Was passiert mit CHF – Finanzierungen bei hoher EUR-Inflation?

Artikel vom 21.06.2012, veröffentlicht in Kategorie Finanzierungen

Wenn die Eurozone die Inflation kontrolliert anhebt, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich gleichzeitig der CHF-Kurs entsprechend erholt (bzw. abwertet). Die Schweiz wird sich andererseits auch nicht einen noch wesentlich härteren Franken leisten können und wollen. Es gibt für die Schweiz genügend Möglichkeiten die Währung in einer akzeptablen Tranche zu halten.

Selbst wenn der CHF auf 1,00 notieren würde ist dies für den österreichischen CHF-Kreditnehmer kein Problem, sofern dieser folgende Punkte beachtet:

1.    Die Zinsdifferenz zwischen EUR und CHF wird bei hoher Inflation im EURO-Raum absolute Höchstmaße annehmen. Hier sind über 3,0% denkbar. Wichtig ist diese Zinsdifferenz für Rücklagen zu verwenden. Diese konsequente Rücklagenstrategie würden auch einen Kurs unter 0,80 locker kompensieren.

2.    Die Inflation bewirkt immer auch eine Hochphase im Aktienbereich. Da gute Tilgungsträger auch eine entsprechende Aktienquote beinhalten werden diese überproportional profitieren. Einerseits durch höhere Kurse und andererseits durch den Cost Average Effekt welcher zu einem zusätzlichen Kursanstieg sorgt.

Also, Zinsdifferenz diszipliniert zur Seite legen und den Tilgungsträger nicht kündigen, stillegen oder in Anleihen switchen.

Dass entsprechende Inflation immer zu Verteuerung der Immobilienpreise führt ist auch ein Fakt!
Alles in allem ist der Immobilien-Eigner absolut am richtigen Weg und wird zu den Gewinnern zählen.

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