Wem schadet eigentlich eine hohe Inflation?

Artikel vom 20.05.2011, veröffentlicht in Kategorie Investments

Mit 3,3 % Inflation setzt sich der Trend im April 2011 fort. Die Inflation steigt und steigt. Aber das ist erst der Anfang. Wir werden (auch) in Österreich in den kommenden zehn Jahren wesentlich höhere Inflationsquoten erleben. Die Staatsverschuldung ist mittlerweile 210.000.000.000 EUR hoch. Eine Schuldenreduktion ist Pflicht und gelingt am einfachsten mit einer kontrollierten Anhebung der Inflation.

Eine inflationsgesteuerte Entschuldung des Staates bedeutet auch eine inflationsgesteuerte Entschuldung bzw. Schuldenreduktion eines jeden Kreditnehmers im Lande. Wenn die Inflation bspw. eine Halbierung des Geldwertes verursacht, dann halbieren sich auch die Schuldstände bzw. die Kreditstände!

Soweit der angenehme Teil der Geschichte! Die entscheidende Frage lautet jedoch: “Wer zahlt das alles?” Die Antwort ist leicht. Es sind all jene Menschen und Bürger die über Geldvermögen verfügen. Geldvermögen wie Sparbuch, Konto, Bausparer, Kapitallebensversicherungen, Bargeld, etc.! Denn bei diesem Bevölkerungsteil halbiert sich sodann unweigerlich das Geldvermögen im gleichen Ausmaß! Somit wird deutlich und klar, wem eine hohe Inflation schadet!

Dieses Szenario mündet letztendlich in eine große Umverteilungsaktion. Die Menschen mit Geldvermögen zahlen defacto die Kredite der Verschuldeten zurück. Es ist und bleibt die eleganteste Möglichkeit die Bevölkerung hochgradig zu ver……..!

Es liegt am Leser dieser Zeilen zu handeln. Viel Zeit bleibt nicht mehr.

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