Genau diese Worte kann ich Ihnen als Ratschlag in diesen hektischen Tagen mitgeben. Zuerst einmal Ruhe bewahren. Ja das ist schwierig, aber ohne Frage gibt es Marktsituationen die oft irrational erscheinen.
Wenn man als Anleger nicht auf Sicht von 3 bis 5 Monaten sondern auf Sicht von 5 bis 10 Jahre oder länger agiert, dann kann man ohne Frage gelassener bleiben.
Ich möchte Ihnen 30 Gründe aufzeigen, warum Menschen nicht in Aktien investieren …
Die äußerst negativen Schlagzeilen in den Medien rund um den Globus sind momentan Gesprächsthema Nummer eins. Schlagzeilen wie Subprime-Krise; Weltfinanzkrise; Bankenkrise; Rezession u.v.a.m. werden groß in den Zeitungen abgedruckt.
In der Vergangenheit gab es IMMER Gründe, warum Menschen keine Aktien kauften. In den letzten 60 Jahren haben Anleger einige Krisen überstehen müssen.
Aktuell erschüttern uns die faulen Kredite rund um die Welt.
Die Gründe, warum Menschen nicht in Aktien investierten…
1914 Erster Weltkrieg
1929 Weltwirtschaftskrise
1939 Zweiter Weltkrieg
1948 Berlin-Blockade
1950 Korea-Krieg
1956 Suez-Konflikt
1956 Aufstand in Ungarn
1957 Sputnik-Schock
1961 Bau Berliner Mauer
1962 Kuba-Krise
1963 Kennedy-Attentat
1966 Kohle-Krise an der Ruhr
1967 Sieben-Tage-Krieg im Nah-Ost
1968 Niederschlagung Prager Frühling
1970 Ausweitung Vietnam-Krieg
1973 Erste Öl-Krise
1974 Watergate: Rücktritt Präsident Nixon
1979 Dollar fällt auf 1,73 DM
1979 Russen-Einmarsch in Afghanistan
Weiter Gründe von 1981 bis 2007
1981 Kriegsrecht in Polen
1982 Sturz sozialliberale Koalition
1987 Börsen-Crash
1991 Golf-Krieg
1991 Putsch gegen Gorbatschow
1992 Balkan-Krieg
1993 Attentat auf World Trade Center
1995 Dollar fällt auf 1,35 DM
1997 Asien-Krise
1998 Hedge-Fonds: Milliarden-Schieflage
1999 Angst vor Jahrtausend-Umstellung
2000 Absturz der Technologie-Werte
2001 Terroranschläge in den USA
2003 Irak-Krieg; Wirtschaftskrise
2007 Subprime-Krise
2008 Finanzkrise
… und ein entscheidender Grund, warum Sie langfristig in Aktien investieren sollten
Sie sehen es hat immer wieder Krisen gegeben und dennoch:
Wer 10.000 € im Jahr 1950 in den Aktienmarkt investierte (Welt-Leitindex Dow Jones), hatte Ende 2008 435.100 €. Wer stärkere Kursrückgänge, die es immer wieder gegeben hat (Cost Average Effekt bei Monatssparer), zum KAUFEN statt VERKAUFEN nutzte, erhöhte diesen Wert noch drastisch.
Dow Jones Index ab 01.01.1950: 4.251% Wertsteigerung der Aktien.
Jahr für Jahr gab es für Menschen Gründe, keine Aktien zu kaufen, aber immer wieder bietet die Börse bessere Wertsteigerungen als die meisten anderen Geldanlagen. In den letzten 58 Jahren gab es an den Börsen praktisch nur Aufwärts- und Seitwärtsbewegungen. Dabei kamen Korrekturen wie aktuell immer wieder vor.
Auch bei einer noch längerfristigen Betrachtung wird deutlich, dass die Märkte letztlich immer stiegen. 1949 bis 1965 und 1982 bis 2000 erlebten wir zwei große Boomphasen und 1965 bis 1982 eine lange Seitwärtsbewegung. Selbst in den Seitwärtsphasen waren schärfere Kursrückgänge exzellente Einstiegsmöglichkeiten. Besonders deutlich sehen Sie das bei der Ölkrise im Jahre 1973, dem schwarzen Freitag 1987 und beim Absturz der Technologie-Werte und den Terroranschlägen im Jahre 2000/2001.
Die Frage besteht darin ob es bei dieser Korrektur wieder so sein wird? Die Wahrscheinlichkeit spricht sehr dafür.
Aktien sind aktuell sehr günstig bewertet.
Es kommt jetzt ein wesentlicher Faktor hinzu:
- Die Unternehmen sind aktuell viel, viel günstiger bewertet als vor anderen größeren Kurskorrekturen. Das ist auch der Grund, warum gerade jetzt viele erfolgreiche Investoren an KAUFEN statt an VERKAUFEN denken.
Der „Cost Average Effekt”
„Die Finanzkrise: Fluch, oder Segen?”
So könnte man eine durchaus ernstgemeinte Frage stellen. Während jene Kunden mit Einmalerlägen in Fonds vor dem Problem der gefallenen Kurse stehen, stellt sich die Situation für Kunden mit Sparplänen (Fondssparplänen, oder Fondsgebundenen Lebensversicherungen) vollkommen anders dar.
Für Kunden mit Einmalerlägen, sind die Kurse gefallen. Bei Kunden mit Sparplänen müsste die richtige Formulierung jedoch lauten:
„Die Fondsanteile sind derzeit extrem günstig zu bekommen”. D.h., für den Betrag der monatlichen Sparrate bekommen diese Sparplansparer in der derzeitigen Situation extrem viele Fondsanteile.
Die Zeiten der Finanzkrise werden also automatisch genutzt, um sehr viele Fondsanteile „anzusammeln”. Steigt der Kurs des Fonds innerhalb des geplanten Sparzeitraums (z.B. der Laufzeit des Darlehens) wiederum an, dann gewinnen die vielen – in der Zeit der Krise – angesammelten Fondsanteile plötzlich massiv an Wert. Entscheidend für den Mandanten ist also nicht der heutige Wert seiner Fondsanteile, sondern, wieviele Fondsanteile hat der Anleger während der Laufzeit angesammelt, wie hoch ist der Kurs dieser Fondsanteile zum Verkaufszeitpunkt.
Speziell in diesen Zeiten ist es gut sich auf seine ursprünglichen Ziele zu besinnen und sich nicht von der Panik anstecken zu lassen.
Keiner kann heute seriös das Ende der Krise vorhersagen, jedoch ist festzuhalten, dass nach jeder Krise auch wieder ein Aufschwung kommen wird.
In diesem Sinn wünsche ich den Anlegern viele Fondsanteile für die Zukunft!
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