieser Berufsgruppe meiner Meinung nach ein MUSS.

Einige Versicherer gehen nun bei dieser Sparte neue Wege. Es werden Varianten am Markt angeboten, die nur besonders schwere Krankheiten und Unfälle abdecken. Das heißt, es ist das “worst case” Szenario abgesichert, das meist zu längerer Arbeitsunfähigkeit führt und damit den Fortbestand des Unternehmens gefährden kann. Diese Absicherung eignet sich besonders für junge UnternehmensgründerInnen. Damit können erstmalig Katastrophen-Risiken mit einer sehr günstigen Prämie abgedeckt werden.

Was ist bei einer Betriebsunterbrechungsversicherung versichert?

Geleistet werden der entgangene Betriebsgewinn sowie die weiterlaufenden Fixkosten wie Miete, Kreditzinsen, Leasingraten, Grundkosten für Energie, Kommunikation usw. in Form einer vereinbarten Taxe pro Tag.

Die Leistung wird ab dem 1. Tag der Arbeitsunfähigkeit bis zu einer Dauer von 18 Monaten erbracht.

Gerade zu Beginn einer Selbständigkeit solle man genau auf alle Fixkosten schauen damit der Schritt in die Selbstständigkeit auch langfristig zum Erfolg wird. Sehr oft erlebe ich, dass zu Beginn der Selbständigkeit der Fehler gemacht wird,  dass die regelmäßigen Verpflichtungen sprich Fixkosten zu hoch angesetzt werden. Dazu zählen auch sämtliche Versicherungen. Mein Tipp ist – absichern der wirklichen Risiken und die ersparten Prämien für den Kapitalaufbau verwenden.

Die Betriebsunterbrechungsversicherung ist auf alle Fälle in den ersten Jahren des Unternehmertums ein “Must Have” .

KAPITAL & SICHERHEIT

Aktuelle Umfrage Dezember 2014

von am 16.12.2014 in Allgemein

Stimmen Sie ab!

Die aktuelle Umfrage lautet:

Wie entwickelt sich der Ölpreis in den nächsten Wochen?hier zur Umfrage

Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage einmal im Monat neu gestaltet und auf unserer KAPITAL & SICHERHEIT Homepage präsentiert. Mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen.

Hauser Wolfgang

Wieviele Stunden arbeiten Sie für die einzelnen Lebensbereiche? “Die Wahrheit”

von am 20.11.2014 in Allgemein

Wieviele Minuten bzw. Stunden arbeiten Sie jeweils für die diversen Ausgabengruppen. Das war das Thema beim letzten Beitrag. Da wir dies auf das Nettoeinkommen begrenzt haben ist es nun Zeit die “volle Wahrheit” aufzuzeigen. Dies erreichen wir, indem wir den Brutto-Bezug (inkl. Dienstnehmerbeiträge) heranziehen und somit völlig neue Ausgabengruppen in “Erscheinung” treten. :-)

Wenn wir wiederum davon ausgehen, dass die Zeit die man mit dem Beruf pro Tag beschäftigt ist in etwa 10 Stunden beträgt (Arbeitszeit + Anfahrt + Mittag + Heimfahrt) und man dann die Ausgabengruppen in Arbeitszeit umwandelt, dann erhält man folgendes Ergebnis.

Beginn:   08:00
Sozialversicherung (inkl. Dienstgeber) 03:02 11:02
Lohnsteuer + Dienstgeberabgaben 02:03 13:05
Wohnen + Energie 01:11 14:16
Verkehr 00:44 15:00
Freizeit, Sport, Hobby 00:38 15:38
Ernährung + alkoholfreie Getränke 00:36 16:14
Wohnungsausstattung 00:20 16:34
Cafe, Restaurant 00:17 16:51
Bekleidung, Schuhe 00:17 17:08
Versicherungen 00:13 17:21
Gesundheit 00:10 17:31
Körperpflege 00:08 17:39
Alkohol + Tabak 00:07 17:46
Kommunikation 00:05 17:51
Bildung 00:03 17:54
Sonstiges 00:06 18:00

 

Wenn Sie die Sozialversicherung und die Steuern ebenfalls berücksichtigen, dann arbeiten Sie über fünf Stunden täglich bis irgendwann einmal sich Ihr Nettoeinkommen ergibt. Dann noch Wohnen und Auto bzw. Mobilität abgezogen, dann ist es bereits 15.00 Uhr und sieben vergangene Stunden bis Sie zu den weiteren Ausgabengruppen kommen.

