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Ridißer Johann

Bankenkrise – Kunden aufgepasst!

von am 15.12.2011 in Finanzierungen

Was sich derzeit in einigen Banken Österreichs abspielt entgeht zumeist der Öffentlichkeit. Tatsache ist, dass viele Geldinstitute in letzter Zeit empfindliche Verluste hinnehmen mussten. Nun geht es für diese Banken darum, die entgangenen Gewinne wieder zurück zu holen, was wiederum ausschließlich durch Geschäfte mit ihren Kunden möglich ist. Daher gilt es jetzt höllisch aufzupassen – vor allem dann, wenn man größere Geldbeträge veranlagen oder Kredite aufnehmen möchte.

Refinanzierungskosten für Banken stark gestiegen

So wie ein Unternehmen bei schlechter Bonität mehr für Kredite bezahlen muss, so müssen auch Banken derzeit für die Geldbeschaffung (Kreditaufnahme bei anderen Banken zur Weiterverleihung) wesentlich höhere Zinsen bezahlen. Diese Kosten müssen sie nun – möglichst unauffällig – an ihre Kunden weitergeben.

Kredite werden teurer

All jene, die also in nächster Zeit beabsichtigen einen Kredit in Anspruch zu nehmen um damit beispielsweise eine Immobilie zu finanzieren (was prinzipiell in Zeiten wie diesen sehr sinnvoll ist), sollten ganz besonders vorsichtig sein. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Kreditinstituten waren noch nie so groß wie jetzt. Grundsätzlich versuchen Kreditinstitute aktuell möglichst hohe Konditionen an den Mann zu bringen, was in den Angeboten aber nicht immer auf den ersten Blick erkennbar ist.

Günstige Angebote finden

Allerdings gibt es nach wie vor Banken die von der Krise weniger betroffen sind als andere und daher immer noch sehr günstige Konditionen anbieten können. (Im absoluten Großteil der Fälle handelt es sich dabei nicht um die Hausbank!) Beim Ausfindigmachen der besonders günstigen Finanzierungen sind wir Ihnen gerne behilflich.

 

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Schneider Johannes

Die fondsgebundene Lebensversicherung – Sicherheit durch langfristiges monatliches Sparen

von am 15.12.2011 in Versicherungen

Durch die großen Turbulenzen an den Finanzmärkten besteht beim Thema langfristiges regelmäßiges Sparen bei vielen Menschen große Unsicherheit. Fragen wie: macht es überhaupt Sinn langfristig zu sparen? Welche Art von Sparplan ist derzeit Sinnvoll? Und viele andere Fragen tauchen in Gesprächen immer wieder auf….

Diesbezüglich gibt es nur eine Antwort. Jeder der monatlich eine fix definierte Summe auf die Seite legt, baut Sicherheit auf egal für welchen Zweck dieser Sparplan angedacht ist. In früheren Generationen wurde jeder “Schilling” auf die Seite gelegt und damit wurden große Vermögen an die Kinder weitergegeben…

Eine immer wieder viel diskutierte Sparform eignet sich dafür hervorragend – die fondsgebundene Lebensversicherung.

Nachfolgend einige Argumente welche für eine fondsgebundene Lebensversicherung sprechen:

Steuern sparen. Seit 01.2011 mit Einführung der Wertpapier KEST genießt die Fondsgebundene Lebensversicherung einen riesigen Steuervorteil gegenüber allen anderen Sparformen.  Lebensversicherungen sind von der 25% igen KEST ausgenommen. Die Auszahlung erfolgt steuerfrei – kein Abzug von 25% der Erträge. 

- Investmentauswahl Risiko. Bei einer ”guten” fondsgebundenen Lebensversicherung hat man alle Möglichkeiten. Von Risikolos, oder einer fix definierten Auszahlungsgarantie, mit Höchststandsgarantie bis hin zu reinen Aktienfonds ist alles möglich. In keiner anderen Sparform gibt es diese Flexibilität bzw. kann man sich selber je nach Anlagetyp aussuchen in was man investiert sein möchte.

