Wie transparent ist Ihr Vermögen?

Artikel vom 16.11.2015, veröffentlicht in Kategorie Investments

Schulden müssen beglichen werden. Diese Kenntnis ist zwar außer Mode geraten, aber die Wahrheit setzt sich immer durch. Und je länger die Wahrheit dauert um sich durchzusetzen, umso härter wird die Erfahrung aus dieser Wahrheit. Das die Staatsschulden völlig außer Rand und Band sind ist so manchen BÜRGErn bereits klar. Aktueller Schuldenstand + eingegangene Verpflichtungen (soziale Versprechungen) + Kosten aus der Flüchtlingskrise sprengen jede Finanzierbarkeit auf herkömmliche und bekömmliche Weise.

Was die Bürger jedoch vergessen ist, dass die Reduktion von Schulden eines Tages definitiv durchgezogen werden wird. Dies kann und wird nur mit Enteignung von Volksvermögen möglich sein. Arten von Enteignung sind:

  • Anhebung bestehender Besteuerungen
  • Einführung neuer Besteuerungen
  • Einführung von Minuszinsen (Bargeldverbote/Einschränkungen)
  • Erfindungen von Solidaritätsabgaben (als einmalige angekündigt, jedoch dann kontinuierlich gültig)
  • gezielt zugelassene Bankenpleiten (Schulden lösen sich damit elegant in Luft auf)
  • Beschlagnahmungen von Bankeinlagen ab einer gewissen Summe (zB 100.000 EUR wie in Zypern)
  • usw.

Der Staat wird sich nicht stoppen lassen, einige oder alle o.g. Maßnahmen umzusetzen. Natürlich in der bewährten Salamitaktik und immer als alternativlos bezeichnet. Der Staat kann jedoch nur jenes Vermögen ins Auge fassen, welches ihm auch bekannt ist. Die Königsfrage lautet daher: “Wie transparent ist Ihr Vermögen?” Es gibt ausreichend smarte Möglichkeiten, welche allesamt legal sind, diese Transparenz zu verringern. Darüber sollten Sie intensiv nachdenken und auch entschlossen handeln.

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