Wintersport – Unfallversicherung, Invaliditätsabsicherung – Berge- und Suchkosten

Artikel vom 23.01.2013, veröffentlicht in Kategorie Versicherungen

Eine vernünftige Unfallversicherung mit den richtigen Leistungen gehört für jeden Wintersportler zum absoluten Muss. Ein Verzicht darauf oder wenn man falsch versichert ist – die richtigen Leistungen in der richtigen Höhe – kann für den Betroffenen sehr teuer zu stehen kommen.

Jährlich verunglücken tausende Wintersportler (Schifahrer und Snowboarder) auf Österreichs Skipisten. Bei sehr vielen endet der Unfall im Krankenhaus (Knochenbruch). Teuer wird die Sache, wenn eine Hubschrauberbergung notwendig wird. Die Entscheidung über eine Hubschrauberbergung wird nicht vom Verletzten selber getroffen sonder von der Rettungsstelle. Sehr viele Wintersportler sind sich nicht im Klaren, dass die Kosten einer Hubschrauberbergung außerhalb von öffentlichen Straßen vom Verletzen aus der eigenen Tasche zu bezahlen sind.

Welche Bestandteile (Leistungsarten) fallen unter “must have” welche unter “nice to have

Zwei Leistungsarten gehören unbedingt in jede Unfallpolizze eines Wintersportlers:

Invaliditätssumme:
Dies ist die wichtigste Leistungsart in jeder Unfallversicherung. Bezahlt wird eine Kapitalleistung je nach S chwere einer bleibenden Invalidität.  Die Höhe sollte dem Einkommen der versicherten Person angepasst werden. Bei dieser Leistungsart werden meist Progressionsstufen vereinbart.  Der Vorteil dabei ist,  je höher der Invaliditätsgrad umso höher die Leistung.
Mit hohen Progressionsstufen kann man einiges an Geld sparen und ist im Fall der Fälle sehr gut abgesichert.
Meine Empfehlung – ein Durchschnittsverdiener solle mindestens eine Versicherungssumme von EUR 100.000 mit einer Progression größer/gleich 400% vereinbaren.  Dies würde im schlimmsten Fall (100%ige Invalidität)  eine Maximalleistung von EUR 400.000 bedeuten.

Unfallkosten/ Heilkosten:
In diesen Kosten sind auch die Hubschrauberberge– und Suchkosten inkludiert. Die Höhe der Bergekosten sollen meiner Meinung mindestens um die EUR 8.000 betragen.

Sehr viele neue Tarife bieten auch ein sogenanntes “Knochenbruchgeld” zwischen EUR 300 bis EUR 600 an.  Diese Leistungsart nebst vielen andern (Spitalgeld, Krankengeld…. ) ist nicht kostenlos – ist ein netter Zusatz und sehr beliebt aber kein existenzgefährdendes Risiko

Auf alle Fälle – Checken Sie Ihre Polizze bevor Sie sich auf die Piste begeben, dann macht der Wintersport sicherlich noch mehr Spass…

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