Frankenkredite – gute Anzeichen für Entspannung

Artikel vom 19.12.2012, veröffentlicht in Kategorie Finanzierungen

Der Schweizer Franken konnte sich in den letzten Wochen ohne große Interventionen der SNB (Schweizer Nationalbank) über der Marke von 1,20 halten. Dies ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil es keine nennenswerten Änderungen hinsichtlich der EURO-Krisenbewältigung gab. Diese Entwicklung ist daher als sehr gutes Zeichen für alle Frankenkreditnehmer zu deuten denn sie lässt die logische Schlussfolgerung zu, dass sich der EUR/CHF-Kurs deutlich erholen sollte, sobald es auch nur die Aussicht auf eine Lösung der Krise gibt.

 SNB verteidigt die Kursuntergrenze seit September 2011

Die SNB hat die bereits am 6. September 2011 eingeführte Kursuntergrenze von 1,20 EUR/CHF bis dato erfolgreich verteidigen können und lässt auch in ihren Kommentaren und Pressemeldungen keinerlei Zweifel aufkommen, dass sich daran in Zukunft etwas ändern wird. Interessant ist, dass eidgenössische Wirtschaftsvertreter nach wie vor eine Anhebung dieser Untergrenze auf zumindest 1,30 fordern.

Die Aussicht auf Lösung der EURO-Krise ist entscheidend

Seit mittlerweile mehr als drei Jahren steht die EURO-Krise im Mittelpunkt des Tagesgeschehens. Viele Menschen wollen keine Krise mehr und zum Großteil wird auch schon darauf verzichtet einfach nur zu “jammern”. Unternehmen haben die Krise schon lange abgeschüttelt was sich an den verhältnismäßig hohen Aktienkursen bemerkbar macht. Die Euroländer setzen Reformen mittlerweile konsequenter um, weil eine “Rettung des EURO” eben unbedingt erreicht werden möchte. Verbindet man diese Puzzle-Teile mit der Erfahrung vergangener Krisen dann darf man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlickeit davon ausgehen, dass auch dieses Problem – irgendwann – gelöst werden wird. Es ist eben nur mehr eine Frage der Zeit.

In diesem Zusammenhang ist es besonders interessant festzustellen, dass es für eine positive Entwicklung des Schweizer Franken im Sinne der Kreditnehmer (steigender EUR/CHF-Kurs) noch gar keine endgültige Lösung braucht! Schon alleine die Aussicht auf eine solche würde ausreichen um den Kurs deutlich zu bewegen.

FAZIT

Glaubt man daran, dass es letzten Endes nur eine Frage der Zeit ist bis es eine Lösung der EURO-Krise geben wird, dann darf man auch davon ausgehen, dass sich der EUR/CHF-Kurs erholen wird und wieder Werte jenseits von 1,30 erreicht werden können.  Für Frankenkreditnehmer würde dies eine sehr positive Entwicklung darstellen und zu einer deutlichen Besserstellung führen.

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