Die eigene Immobilie lohnt sich

Artikel vom 23.01.2013, veröffentlicht in Kategorie Immobilien-Investments

Österreich ist traditionell ein Land der Immobilienbesitzer – und das ist gut so. Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden wird uns im wahrsten Sinne des Wortes in die Wiege gelegt, denn der Großteil der Eltern beginnt bereits zu diesem Zeitpunkt für ihre Sprösslinge Geld auf die Seite zu legen. Diese Handlungsweise, die uns Österreichern mittlerweile im Blut liegt (die Anzahl der Bausparverträge bestätigt dies eindrucksvoll), ist auch mitverantwortlich dafür, dass wir im Augenblick zu den wohlhabensten Staatsbürgern weltweit zählen.

Langfristig immer von Vorteil

Auf lange Sicht gesehen ist es immer rentabler in der eigenen Wohnung zu leben als die Immobilie des Vermieters in Form von Mietzahlungen zu finanzieren. Das liegt zum einen daran, dass (fast) jedes kreditfinanzierte Eigenheim irgendwann dem Besitzer auch tatsächlich gehört. Der Mieter hingegen erwirbt niemals Eigentum. Zum anderen sind die allermeisten Mieter bei weitem nicht so konsequent bei der Ansparung ihres Vermögens wie Eigentümer, die ihre Kreditrückzahlung monatlich pünktlich bedienen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Fremdfinanzierung eines Eigenheimes (in vernünftiger Größenordnung) durchaus als Sparprogramm angesehen werden kann, weil sich durch die Kreditrückzahlung der Nettowert der Immobilie monatlich erhöht.

Schutz vor Inflation

Ein besonders großer Vorteil der eigenen vier Wände ist der Schutz vor den Auswirkungen der Inflation. Die allgemeine Preissteigerung wirkt sich prinzipiell auf nahezu alle Lebensbereiche aus. Dies bedeutet, dass beispielsweise auch Mietzahlungen ständig nach oben hin angepasst werden. Im krassen Gegensatz dazu steht die Kreditfinanzierung, welche keinerlei Anpassungen unterliegt! In der Praxis bedeutet dies, dass jemand der heute monatlich Miete in Höhe von zum Bsp. 700,- EUR bezahlt in 20 Jahren (bei nur 2,5% durchschnittlicher Inflationsrate) bereits ca. 1.150,- an den Vermieter überweisen muss während die Kreditrate eines Wohnungskäufers unverändert hoch bleibt bzw. gar nicht mehr zu leisten ist wenn der Kredit bereits zurückgezahlt ist.
Ganz besonders wichtig in diesem Zusammenhang ist selbstverständlich der Inflationsschutz durch die Immobilie selbst. Geht man davon aus, dass sich die Immobilie in “normaler” Lage befindet, dann darf man auch vom Werterhalt ausgehen. In guten Lagen sind aber auch deutliche Wertsteigerungen keine Seltenheit.

Resümee

Wer bereits in jungen Jahren daran denkt eine eigene Immobilie zu erwerben liegt grundsätzlich goldrichtig. Gerade im Augenblick ist dieser Wunsch verhältnismäßig leicht umzusetzen, weil einerseits die Zinsen für Bau- und Wohnfinanzierungen historisch niedrig sind und andererseits nach wie vor Förderungen gewährt werden. Gerade deshalb ist es auch äußerst empfehlenswert bei prinzipiellen Interesse so früh wie möglich Informationen zu diesem Thema  einzuholen – am besten bei ihrem bankenunabhängigen Immobilien- und Finanzierungsexperten.

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