Private Vorsorge wird immer wichtiger – Unfall versus Berufsunfähigkeit

Artikel vom 14.05.2013, veröffentlicht in Kategorie Versicherungen

Ab 2014 soll für Menschen, die jünger als 50 Jahre sind und aufgrund einer Krankheit nur vorübergehend keinen Beruf ausüben können, durch die Reform der Invaliditätspension die befristete Berufs- oder Invaliditätspension nicht mehr möglich sein. Ziel ist, diese Menschen nach medizinischer Behandlung wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren. Nur wer so schwer krank ist, dass er dauerhaft nicht mehr arbeitsfähig ist, erhält auch weiterhin eine Invaliditätspension. 700 Millionen Euro will die Bundesregierung durch ihre Reform der Invaliditätspension einsparen.
Daher ist (wird) eine private Vorsorge immer wichtiger. Viele Menschen fragen sich, welchen Schutz benötige ich in welchem Fall?

Berufsunfähigkeitsversicherung od. Unfallversicherung?

Dazu ein kurzer Überblick, die wichtigsten Fakten:

In welchem Fall zahlt der Versicherer?

  • Berufsunfähigkeitsversicherung:
    Wenn der aktuell ausgeübte Beruf infolge eines Unfalles oder Krankheit und auch Kräfteverfalles nicht mehr bzw. zumindest zu 50% nicht mehr ausgeübt werden kann.
  • Unfallversicherung:
    Bei dauerhafter körperlicher Beeinträchtigung nach einem Unfall (dauernde Invalidität)

Wie sieht es mit der gesetzlichen Absicherung aus?

  • Berufsunfähigkeitsversicherung:
    Derzeit: Der Anspruch und die Höhe richtet sich nach Dauer der Beschäftigung und Höhe des Einkommens. Erst wenn man fünf Jahre gearbeitet hat, hat man Anspruch auf eine staatliche Berufsunfähigkeitspension.
  • Unfallversicherung:
    Die gesetzliche Unfallvorsorge leistet erst ab 20% Erwerbsunfähigkeit und (Achtung) nur bei Arbeitsunfällen. Unfälle in der Freizeit, in der 75% aller Unfälle passieren, sind nicht versichert.

Warum sollte eine private Vorsorge abgeschlossen werden?

  • Berufsunfähigkeitsversicherung:
    Absicherung der laufenden monatlichen Fixkosten. Unterstützung bei Umschulungen in einen anderen Beruf. Die staatliche Vorsorge reicht bei weitem nicht aus.
  • Unfallversicherung:
    Absicherung von hohen einmaligen Folgekosten nach einem Unfall wie z.B. Wohungsumbau wg. Rollstuhl, Rehabkosten….

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