Einfach zum Nachdenken :-)

Hier geht’s zum letzten Artikel: Wieviele Stunden arbeiten Sie für die einzelnen Lebensbereiche?

 

Ridißer Johann

Die große Chance für Kreditnehmer / Teil 2 (Fixzinssatz)

von am 20.11.2014 in Allgemein

Die aktuell historisch niedrigen Zinssätze für Finanzierungen bringen prinzipiell für all jene große Vorteile, die sich mittels Bank-Kredite ihr Eigenheim schaffen oder ihr Unternehmen aufbauen. Die große Chance liegt in diesem Zusammenhang einerseits in der Ansparung des Zinsvorteils (siehe Teil 1 dieses Beitrages) und in der (möglichst langfristigen) Fixierung eines niedrigen Zinssatzes andererseits.

Sind Fixzinssätze sinnvoll?

Auch wenn sich im Augenblick kaum jemand vorstellen kann, dass die Zinsen wieder einmal steigen könnten, liegt die Wahrscheinlichkeit, dasss dies in Zukunft passieren wird bei fast 100%. Aus diesem Grund kann es für Kreditnehmer (sowohl bestehende als auch zukünftige) äußerst sinnvoll sein über eine längerfristige Fixierung der Kreditzinsen nachzudenken.
Diesbezüglich ist zu beachten, dass Banken ihren Kunden nur selten von sich aus solche Angebote unterbreiten. Das liegt daran, dass im Falle steigender Zinsen die Konditionen vom Kreditgeber nicht nach oben angepasst werden könnten. In Hochzins-Phasen (wie zuletzt in den 1970er Jahren) versuchen Kreditinstitute prinzipiell langfristig fixierte Zinssätze zu verkaufen. Interessant sind diese Zusammenhänge deshalb, weil sich viele Menschen von den Aussagen bzw. Empfehlungen von Banken beeinflussen lassen und dabei häufig die konträre Interessenslage zwischen ihnen under der Bank vergessen.

Zinssätze können längerfristig fixiert werden

Trotz dem Widerwillen mancher Geldinstitute Fixkredite anzubieten, gibt es sowohl für den privaten als auch den gewerblichen Kreditnehmer die Möglichkeit Banken zu finden, die längfristige Fixzins-Kredite gewähren. Dazu zählen traditionell auch alle Bausparkassen, welche daher für private Vorhaben ebenfalls zur Angebotslegung eingeladen werden sollten.
Zu beachten ist, dass Fixzinssätze immer höher sind als jene für varibel verzinste Kredite. Dabei gilt, dass die Zinssätze umso höher sind desto länger die Fixzins-Bindung ist. Selbstverständlich gibt es hinsichtlich Konditionen sehr große Unterschiede zwischen den verschiedenen Banken und Bausparkassen.

Beispiel für den möglichen Vorteil durch einen Fixzinssatz

Annahmen:
o Kredit ü/EUR 150.000,-, Laufzeit 25 Jahre
Vergleich variabler Zinssatz 1,75% vs. Fixzinssatz für 10 Jahre 2,75%
o Der variable Zinssatz steigt nach 5 Jahren auf 5,0%
  und bleibt weitere 5 Jahre auf diesem Niveau

Ergebnis (nach 10 Jahren):
In den ersten 5 Jahren würde die variable Verzinszung zwar eine Ersparnis von ca. EUR 7.000 bringen, nach 10 Jahren wäre allerdings der Fixzinssatz mit einem Vorteil von insgesamt ca. EUR 5.000,- die bessere Wahl gewesen!

