Was wir aus Zypern lernen können?

Artikel vom 08.04.2013, veröffentlicht in Kategorie Allgemein

Fazit: Zumindest nichts Neues!

Jeder Währungsraum hat seine eigenen Probleme. So auch der Euro-Raum. Die beste Absicherung um große Probleme zu verhindern, gelingt indem bereits über kleine Probleme (Zypern) leidenschaftlich diskutiert und auch ggf. gestritten wird. Wer die kleinen Auseinandersetzungen scheut bzw. aus dem Weg geht, bekommt es mit den unangenehmen weil großen Problemen zu tun. Ist ja in anderen Lebensbereichen nicht anders.

Europa hat viele Regionen und gleichzeitig nahezu ebenso viele Unterschiede in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Aber das ist völlig normal. Denken Sie an Deutschland. Von 16 Bundesländern sind lediglich drei sogenannte Nettozahler. Also nur drei Bundesländer schreiben schwarze Zahlen. D.h.: 13 Bundesländer sind nicht in der Lage ohne den Länderfinanzausgleich aus den drei gut wirtschaftenden Ländern ihr Auslangen zu finden! Da gibt es auch den einen oder anderen Unmut diesbezüglich,  aber sicher keinen Volkszorn.

Was ist der Unterschied? Nun, es gibt ein völlig unterschiedliches Gefühl des “WIR”. Solange sich die einzelnen europäischen Staaten so wenig als gefühlte Einheit sehen, wird es auch wenig Verständnis auf beiden Seiten geben. Genau das wäre aber wünschenswert.

Es ändert aber nichts an der wirtschaftlichen Wahrheit und daran, dass Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren sollten. Und das ist die Konzentration darauf, dass Sie Ihre persönliche Vermögenssituation im Auge haben und Schritt für Schritt zu optimieren versuchen. Nicht Sorgen sondern Handeln ist die Devise.

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