- kleines Testament. Mit einer fondsgebundenen Lebensversicherung kann man individuell außerhalb der gesetzlichen Erbfolge Menschen begünstigen. Die Auszahlung erfolgt unabhängig der Verlassenschaftsverhandlung – welche unter Umständen zeitlich sehr lange dauern kann. Die Begünstigten haben sehr rasch Gelder zur Verfügung.

- Absicherungen. Es sind viele Absicherungsmöglichkeiten gegeben – welche keine andere Sparform bietet. Zum Beispiel: Absicherung bei schwerer Erkrankung; Absicherung bei Ableben; Absicherung bei Berufsunfähigkeit.

- Generationenvorsorge. Mittlerweile können Verträge bis zum 100. Lebensjahr (sprich lebenslang) abgeschlossen werden.

Die fondsgebundene Lebensversicherung ist vielseitig einsetzbar. Zum Beispiel für Altersvorsorge, Kindervorsorge, betriebliche Vorsorge, Wohnbau, Ablebensvorsorge  u.v.m…
Eine wesentliche Entscheidung die sich jeder stellen sollte (muss) ist, bin ich bereit monatlich einen gewissen Betrag für meine persönliche Sicherheit zu sparen? Wenn ja, kann das Ergebnis nachfolgend aussehen: 5 Euro pro Tag – ein Arbeitsleben (45 Jahre) lang…. ergibt bei einer angenommen Performance von 6% EUR ca. 415.000,- . Dies bedeutet Sicherheit…

 

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Wallner Nicole

Aktuelle Umfrage Dezember 2011

von am 15.12.2011 in Allgemein

Stimmen Sie ab!

Die aktuelle Umfrage lautet:

Wie sicher sind heute noch Spareinlagen bei österreichischen Banken?  hier zur Umfrage

Neben unseren äußerst informativen und interessanten Newsblogbeiträgen, wird auch unsere aktuelle Umfrage einmal im Monat neu gestaltet und auf unserer KAPITAL & SICHERHEIT Homepage präsentiert. Mit einem Klick kann jeder Besucher abstimmen!

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Hauser Wolfgang

Europa über “Alles”

von am 15.11.2011 in Allgemein

Die Euro-Turbolenzen sind enorm. Viele fragen sich zurecht: “Was wird noch alles auf die österreichische Bevölkerung zukommen?” Die vergangenen Monate lassen ein klares Muster erkennen:

  1. Jedes Euro-Land ist entweder “stark” verschuldet oder “gigantisch” überschuldet!
  2. Gerüchte über Schieflagen werden solange vehement abgestritten, bis sie sich wenige Tage später doch als wahr herausstellen.
  3. Es wird gnadenlos gelogen, weil die Wahrheit angeblich der Öffentlichkeit “nicht” zumutbar ist bzw. diese nicht damit umgehen könnte.
  4. Es tauchen immer neue desaströse Finanzlücken und bisher “überraschenderweiseunbekannte Schuldenpositionen auf.
  5. Es wird immer die Solidarität anderer Staaten eingemahnt, da uns sonst alles um die Ohren fliegen würde. (Der EURO, Europa, die Welt)

Was lernen wir daraus?

  1. Ein Scheitern des EURO wird um jeden Preis verhindert werden.
  2. Wer den Preis dafür zahlt ist auch klar. Können nur all jene sein, die heute noch über Vermögen verfügen bzw. ein Plus auf dem Konto haben.
  3. Es wird noch viele weitere Krisengebiete diverser Euroländer geben. Bei den dann stattfindenden Krisensitzungen werden dann die akuten Überschuldungsprobleme gelöst, indem man immer wieder die Solidarität der Eurogemeinschaft beschwört und einfordert.
  4. Es wird noch lange so weitergehen. Drei bis zehn Jahre sind nicht unwahrscheinlich.

Es tut auch hier überhaupt nicht zur Sache, ob das alles nun richtig oder falsch ist.
Fakt ist, dass dieses Szenario (Inflation, Geldentwertung, Besteuerung, etc.) auf uns zukommt und dies dem interessierten Bürger genug Anlass sein muss um sein Vermögen in Sicherheit zu bringen.

