EURO-Bonds bedeuten defacto Geldentwertung

Artikel vom 05.06.2012, veröffentlicht in Kategorie Investments

Die Schuldenkrise im Europa wird die Bürger noch lange beschäftigen. Die entscheidende Frage lautet daher, was bedeutet das für den Einzelnen? Das Verschuldungsprinzip ist immer das Gleiche. Es werden solange Löcher gestopft bis nichts mehr geht. Das letzte Stadium heißt defacto Schuldenerlass! Im Klartext muss der Schuldner auf die Nachsicht des Gläubigers hoffen. Im vereinten Europa helfen sich die Staaten solange untereinander bis auch den helfenden Staaten die Puste ausgeht.

Die EURO-Bonds sind genau das Werkzeug mit denen die Schulden sozialisert werden und auf ganz EURO-Europa aufgeteilt werden. Wie bereits mehrmals in den Newsbeiträgen angekündigt werden die EURO-Bonds in Europa kommen und dann gibt nur mehr eine einzige Möglichkeit die dramatische Übershuldung wieder loszuwerden: “Die Inflation!”

Mit einer kontrollierten Anhebung der Inflation in Euroraum kann sich Euro-Europa am elegantesten von den Schuldenbergen befreien. Dazu reichen 5 – 6 Jahre mit 5 bis 8% Inflation. Damit halbiert sich auch die Kaufkraft der entsprechenden Vermögen.

Da die Inflation in den vergangenen Monaten leicht rückläufig war, erachten viele die Gefahr als gebannt. Darin liegt die große Gefahr. Die kontrollierte Inflation kann nur dann funktionieren, wenn viele Bürger am linken Fuß erwischt werden. Denn hat sich jeder bereits in die Sachwerte (Immobilien, Aktien, Gold, etc.) geflüchtet, bevor die Inflation über uns hereinbricht, dann gäbe es nicht den gewünschten Effekt!

Jetzt handeln Profis. Denn die Masse der Bevölkerung ist zu lahm und nicht handlungsfähig bzw. willig, sondern regt sich lieber nachher über die Ungerechtigkeit des Lebens auf. Die Masse liegt bei der Geldangelegenheiten selten richtig.

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