So funktionieren Anleger- bzw. Vorsorgewohnungen

Artikel vom 23.09.2010, veröffentlicht in Kategorie Immobilien, Investments

Anleger- bzw. Vorsorgewohnungen sind Wohnungen die einzig und allein zum Zwecke der Vermietung erworben werden. Unter “Anlegerwohnungen” im Speziellen sind Wohnungen zu verstehen, welche durch die Vermietung und das optimale Ausnützen aller steuerlichen Möglichkeiten möglichst hohe Rentabilität erzeugen. Um dies erreichen zu können, ist es wichtig die Funktionsweise genau zu kennen, welche im Folgenden chronologisch beschrieben ist:

  1. Kauf der Anlegerwohnung

    1. Erwerb einer neuen Wohnung direkt vom Bauträger
    2. Rückerstattung der Umsatzsteuer vom Staat (bei einem Kaufpreis von brutto EUR 200.000,- bedeutet dies eine Ersparnis von ca. EUR 30.000,-!)
    3. Erstellen einer wirtschaftlichen Prognoserechnung unter Einhaltung der Liebhabereiverordnung zur Vorlage beim Finanzamt (damit die weiteren steuerlichen Möglichkeiten voll ausgenützt werden können)
  2. Finanzierung

    1. ca. 30% des Kaufpreises sollten an Eigenmittel eingesetzt werden
    2. der Rest sollte über einen Bankkredit fremdfinanziert werden, um die Zuschüsse vom Staat nutzen zu können
  3. Kredit-Rückzahlung erfolgt
    • zu ca. 60% durch den Mieter
    • zu ca. 30% durch den Staat (steuerliche Möglichkeiten)
    • zu ca. 10% durch den Anleger selbst

    (daher kommt auch der Spruch: “Der Mieter finanziert die Wohnung des Vermieters”)

  4. Abwicklung:
    Um eine reibungslose Abwicklung zu gewährleisten hat es sich in der Praxis bewährt Anlegerwohnungen über Spezialisten zu erwerben, welche ein Gesamtpaket für die gesamte Administration, steuerliche Abwicklung und die laufende Betreuung zur Verfügung stellen, sodass der Anleger selbst in keinster Weise tätig werden muss.
  5. Möglicher Ertrag
    Bei Einhaltung der Funktionsweise und optimaler Ausnützung sämtlicher steuerlicher Möglichkeiten können Netto-Renditen zwischen 7,0% und 11,0% auf das eingesetzte Kapital erwartet werden (werden beispielsweise EUR 50.000,- an Eigenmittel für den Erwerb aufgewendet, kann nach 15 Jahren mit einem Erlös von EUR 138.000,- bis EUR 239.000,- gerechnet werden – am Sparbuch würden in dieser Zeit lediglich ca. EUR 77.000,- entstehen).

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