Große Gefahr für Ihr Erspartes

Mehr Sicherheit durch breite Streuung des Vermögens

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Ridißer Johann

Frankenkredite – was hat die Schweiz vor?

von am 15.11.2011 in Finanzierungen

Seit der Fixierung der EUR/CHF – Untergrenze durch die SNB (Schweizer Nationalbank) von 1,20 Anfang September war der Kurs niemals gefährdet wieder unter diese Marke zu fallen. Die Schweiz konnte daher mit relativ geringen Kosten das gesetzte Limit verteidigen. Aufgrund der Tatsache, dass der aktuelle Kurs für die Wirtschaftsentwicklung der Schweiz noch immer eine große Bedrohung darstellt, fordern die Vertreter der eidgenössischen Wirtschaft ein weiteres Anheben der Kursuntergrenze auf ein Niveau zwischen 1,30 und 1,40.
Am 6. November hat Nationalbankchef Hildebrand dazu sehr eindrucksvoll Stellung genommen, denn er stellt eine Anhebung der Kursuntergrenze sehr deutlich in Aussicht. In einem Interview mit der NZZ (Neue Zürcher Zeitung) sagte er wortwörtlich: “Falls es die Wirtschaftsaussichten und die deflationäre Entwicklung erfordern, stehen wir bereit, weitere Massnahmen zu treffen.”

Was bedeutet das für Franken-Kreditnehmer?
Die angeschlagene Wirtschaft der Schweiz und die hohen Reserven der SNB machen eine weitere Abschwächung, also ein Steigen des EUR/CHF – Kurses sehr wahrscheinlich. Mit anderen Worten ausgedrückt kann sich die Schweizer Wirtschaft einen starken Franken nicht leisten, während die Reserven des Staates die Verteidigung einer höheren Kursuntergrenze (bei z.B. 1,35) leicht möglich machen könnten. Hinzu kommt, dass eine Rezession auch die Arbeitslosenquote ansteigen lassen würde, was man sicherlich mit allen Mitteln vermeiden möchte.
Aus diesen Gründen erscheint also ein Ansteigen des Kurses wesentlich wahrscheinlicher als eine Bewegung in die andere Richtung. Franken-Kreditnehmer würden dann selbstverständlich zu den Gewinnern zählen. Zusätzlich profitieren Franken-Kreditnehmer ja weiterhin von besonders tiefen Zinsen, die aller Voraussicht nach auch noch lange tief bleiben werden.
Glaubt man diesen Anzeichen, dann sollte jetzt keinesfalls eine Konvertierung in EURO erfolgen, weil es ja nur noch besser werden kann.

Trotzdem empfehlen nach wie vor viele Kreditinstitute gerade jetzt ihren Kunden in den EURO umzusteigen!? Die Beantwortung der Frage ob diese “Empfehlung” von Banken im Interesse der Kreditnehmer ausgesprochen wird oder doch eher ausschließlich Eigeninteressen dient möchte ich diesmal Ihnen selbst überlassen.

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Schneider Johannes

Ermittlungs-Straf-Rechtsschutz für Unternehmen – Hilfe ab der ersten Ermittlung

von am 15.11.2011 in Unternehmen, Versicherungen

Als Unternehmer ist man verantwortlich, dass alle Vorschriften (bekannt od. unbekannt) eingehalten werden. Passiert etwas oder wird dem Unternehmer nur vorgeworfen, gegen gewisse Vorschriften verstoßen zu haben ist die Konsequenz  die Einleitung eines Strafverfahrens.

Die herkömmliche Betriebsrechtsschutzversicherung mit der Sparte “Strafrechtsschutz” greift wenn eine Deckung gegeben ist, ab Anklage. 
Die zum Teil oft erheblichen Kosten für das Ermittlungsverfahren sind vom Unternehmer selber zu bezahlen.

Zum Beispiel:

  • anwaltliche Beistandsleistung bei der Vernehmung als Beschuldigter
  • gutachterliche Stellungnahmen im Vorfeld (Privatgutachten)
  • Einsprüche gegen Rechtsverletzung im Ermittlungsverfahren
  • die Kosten der Teilnahme bei der gerichtlichen Beweisaufnahme
  • etc…

Um genannte und weitere Kosten abzudecken bedarf es eines Ermittlungs-Straf-Rechtsschutzes oder eines Spezial-Straf- Rechtsschutzes.

