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Artikel vom Januar 2012

Hauser Wolfgang

Warum für Staaten das Urteil von Ratingagenturen wichtig ist

von am 13.01.2012 in Kategorie Allgemein

Österreich kann derzeit neben fünf weiteren EU-Ländern noch ein Tripple A Rating (AAA) vorweisen (bei zwei von drei Ratingagenturen). Die übrigen 22 Staaten (jetzt mit Kroation) können dies nicht mehr. Bekanntlich wird einem Staat mit einem AAA die höchste wirtschaftliche Fitness attestiert. Käufer (also Investoren) von Staatsanleihen bzw. eines solchen Wertpapiers erhalten als Gegenleistung die maximale (Ausfalls-) Sicherheit.

Ein AAA – Staat erhält ebenfalls eine lukrative Gegenleistung = dieser muss lediglich niedrige Zinsen für das geliehene Geld zahlen. Wird nun die Bonität eines Staates herabgestuft ändert sich dies natürlich.

Ein Beispiel: Würde sich die Bonität Österreichs soweit verschlechtern, dass die Zinsen um 1,0 % steigen, so würde dies im Falle Österreichs bei derzeit ~220 Mrd. EUR Staatsverschuldung immerhin schmerzhafte Zins-Mehrbelastung von jährlich 2,2 Mrd. EUR bedeuten!

Beim derzeitigen italienischen Niveau von +3,5% wären das für Österreich umgerechnet verheerende 7,7 Mrd. EUR – Mehrbelastung jährlich. Nur, dass die Dimensionen hier klar sind. Die Österreichische Bundesregierung bemüht sich seit Monaten erfolglos Einsparungsvolumen zu vereinbaren im Bereich von 1 – 2 Mrd. jährlich.

Kein Wunder also, dass die Bonität und damit die wirtschaftliche Fitness eines Staates durchaus “relevant” und wichtig sind.

Wenn Sie zu den Bürgern zählen deren Vertrauen in die Politik begrenzt ist, dann müssen Sie selbst für entsprechende Rücklagen sorgen. Oder jetzt nicht handeln und später mit den enttäuschten Bürgern demonstrieren gehen.

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Schneider Johannes

Vorsorgen heißt sorgenfrei leben – Pflegevorsorge

von am 13.01.2012 in Kategorie Versicherungen

Unsere Gesellschaft verändert sich, jährlich wächst die Zahl der Pflegegeldbezieher.

In Österreich brauchen mehr als 350.000 Menschen (jeder 25.Österreicher) ständige Pflege. Da die Menschen immer älter werden, ist ein weiterer Anstieg der Pflegebedürftigkeit in den nächsten Jahrzehnten zu erwarten.

Viele bedenken nicht, dass das Thema Pflegebedürftigkeit nicht nur vom Alter abhängig ist, sondern jeden auch in jungen Jahren treffen kann. Das Thema Pflege ist sehr oft ein Familienthema. Der Grund ist meist ein finanzieller, da die Kosten für eine fremde Pflege sehr oft für viele unbezahlbar ist bzw. das Familienbudget zu sehr beanspruchen würde. Unbeachtet werden auch die vielen anderen Kosten wie Umbauarbeiten, kosten für spezielle Therapien, Medikamente u.v.a  welche von den Krankenkassen gar nicht bzw. nicht zur Gänze bezahlt werden.

Diesbezüglich ist eine entsprechende Vorsorge sehr viel wert.

Eine private Pflegevorsorge kann als eine sogenannte Risikovorsorge abgeschlossen werden oder auch ähnlich einer Altersvorsorge in Form einer Kapitalansparung mit Einschluss von Leistungen bei notwendiger Pflege. Der Markt bietet dafür sehr interessante verschiedene Produkte an.

Vorteile:
- unabhängig vom den staatlichen Pflegestufen
- Verringerung der Vorsorgelücke zwischen staatlichen Pflegegeld und dem tatsächlichen finanziellen   Aufwand
- Anpassung der Verträge an die eingen Bedürfnisse
- Kapitalauszahlung auch bei Nichteintritt einer Pflegebedürftigkeit
- Kombination Kapitalvorsorge mit Pflegevorsorge
- Entlastung der Nachkommen

Mit einer aktiven Entscheidung – Vorsorge zu treffen – kann man im Fall des Falles seine finanzielle Selbständigkeit behalten und selbstbestimmt weiterleben.

