Unternehmensgewinne steigern? Umsatz vs. Margen

Artikel vom 26.04.2010, veröffentlicht in Kategorie Unternehmen

Selbstverständlich ist die Gewinnerzielung vordergründige Absicht von Unternehmen. Wenn man einmal von offziellen Nonprofit-Organisationen absieht muss dies auch das Ziel sein, denn ansonsten bekommt man Probleme mit dem Gesetzgeber, der hier eigens eine umfangreiche Verordnung formuliert hat, die Liebhabereiverordnung. Ein Unternehmen muss also auch von Gesetzes wegen in seiner Ausrichtung, Absicht und seinen Handlungen nach Gewinn streben.

Der Jahresgewinn ist die “Summe aller Wahrheiten” einer unternehmerischen Tätigkeit. Beabsichtigt nun ein Unternehmen die Gewinne zu erhöhen, so wird meist sofort die Konzentration auf den Umsatz gelenkt. Es wird in erster Hinsicht versucht den Umsatz zu steigern. Aber bringt das alleine wirklich den wesentlichen Effekt oder gibt es noch geeignetere Wege den Unternehmensgewinn zu steigern!?

Die Antwort lautet: natürlich, es ist die Gewinnspanne bzw. die Gewinnmarge. Umsätze um bspw. 20% zu steigern ist i.d.R. eine viel größere Herausforderung als 20% mehr Rentabilität in das Unternehmen zu bringen.

Erzielt ein Unternehmen bei einem Vorjahresumsatz von 1 Mio. daraus resultierende Gewinne von 100.000,– und beabichtigt nun die Gewinn um 20% auf somit 120.000,– zu steigern, so gibt es hierfür zwei Wege. Erstens den Umsatz um 200.000,– zu steigern oder die Gewinnspanne von 10% auf 12% zu steigern. Natürlich ist die Kombination aus beiden das Optimum und somit der dritte Weg.

Die Maßnahmen zur Steigerung der Gewinnspanne sind manigfaltig und reichen von den zahlreichen Kostenpositionen bis hin zum grundsätzlichen Produktangebot bzw. Produktportfolio. Mehr dazu in einem der kommenden Beiträge.

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