Der Spezial-Straf-Rechtsschutz wurde von den Rechtsschutz-Versicherern konzipiert, um eine möglichst frühzeitige und endgültige Beendigung von Strafverfahren zu erreichen.

Sehr oft kann durch richtige Maßnahmen (weche aber immer mit erheblichen Kosten verbunden sind) die Einleitung eines Strafverfahrens verhindert oder zumindest die richtigen Weichen gestellt werden.

Viele Versicherer bieten mittlerweile den Baustein “Ermittlungs-Straf-Rechtschutz” an, welcher bei bestehenden Verträgen gegen eine geringe Mehrprämie eingeschlossen werden kann.

Je nach Branche lohnt sich die Überlegung (z. B. Baubranche – ein Mitarbeiter verletzt sich… Vorwurf wegen ungenügender Sicherungsmaßnahmen etc…) den Vertrag anzupassen – es genügt oft schon ein Vorwurf.

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Ridißer Johann

Tricksen Sie die Inflation aus – mit Veranlagung in Immobilien

von am 15.11.2011 in Immobilien-Investments

Betrachtet man die Krisenzeiten der letzten Jahrzehnte aber auch die aktuelle Problematik seit 2008 so kann man feststellen, dass Immobilien stets krisenfest waren. Dies gilt allen voran für Österreichische Immobilien, wie aktuelle Studien beweisen.

Renditen stets über den Inflationsraten

In den Jahren 2003 bis 2010 lag die Wertentwicklung von Wohnimmobilien in Österreich bei durchschnittlich mehr als 4,5%. Die Inflationsrate lag in diesem Zeitraum aber nur bei ca. 1,5%. Anders ausgedrückt erreichte man mit Immobilieninvestments (z.B. mit einer Anlegerwohnung) einen Wertzuwachs von real fast 3,0% während man auf Sparbüchern zumeist einen Verlust von mind. 0,5% hinnehmen musste. Bei dieser Rechnung sind aber die Mieteinnahmen der grundbücherlichen Veranlagung noch gar nicht berücksichtigt! Rechnet man diese Einkünfte hinzu, kommt man auf Kapitalmarktrenditen von mehr als 10% netto (am Sparbuch hätte man für das gleiche Ergebnis 12,5% erhalten müssen).

Der Trend hält an

Aufgrund der aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage ist davon auszugehen, dass der Trend am Immobilienmarkt noch längere Zeit anhalten und sich voraussichtlich in nächster Zeit noch verstärken wird.

Wien besonders interessant

Wien hält nicht nur im inner-Österreichischen Vergleich die Spitze sondern wird auch international immer mehr nachgefragt. Die Hauptgründe dafür liegen einerseits in der Tatsache, dass Wien zu den stark wachsenden Städten Europas mit gleichzeitig höchstem Wohlfühlfaktor zählt und andererseits in den nach wie vor noch vergleichsweise günstigen Preisen.

Gute Immobilien schnell sichern

Die wirklich guten Immobilien sind aufgrund der aktuell großen Nachfrage nur schwer zu bekommen. Nützen Sie daher das Service der KAPITAL & SICHERHEIT Gruppe und informieren Sie sich über die derzeit empfehlenswertesten und auch verfügbaren Immobilien. Das Tochterunternehmen “IMMO-VERMÖGEN” widmet sich ausschließlich diesem Thema und verhilft Anlegern zu den interessantesten Immobilien Österreichs.
Informieren Sie sich noch heute auf www.immovermoegen.com oder fordern Sie Informationen an (infoanforderung@immovermoegen.com).

