Sparbuch als Sicherheitsanker?

Artikel vom 17.10.2011, veröffentlicht in Kategorie Investments

In unruhigen Zeiten denken viele Anleger über eine Neuordnung der eigenen Finanzen nach.  Dabei duellieren sich rationales Verständnis und emotionales Empfinden. Der erfolgreiche Anleger versteht es, die Entscheidungen rein rational zu treffen. Denn eines ist Fakt: Emotionale Entscheidungen in Finanzangelegenheiten sind meist Fehlentscheidungen.

Wie erkennt man emotionale Entscheidungen? Das Einfache scheint in diesen Momenten das Bessere zu sein!

Ein Beispiel sind Überlegungen die Wertpapiere bzw. Fondsanteile zu verkaufen und sodann auf das Sparbuch zu switchen. Ohne dabei zu bedenken, dass sich damit das Risiko im Worst Case Szenario sogar signifikant erhöht. Denn wenn es tatsächlich zu Bankenpleiten kommen sollte, dann sind Spareinlagen nur bis 100.000 EUR gesichert und die Einlage voraussichtlich viele Jahre blockiert bis die Abwicklung erfolgt ist. Das dies gerade in Österreich zu einer Explosion der Inflation führen würde ist klar. Diese wiederum würde den Restwert des einlagengesicherten Vermögens dramatisch reduzieren.

Investmentfonds dagegen sind im Insolvenzfall gesichert! Denn der Anleger hat zu jeder Zeit mit seinen Investmentfonds Sondervermögen gebildet! Würde also nicht in die Konkursmasse fallen. Darüber hinaus sind gerade die Investmentfonds in inflationären Zeiten die großen Gewinner.

Es gilt also kühlen Kopf zu bewahren und möglichst rational vorzugehen.

 

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