Das Geld welches Sie zur Bank bringen, gehört Ihnen nicht mehr

Viele Menschen bringen seit Jahrzehnten das „überschüssige Geld“ zur Bank. Legen es auf ein Konto, oder auch auf mehreren Konten, oder auf das Sparbuch. Das ist ein traditioneller Umgang mit dem Geld. Man geht seit Jahrzehnten zur Bank. Es verleiht einem ein gutes Gefühl von Sicherheit.

Aber sollte es das auch?

Nun, vielen Menschen ist offensichtlich nicht klar, dass mit der Einzahlung des Geldes auf Sparkonten und Sparbüchern buchstäblich der Eigentümer wechselt. Genau genommen ist der neue Eigentümer des eingezahlten Geldes die Bank. Im Gegenzug erhält der Einzahler einen Zettel auf welchem das “Versprechen der Rückzahlungsabsicht” angeführt ist. Sollte die entsprechende Bank zwischenzeitlich Pleite gehen, dann fällt die eingezahlte Summe in die Konkursmasse welche schlussendlich unter den Gläubigern aufgeteilt wird. Dumm gelaufen.

Anders verhält es sich bei Einzahlungen bzw. Ansparungen auf ein Wertpapierdepots mittels Investmentfonds. Hier bleibt immer und zu jederzeit der Anleger der 100%ige Eigentümer des Geldes und im Konkursfall würden keine Anlegergelder in die Konkursmasse fallen und sind daher von einer Aufteilung unter den Gläubigern geschützt.

Ein Grund mehr, warum Sie nicht mehr Geld als notwendig auf Sparkonten und Sparbüchern geben sollten. Insbesonders in Zeiten wie diesen.

Hauser Wolfgang Autor:
Datum: 12.05.2016
Kategorie: Investments

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