An alle Steuerzahler – noch vor Ende 2011 investieren

Immobilieninvestments sind die einzige Geldanlageform mit welcher – bei richtiger Vorgangsweise – Steuervorteile in großem Ausmaß in Anspruch genommen werden können. Wenn Sie zu denjenigen gehören, die sich noch für das Jahr 2011 Steuerzahlungen zurückholen möchten, dann sollten Sie uns so schnell wie möglich kontaktieren.  (Bitte dazu hier klicken)

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Schneider Johannes

Staatlich geförderte Zukunftsvorsorge – kein Entkommen

von am 15.11.2011 in Versicherungen

Rund 40% der Verträge bei der staatlichen geförderten Zukunftsvorsorge werden sich von den Krisen-Verlusten nicht mehr erholen. Rund 600.000 Österreicher sitzen auf Verträge, die nicht einmal die Rendite eines Sparbuches erreichen.

Seit dem Jahr 2003 gibt es ähnlich wie beim Bausparen eine Prämie für die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge. Welche aus Ausgleich für die Kürzung der staatllichen Pension gedacht war. Bis heute wurden rund 1,5 Mio Verträge bei den heimischen Versicherern und Banken abgeschlossen. Im Vorjahr wurden in diese Verträge ca. 1,5 Mrd. Euro von den Vertragsinhabern einbezahlt. Das Finanzministerium legte im Vorjahr nochmals rund 90 Mio. Euro an Prämie drauf. In Summe seit Beginn (2003) wurde rund 500 Mio. Euro Prämien Steuergelder ausbezahlt. Und trotzdem ist die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge für viele Österreicher eine Katastrophe. (Quelle: Format)

Wo liegt das Problem?
Der Hauptfehler liegt in der gesetzlich geforderten hohen Aktienquote (früher 40%)  in den sehr eingeschränkten Markt (Wiener Börse) mit der Kombination einer Kapitalgarantie. Bei rund 600.000 der abgeschlossenen Verträge haben die Verluste ab 2008 dazu geführt, dass die Verträge praktisch “Tod” sind.  Auch die gesetzliche Reform brachte keine wirkliche Erleichterung, da die Mindestaktionquote weiterhin bei 30 Prozent ist.

In der Fachsprache spricht man in diesem Fall von “ausgestoppt“.  Unter Ausstoppung versteht man die Situation, dass die aktive Aktienquote in einem Produkt nahezu auf Null reduziert wird, um das Risiko, das aus der abgegebenen Kapitalgarantie resultiert, zu minimieren. Durch die Ausstoppung reduziert sich das Renditepotential des Produktes. Je länger die Restlaufzeit ist, um so größer ist die Auswirkung.

In so einem Fall muss man sich darauf einstellen, dass man wahrscheinlich nur das garantierte Einzahlungskapital plus die staatliche Förderung (derzeit 8,5% auf die jährliche Einzahlung) herausbekommen wird. Das heißt, dass die gesamte Veranlagung weniger Rendite abwirft als ein Sparbuch mit drei Prozent Verzinsung.

Wichtig ist als Vertragsinhaber  zu erfahren, wie die konkrete Form der Veranlagung seines Produktes aussieht, ob dieses “ausgestoppt” ist und welche Alternativen es gibt.  

Ein Problem dabei ist, dass die private Zukunftsvorsorge nicht gekündigt werden kann, wie ein Gericht vor einiger Zeit  in zweiter Instanz entschieden hat.

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Illichmann Clemens

“Bestpreisgarantie” – Ist auf diesen Slogan wirklich Verlass?

von am 15.11.2011 in Recht

Regelmäßig werben Unternehmen mit einer sog. „Bestpreisgarantie“.  Ob es sich hier lediglich um einen Verkaufsslogan oder tatsächlich um den günstigsten Preis handelt, ist meist nicht klar.

Der Oberste Gerichtshof hat sich mit dieser Frage in jüngster Zeit eingehend beschäftigt und Folgendes festgehalten:

Für die als „Bestpreisgarantie“ angekündigten Preise sind, sofern nichts Gegenteiliges angegeben wird, die in Österreich gültigen Verkaufspreise von Konkurrenzunternehmen zu berücksichtigen. Einzubeziehen sind auch Angebote im Rahmen der Abnahme von Mehrmengen bei identer Packungsgröße oder Gutscheinangebote, die für den Kunden leicht zu erlangen sind. Unberücksichtigt können Sonderangebote im Zuge von Geschäftseröffnungen oder auch Geschäftsschließungen, Online-Angebote und regionale Sonderangebote bleiben.