Fazit:

Das Risiko, welches man mit einem Fixzinssatz in Niedrigzinsphasen eingeht ist äußerst gering, die Chance allerdings verhältnismäßig groß. Neben dem möglichen finanziellen Vorteil ist vor allem die Sicherheit als wesentlicher Faktor zu nennen. Je länger der Zinssatz fixiert werden kann umso ruhiger kann man schlafen, weil eben nichts Überraschendes passieren kann. Noch vor 5 Jahren lag der Zinssatz für Kredite übrigens bei über 6,0 % und es wäre nicht ungewöhnlich, wenn dieses Niveau wieder erreicht werden würde.

Schneider Johannes

Absicherung bei schwerer Krankheit – das finanzielle Standbein für Freiberufler und Selbständige

von am 20.11.2014 in Allgemein, Versicherungen

Werfen Sie einen Blick auf die Statistik oder überlegen Sie einmal in einer ruhigen Minute wie viele Sie in Ihrem Bekanntenkreis, Nachbarschaft… kennen, die sich unvorhergesehen mit einer Diagnose einer schweren Erkrankung beschäftigen mussten.

  • Ein heute 35-jähriger Mann erkrankt mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:3 an Krebs od. Herzinfarkt.
  • 30.000 Menschen erleiden jedes Jahre einen Herzinfarkt. 3 von 4 betroffenen sind danach noch am Leben.
  • 36.000 Menschen erkranken jährlich an Krebs. Jeder 3. wird im Laufe seinens Lebens daran erkranken.
  • 24.000 Menschen pro Jahr erleiden einen Schlaganfall. Es trifft zunehmend auch junge Menschen ab 30.

(Quelle Gothaer – großer deutscher Lebensversicherer)

Eine Kasko Versicherung für das Auto ist selbstverständlich. Fast jeder, der ein neues Auto kauft, sichert dieses über eine Kaskoversicherung gegen Schäden ab. Es wird der Sachwert versichert, was ja durchaus Sinn macht.  Wenn es jedoch um den Wert der eigenen Arbeitskraft geht, braucht es extreme Überzeugungsarbeit vom Versicherungsberater…

Warum und für welche Gruppen ist eine Absicherung bei schwerer Erkrankung ein MUSS?

  • FreiberuflerAbsicherung des eigenes monatliches Einkommens welches benötigt wird um den Lebensstandard bzw. das Leben zu finanzieren
  • Absicherung von Schlüsselarbeitskräften innerhalb einer Firma

Dazu ein Beispiel in Zahlen von einem führenden Anbieter dieser Absicherung:

Ein 30 Jahre alter Mann ist bereit 50,- im Monat für seine Absicherung zu zahlen.
Das ergibt eine Versicherungssumme von 97.550,-  Euro bis zum 65. Lebensjahr.
D.h. bei einer Diagnose (ca. 50 Krankheiten) wird die Versicherungssumme ausbezahlt.
Die Versicherungsdauer kann sogar bis zum 70. oder 100. Lebensjahr erweitert werden.
Lt. Bedingungen wird die Summe  28 Tage nach Diagnose ausbezahlt, egal ob derjenige danach arbeiten kann oder nicht.

Oft höre ich, ich habe eh eine Berufsunfähigkeitsversicherung!

  • Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist als Ergänzung zu einer Absicherung gegen schwere Erkrankungen perfekt.
  • Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt erst dann, wenn derjenige mindestens 6 Monate außerstande ist seinen Beruf zu mindestens 50% auszuüben zum Unterschied der obig genannten Absicherung, welche nicht an den Beruf bzw. der Fähigkeit diesen danach auszuüben gekoppelt ist.

Zum obigen Beispiel:
Mit dieser Summe (97.550,-Euro) kann der Betroffene doch einiges finanzieren. In solchen Fällen heißt es meist vom Arzt:  ”Treten Sie kürzer und ändern Sie Ihr Leben”. Und dafür ist es natürlich unumgänglich, dass man sich dies auch leisten kann.

