Wintersport- oder Schiunfall – Hubschrauberbergung kostet bis zu 5.000,- Euro

Artikel vom 16.03.2012, veröffentlicht in Kategorie Versicherungen

Allein im Bundesland Salzburg sind tagtäglich bis zu fünf Notartzthubschrauber im Einsatz. Es gehört bereits zur täglichen Routine, dass Verletzte Wintersportler mit dem Hubschrauber abtransportiert werden, was für den Betroffenen zu diesem Zeitpunkt sicherlich das Beste ist.

Jedoch kann es danach nebst der Verletzung  ein böses finanzielles Erwachen geben, wenn dafür keine private Unfallversicherung besteht. Denn nur sehr wenige Wintersportler sind sich darüber im Klaren, dass bei einem Unfall im Gebirge die Sozialversicherung keine bzw., nur einen geringen Teil der Bergungskosten mittels Hubschrauber übernimmt. Bis zu 5.000 Euro kann es kosten, wenn ein Notarzthubschrauber einen Verletzten nach einem Schiunfall ins Spital bringt. Auch wenn man keinen Hubschrauber braucht, kann die Bergung im Einzelfall bis zu 1.000 Euro kosten. Diese Kosten muss der Verletze selbst bezahlen, diese Kosten sind nur über eine private Unfallversicherung gedeckt. Lt. einer aktuellen Information des ORF Salzburg, sind diesbezüglich nur ca. 40% der Wintersportler privat abgesichert.

Daher mein Tipp an jeden Wintersportler: Machen Sie einen Blick in Ihre bestehende Unfallpolizze um sicherzugehen, dass die Bergekosten mittels Hubschrauber mitversichert sind bzw. falls Sie noch keine private Unfallvorsorge haben, eine entsprechende Vorsorge zu tätigen. Ab ca. 8 Euro im Monat kann man sich diesbezüglich nebst anderen wichtigen Leistungen bestens absichern.

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