Ein noch strengerer ist der Maßstab ist anzulegen, wenn eine Bestpreisgarantie in Verbindung mit dem Angebot auf Rückzahlung der Preisdifferenz im Fall eines nachgewiesenen niedrigeren Preises der Konkurrenz ausgesprochen wird.

Bei der „Bestpreisgarantie“ darf somit höchstens der billigste Preis der Konkurrenz verlangt werden. Ein Verstoß dagegen ist schon dann anzunehmen, wenn diese Behauptung nur in einigen wenigen Fällen unrichtig ist. Dies vor allem dann, wenn Kunden durch die Ankündigung der Rückerstattung des überhöhten Preises in der Regel von Vornherein von einem Preisvergleich abgehalten werden (OGH, 4Ob 76/11x).

Somit sollte die Ankündigung einer „Bestpreisgarantie“, insbesondere in Verbindung mit dem Angebot auf Rückzahlung der Preisdifferenz, allgemein als richtig und wahrheitsgemäß eingeschätzt werden. Der Preis wird somit tatsächlich äußerst günstig sein.

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Hauser Wolfgang

Wir beantworten Ihre Fragen

von am 15.11.2011 in Allgemein

Ab sofort haben Sie die Gelegenheit, Einfluss auf den Inhalt unserer Newsletter-Beiträge zu nehmen. Senden Sie uns einfach Ihr Anliegen, Ihre Frage oder ganz einfach ein Thema welches Sie ganz persönlich betrifft oder interessiert. Wir, das Autoren-Team werden unser Bestes tun, um Ihnen die gewünschte Antwort sobald als möglich im Rahmen dieses Newsletters zu geben.

Selbstverständlich “anonymisiert“.

Senden Sie Ihre Frage ganz einfach an folgende Mail-Adresse:  meinefrage@kapitalundsicherheit.com

 

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Wallner Nicole

Aktuelle Umfrage November 2011

von am 15.11.2011 in Allgemein

Stimmen Sie ab!

Die aktuelle Umfrage lautet:

Wie wird der Staat das Schuldenproblem lösen?  hier zur Umfrage

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Hauser Wolfgang

Sparbuch als Sicherheitsanker?

von am 17.10.2011 in Investments

In unruhigen Zeiten denken viele Anleger über eine Neuordnung der eigenen Finanzen nach.  Dabei duellieren sich rationales Verständnis und emotionales Empfinden. Der erfolgreiche Anleger versteht es, die Entscheidungen rein rational zu treffen. Denn eines ist Fakt: Emotionale Entscheidungen in Finanzangelegenheiten sind meist Fehlentscheidungen.

Wie erkennt man emotionale Entscheidungen? Das Einfache scheint in diesen Momenten das Bessere zu sein!

Ein Beispiel sind Überlegungen die Wertpapiere bzw. Fondsanteile zu verkaufen und sodann auf das Sparbuch zu switchen. Ohne dabei zu bedenken, dass sich damit das Risiko im Worst Case Szenario sogar signifikant erhöht. Denn wenn es tatsächlich zu Bankenpleiten kommen sollte, dann sind Spareinlagen nur bis 100.000 EUR gesichert und die Einlage voraussichtlich viele Jahre blockiert bis die Abwicklung erfolgt ist. Das dies gerade in Österreich zu einer Explosion der Inflation führen würde ist klar. Diese wiederum würde den Restwert des einlagengesicherten Vermögens dramatisch reduzieren.

Investmentfonds dagegen sind im Insolvenzfall gesichert! Denn der Anleger hat zu jeder Zeit mit seinen Investmentfonds Sondervermögen gebildet! Würde also nicht in die Konkursmasse fallen. Darüber hinaus sind gerade die Investmentfonds in inflationären Zeiten die großen Gewinner.

Es gilt also kühlen Kopf zu bewahren und möglichst rational vorzugehen.

 

Wird 50% Ihres Vermögens ausradiert?

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