KAPITAL & SICHERHEIT

Aktuelle Umfrage November 2014

von am 20.11.2014 in Allgemein

Stimmen Sie ab!

Die aktuelle Umfrage lautet:

Wird das Konzept für die nächste Steuerreform pünktlich wie geplant bis März 2015 fertig? hier zur Umfrage

Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage einmal im Monat neu gestaltet und auf unserer KAPITAL & SICHERHEIT Homepage präsentiert. Mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen.

Hauser Wolfgang

Wieviele Stunden arbeiten Sie für die einzelnen Lebensbereiche?

von am 28.10.2014 in Allgemein

Die meisten Menschen haben einen guten Überblick, wofür sie ihr Geld ausgeben. Sie wissen wieviel sie für das Wohnen, das Auto, die Verpflegung usw. ausgeben. Daraus leitet sich natürlich auch ab, wofür die Menschen gerne noch mehr Geldmittel zur Verfügung hätten. Interessant wird es dann, wenn man seinen Fokus ändert und die Analyse aus einer völlig anderen Perspektive macht.

Wie sieht es mit dem Arbeitszeit-Einsatz aus und nicht mit dem üblicherweise vorgenommenen Geld-Einsatz?

Wenn man davon ausgeht, dass die Zeit die man mit dem Beruf pro Tag beschäftigt ist in etwa 10 Stunden beträgt (Arbeitszeit + Anfahrt + Mittag + Heimfahrt) und man dann die Ausgabengruppen in Arbeitszeit umwandelt, dann erhält man erstaunliche Erkenntnisse.

Beginn:   08:00
Wohnen + Energie 02:23 10:23
Verkehr 01:30 11:53
Freizeit, Sport, Hobby 01:17 13:10
Ernährung + alkoholfreie Getränke 01:13 14:23
Wohnungsausstattung 00:41 15:04
Cafe, Restaurant 00:34 15:38
Bekleidung, Schuhe 00:34 16:12
Versicherungen 00:26 16:38
Gesundheit 00:21 16:59
Körperpflege 00:16 17:15
Alkohol + Tabak 00:14 17:29
Kommunikation 00:10 17:39
Bildung 00:06 17:45
Sonstiges 00:15 18:00

 

Natürlich ist der Durchschnitt nicht besonders aussagekräftig, aber dennoch ein guter Gedankenanstoß.

Es liegt an Ihnen, nun Ihre eigenen Zahlen zu ermitteln und sich diese vor Augen zu führen. Ich bin überzeugt, dass diese Übung für Sie persönlich eine lebensqualitätsverbessernde Wirkung bedeutet.

Schneider Johannes

Rechtliche Fragen zur Winterreifenpflicht

von am 28.10.2014 in Allgemein, Versicherungen

Kurz bevor diese heuer wieder in Kraft tritt ein paar zusammenfassende Informationen zur Winterreifenpflicht.

Im welchen Zeitraum gilt die Winterreifenpflicht?

Die Vorschrift zur Winterreifenpflicht gilt von 1. November bis 15. April. Es gilt der Zusatz  “bei winterlichen Verhältnissen” – das heißt bei Schnee, Matsch oder Eis. Parkende Fahrzeuge sind von der Winterreifenpflicht ausgenommen.

Was versteht man unter Winterreifenpflicht?

Bei winterlichen Bedingungen dürfen LenkerInnen ihre Fahrzeuge nur dann in Betrieb nehmen, wenn an allen Rädern Winterreifen montiert sind. In Ausnahmefällen können auch Schneeketten an den Antriebsrädern montiert werden – jedoch nur dann, wenn die Fahrbahn vollständig mit einer Schnee- oder Eisschicht überzogen ist.

Für welche Fahrzeugtypen gilt die Winterreifenpflicht?

Dies gilt für PKW, Kombikraftwagen oder LKW mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von nicht mehr als 3500 kg.

Wie sieht es mit meinem Versicherungsschutz aus?

