Seit nunmehr über 20 Jahren verfolge ich berufsbedingt die Finanzmärkte. Dabei gibt es immer wiederkehrende Gesetzmäßigkeiten. Konjunktur und Rezession wechseln sich ab. Zinsen steigen um danach wieder zu sinken. Börsen boomen und Börsen schwächeln bzw. crashen.
Am 7. Februar 1637 kam es zum ersten überlieferten Zusammenbruch einer Börse (Tulpenzwiebelkrise in Holland). Seither hat es über 50 Krisen an den internationalen Börseplätzen gegeben. Alle Krisen mündeten erneut in Aufschwünge und in neue Höchststände.
Immer wiederkehrende Gesetzmäßigkeit ist aber auch, dass Untergangspropheten ausgeklügelte Stories konstruieren warum die Wirtschafts-und Finanzwelt zusammenbrechen müsse. Im Zeitalter des world-wide web hat sich die Verbreitung der Untergangsprohezeiungen derart dynamisiert, dass sich praktisch niemend mehr dieses Einflusses entziehen kann. Waren es davor nur die Marktinsider, welche diese Prognosen um die Ohren geworfen bekamen, so erreicht dies heute spielerisch die breite Masse.
Dass dieses Bombardement von Negativprophezeiungen vielen Menschen Angst macht und die Lebensqualität raubt ist sehr bedauerlich. Denn Fakt ist auch, dass obwohl der Untergang 1.000 mal vorausgesagt wurde das Wirtschafts-und Finanzsystem immer noch intakt ist und im Endeffekt “nix” derartiges passiert ist.
Mein Tipp lautet daher: “Lassen Sie sich von den Untergangsproheten nicht Ihren Schlaf rauben bzw. Ihre Lebensqualität vermiesen!” Schade um jede Sekunde, wo Sie sich diesen geschürten Ängsten hingeben.




















