Notgroschen mit Bargeld

Artikel vom 18.08.2015, veröffentlicht in Kategorie Allgemein

Dass ein Notgroschen – also eine vorsorgliche Rücklage für schwere Zeiten oder unvorhersehbare  Ereignisse – Sinn macht, ist allgemein bekannt. Wie aber den Notgroschen gestalten? Diese Frage kann wie folgt beantwortet werden:

  1. Die Höhe des Notgroschens?
    Mindestens zwei bis fünf Monats-Netto-Bezüge.
  2. Wohin mit dem Notgroschen?
    Mindestens zwei Monats-Netto-Bezüge in bar aufbewahren, den Rest auf einem Konto.

Als Unternehmer oder Selbständiger sollten Sie erhebliche zusätzliche Beträge in bar aufbewahren.

Angesichts der nicht mehr vorhandenen Verzinsung auf österreichischen Konten ist ein Zinsentgang wie in früheren Jahrzehnten ohnedies nicht mehr der Fall. Wenn Sie keine Zinsen für die Aufbewahrung Ihres Geldes mehr von den Banken erhalten – warum sollten Sie dann das Risiko eingehen, dass man Ihnen die Auszahlung Ihres eigenen Geldes möglicherweise vorübergehend verwehrt oder vielleicht einmal ganz verweigert?

Viele Menschen glauben, dass das was in Zypern und nun aktuell in Griechenland passiert ist in Österreich nicht passieren kann. Das ist eine fahrlässige Fehleinschätzung. Ich rate Ihnen dringend zur oben beschriebenen Vorsorge. Diese Vorgehensweise kostet Sie nichts wenn es niemals zu derartigen Verwerfungen kommt und ist ein Segen, wenn dies doch der Fall wäre.

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