Wenn man mit Sommerreifen auf einer glatten Straße in einen Unfall verwickelt wird kann es sehr leicht zu einem Mitverschulden kommen. Dies hat die Konsequenz, dass man drei Stufen ins Malus umgestuft wird. Die Kaskoversicherung kann den Einwand grober Fahrlässigkeit einwenden und ist dadurch je nach Vertrag Leistungsfrei!

Unfall mit Sommerreifen – Regress JA/nein?

Vor der gesetzlichen Regelung konnte der Versicherer keinen Regress (bis 11.000,- Euro bei Gefahrenerhöhung) beim Versicherungsnehmer fordern. Durch die gesetzliche Regelung besteht die Möglichkeit einer Leistungsfreiheit und dies bedeutet, dass der Versicherungsnehmer bis zu 11.000,- Euro vom Schaden bei Eigenverschulden zahlen müsste.

Daher – im Sinne einer sichern Fahrt – rechtzeitig Reifen wechseln, bevor der Schnee kommt.

Ridißer Johann

Die große Chance für Kreditnehmer / Teil 1 (Sparpotential)

von am 28.10.2014 in Finanzierungen

Die Zinsen sind mittlerweile seit mehr als fünf Jahren auf dem historisch niedrigsten Stand. Aktuell liegt der Zinssatz für Kredite bei der EZB (Europäische Zentralbank) – das ist jener Zinssatz zu dem sich Banken Geld leihen können – bei 0,05%, also praktisch bei Null. Tatsächlich liegt darin eine große Chance für all jene, die mittels Kreditfinanzierung Ihr Eigenheim errichten oder ein Unternehmen aufbauen möchten. Allerdings sollten diesbezüglich die im Folgenden beschriebenen Aspekte berücksichtigt werden, damit die derzeit außerordentlich gute Gelgenheit auch spürbare Vorteile bringt und zum Gewinn für den Bauherren bzw. Unternehmer wird.

Kalkulation der Rückzahlungsrate mit höherem Zinssatz (= Sparpotential)

Auch wenn es voraussichtlich noch einige Zeit dauern wird bis die Zinsen wieder zu steigen beginnen, sollte für die Kalkulation der Rückzahlungsrate trotzdem ein deutlich höherer Zinssatz angenommen werden. Das gleiche gilt für die Ermittlung des höchstmöglichen Kreditbetrages (wenn man von einer maximalen monatlichen Kreditrate ausgeht, die man sich höchstens leisten möchte).

Bei einer geplanten Kreditlaufzeit von beispielsweise 25 Jahren sollte als Benchmark der Durchschnittszinssatz der letzten 25 Jahre herangezogen werden, welcher bei ca. 6,0% liegt. Für manche mag das möglicherweise übertrieben klingen, bekommt man doch aktuell Kredite schon unter 2,0%. Man darf allerdings nicht vergessen, dass Kreditnehmer erst vor fünf Jahren noch über 6,0 % für Euro-Finanzierungen bezahlen mussten.

Das folgende Beispiel soll deutlich machen wie groß der Unterschied in der Kalkulation ist und welches Sparpotential (=Chance) im Augenblick möglich wäre.

Beispiel: Kredit ü/EUR 150.000,-, Laufzeit 25 J., Zinssatz 2,0% (Benchmark 6,0%)

Rückzahlungsrate bei 2,0%:   ca. EUR 640,-
Rückzahlungsrate bei 6,0%:   ca. EUR 970,-

Die Differenz beträgt also EUR 330,- pro Monat.

Die Chance liegt nun in der Ansparung dieses Betrages. Angenommen die Zinsen würden noch weitere fünf Jahre auf dem aktuellen Niveau bleiben, dann ergäbe die Veranlagung (ohne Zinsen kalkuliert) ein Kapital von EUR 19.800,-! Noch vor fünf Jahren musste dieser Betrag vollständig für Zinsen aufgewendet werden. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass dieser Vorteil nur dann auch spürbar wird, wenn der Zinsvorteil von Beginn an konsequent auf die Seite gelegt wird.