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Ridißer Johann

Kreditzinsen werden steigen

von am 13.01.2012 in Kategorie Finanzierungen

Möglicherweise fragen Sie sich, warum gerade jetzt ein Artikel über steigende Zinsen erscheint wo doch die EZB (Europäische Zentralbank) erst kürzlich die Leitzinssätze deutlich gesenkt hat. Aber eben diese Zinssatzsenkung wird dazu beitragen, die Kreditzinsen früher und auch stärker anzuheben als dies sonst der Fall wäre.

Der Preis für die Rettung der EU bzw. des EURO

Ich bin davon überzeugt, dass die Europäische Gemeinschaft und mit ihr der EURO weiter bestehen werden und sogar noch gestärkt aus der Krise kommen werden. Allerdings werden jene Mitgliedsländer die wirtschaftlich gut dastehen – und dazu gehört zum Glück auch Österreich – entsprechende Beiträge dazu leisten müssen. Unter anderem wird es sich nicht vermeiden lassen sog. EURO-Bonds einzuführen. Diese Europäischen Gemeinschaftsanleihen würden einerseits den wirtschaftlich angeschlagenen Ländern zu günstigeren Krediten verhelfen, andererseits aber würden Länder wie Deutschland oder Österreich wesentlich mehr als jetzt zahlen müssen.
Genau dieses Szenario hat dann zur Folge, dass die Kreditzinsen für alle Kreditnehmer in Österreich deutlich steigen werden.
Ein weiterer Aspekt ist die Tatsache, dass der aktuelle Leitzinssatz nahe dem absoluten Nullpunkt ist. Das bedeutet, dass die Zinsen nicht mehr weiter fallen können, weil Negativzinsen nicht möglich sind. Daher kann es bei den Kreditzinsen auch nur mehr nach oben gehen – es ist nur mehr eine Frage der Zeit.
  

Jetzt noch günstig finanzieren

Mit der Wahl der richtigen Finanzierungsform und entsprechender Konditionenvereinbarung kann man sich jetzt langfristig niedrige bzw. nach oben hin begrenzte Kreditzinssätze sichern. Diesbezüglich ist es allerdings wichtig zu wissen, dass Banken von sich aus solche langfristig günstigen Varianten prinzipiell nicht anbieten möchten. Es ist daher äußerst empfehlenswert sich an einen bankunabhängigen Experten zu wenden. Wir stehen Ihnen diesbezüglich jederzeit gerne zur Verfügung.

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Illichmann Clemens

Konsumentenschutz: Unternehmensgründer als Verbraucher?

von am 13.01.2012 in Kategorie Recht

Entsprechend dem Konsumentenschutzgesetz genießen Verbraucher grundsätzlich einen erhöhten Schutz im geschäftlichen Verkehr. Dem Verbraucher steht im Konsumentenschutzrecht der Unternehmer gegenüber, nämlich jenen Personen, für die das Geschäft zum Betrieb eines Unternehmens gehört (§ 1 Abs. 1 Z 1 KSchG). Verbraucher sind alle Personen auf die diese Beschreibung nicht zutrifft. Das Konsumentenschutzgesetz gilt allerdings nur im Verhältnis zwischen Verbraucher und Unternehmer.

Bis ein Unternehmer sein Unternehmen gegründet hat, ist es oft ein langer Weg. Eine Vielzahl von Vorbereitungen müssen getroffen und Verträge geschlossen werden. Personen, die Geschäfte vor Aufnahme des Betriebes ihres Unternehmens schließen, welche die Unternehmenstätigkeit somit erst ermöglichen sollen, zählen auch zu den Verbrauchergeschäften (§ 1 Abs. 3 KSchG). Erst ab der Aufnahme der unternehmerischen Tätigkeit gilt die Person nicht mehr als Verbraucher. Dies hat der Oberste Gerichtshof in einem aktuellen Erkenntnis bestätigt (OGH, 8Ob 98/11m).

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Wallner Nicole

Aktuelle Umfrage Jänner 2012

von am 13.01.2012 in Kategorie Allgemein

Stimmen Sie ab!

Die aktuelle Umfrage lautet:

Wieviel % vom Einkommen, geben Sie für Versicherungen aus?  hier zur Umfrage

Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage einmal im Monat neu gestaltet und auf unserer KAPITAL & SICHERHEIT Homepage präsentiert. Mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen!

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